Aktuell

Die Kategorie AKTUELL bietet Nachrichten zum Baskenland sowie Informationen für Besucherinnen und Besucher der Webseite. Sie besteht aus fünf Abteilungen: Nachrichten, Kalender und Jahrestage, Newsletter, sowie Ausflugs-Angebote. Neu ist die Rubrik "Die Kolumne".

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LETZTE GRENZE – Kunst und Kultur

Wo vor 2000 Jahren die Römer vorbeikamen, wo sich vor 800 zwei Königreiche gegenüberstanden, wo vor 60 Jahren noch ein Schlagbaum stand, wo die Mikeletes genannte Polizeitruppe Schmuggel und illegalen Grenzübertritt verhindern sollte – dort haben verschiedene Künstlerinnen und Künstler in der Natur große Skulpturen aufgestellt, im Buchenwald und auf den Weiden. LETZTE GRENZE heißt das Kunst- und Kulturprojekt, das nach 2016 bereits in seinen zweiten Durchgang geht – auf Baskisch: AZKEN MUGA.

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Rosa in Bilbao – nicht nur in Berlin

Nach 2015 und 2016 ist für den 20.Januar 2017 die dritte Rosa-Luxemburg-Konferenz in Bilbao (Bilbo) geplant. Ins Leben gerufen wurde die überparteiliche Konferenz vom baskisch-deutschen Kulturverein Baskale und von einer Gruppe von Personen aus der baskischen Linken, die sich zum Zweck der Konferenz zusammengefunden hatten. Ziel der Konferenzen war und ist die Diskussion aktueller Themen aus den Bereichen Feminismus, Sozialismus und Unabhängigkeit – Themen für emanzipatorische Bewegungen.

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Baskisch-deutsche Initiative im Interview

Im Jahr 2010 gründeten in Bilbo lebende Baskinnen und Deutsche den Kulturverein BASKALE, der seine Philosophie bereits im Namen tragen sollte: BASK und ALE – eine fruchtbare Mischung von Erfahrungen aus zwei unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen. In einem Interview des Nachrichten-Blogs BASKINFO gibt die Mitstreiterin Amaia Urrutikoetxea Auskunft über das bisher Erreichte und die nächsten ehrgeizigen Projekte der wachsenden Organisation, die zuletzt auch Rosa Luxemburg bekannt gemacht hat.

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Donostia – Wrocław: erst Feiern, dann Feuern!

Das polnische Wrocław war neben dem baskischen San Sebastián europäische Kulturhauptstadt 2016. Kaum gehen das Jahr und die Kultursubventionen zu Ende, folgt in Polen nun auf das Feuerwerk der kulturelle Kahlschlag. Alleine am Polski Theater sollen jetzt 11 Beschäftigte gekündigt werden. Dazu kommt, dass es sich bei ihnen allesamt um Mitglieder der syndikalistischen „Arbeiterinnen-Initiative“ (IP) handelt, die zuvor gegen Kürzungen und die Arbeitsbedingungen im Theater mobil gemacht hatten.

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Die scheinbare Lösung aller Probleme

Kaum ein Museum hat so zum wirtschaftlichen Aufschwung einer Stadt beigetragen wie das Guggenheim in Bilbao. Die baskische Industriestadt war ein schmutziger und kontaminierter Flecken. Die Schwerindustrie wurde auf Anweisung von Brüssel geschlossen. Erst als Architekt Gehry 1997 damit beauftragt wurde, am Ufer des Flusses den avantgardistischen Kunsttempel aus Titan und Stahl zu errichten, wendete sich das Blatt. Doch ist nicht alles Gold was silbern glänzt. Prekarität dominiert den T-Sektor.

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San Sebastian 2016 verabschiedet sich

Ein Dokumentarfilm und eine Ausstellung, die den Verlauf von Donostia 2016 beschreiben, schließen das Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt, das Mitte Dezember im baskischen San Sebastián zu Ende geht. Der Abschied wird begangen mit 80 Veranstaltungen, bevor es 2017 darum geht, Bilanz zu ziehen und das Erbe des Großprojektes zu analysieren. Bei den Abschieds-Events ragt das Konzert des Orchesters aus Toulouse und Orfeon Donostia heraus, Thema ist ausgerechnet das „Deutsche Requiem“ von Brahms.

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