24 items tagged "Euskara"

  • Euskara: Korrika

    euskara3yLaufen für die Sprache

    Im Jahr 2013 – wie alle zwei Jahre – war im Baskenland wieder eine KORRIKA fällig. In der baskischen Sprache, dem Euskara, bedeutet KORRIKA laufen, es ist eine kulturpolitische Initiative, die den Gebrauch des Euskara fördern soll. Elf Tage und Nächte lang laufen kleine und große Gruppen von Euskaldunen durch das gesamte Gebiet des historischen Baskenlandes, das sich aus den Provinzen, Regionen und Gebieten Iparralde, Navarra, Araba, Gipuzkoa und Bizkaia zusammensetzt.

  • Baskische Identität

    owep01Katholizismus und Nationalismus

    Die gemeinsam von Renovabis und dem Zentralkomittee der deutschen Katholiken herausgegebene Vierteljahres-Zeitschrift “OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) publizierte 2008 den Artikel “Wir sind die Basken des Baskenlandes – baskische Identität(en) heute“. Die Autorin Antje Bräcker hat 1998/1999 an der Universidad San Sebastián (Donostia) studiert und ist z. Zt. Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Trier.

  • Baskische Literatur: Überblick

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    Von Gabriel Aresti bis Kirmen Uribe

    Die folgende Liste von Zusammenfassungen ist Einführung und Überblick über Marksteine baskischer Literatur. Es geht sowohl um Schriftsteller-innen wie um Instititutionen, die mit Literatur und Sprache in Zusammenhang stehen. Unter den 30 Ausführungen sind 3 Institutionen, 22 Männer und nur 5 Frauen – ein Spiegelbild der Rollenverteilung der baskischen Gesellschaft, insbesondere wenn der Blick Jahrzehnte und Jahrhunderte zurückgeht. Eingang finden auch überraschende Namen wie Tucholsky und Humboldt.

  • Bernardo Atxagas Philosophie

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    Baskisches Volk oder baskische Stadt

    Selbst Bernardo Atxaga, dem vermutlich bekanntesten baskischen Schriftsteller der letzten drei Jahrzehnte, fehlen manchmal die Worte, kaum zu glauben für eine Person der Worte. Im Zusammenhang mit einem Vortrag in Pamplona äußerte sich Bernardo Atxaga zu den Themen Friedensprozess und Zukunft im Baskenland, sowie zur baskischen Sprache, dem Euskara. Seine Antworten in diesem Interview gehen über literarische Gedanken hinaus, seine Definition von Zusammenleben hat philosophische Dimension.

  • Bye bye Junimond

    ikurrak2
    Die falsche Fahne

    Bis vor Kurzem war es in der baskischen Region Navarra verboten, bei offiziellen Anlässen die Flagge des Baskenlandes zu zeigen, die Ikurriña. Im restlichen Baskenland hingegen hatte niemand Probleme damit, die navarrische Flagge gehisst zu sehen. Dass sich die Situation verändert hat ist der linksliberalen Regierung zu verdanken, die vor zwei Jahren das Ruder übernommen und eine Reihe von unsinnigen Verordnungen abgeschafft hat. Flaggenverbot ist eine Seite, die andere besteht aus Vorschriften.

  • Esperanto und Euskara

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    Wege zur Universal-Sprache

    Es heißt, die vom polnischen Augenarzt Zamenhof entwickelte Esperanto-Sprache sei eine der großen gescheiterten Utopien des 20. Jahrhunderts. Am 14. April 2017 jährte sich zum 100. Mal der Todestag jenes Sprachschöpfers, dessen Traum es war, eine universelle Sprache zu schaffen. Es gibt Gründe, dass Zamenhof nach Hochs und Tiefs in der Esperanto-Entwicklung heute zufrieden sein könnte. Die Tageszeitung Gara taucht in die Geschichte der Kunst-Sprache ein und setzt sie in Zusammenhang mit dem Euskara.

  • Euskara Geschichte III

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    Vom Verschwinden bedroht

    In einer globalisierten Welt haben es kleine, von relativ wenig Menschen gesprochene Sprachen nicht leicht. Generell tendiert die Welt dazu, sich in der Weltsprache Englisch auszudrücken, was die Anzahl der Sprecherinnen anbelangt, dominiert das chinesische Mandarin. Viele Sprachen sind im Laufe der Zeit in Folge von Kolonialismus und Nichtanerkennung verschwunden. Trotz Minorisierung, Diffamierung und politischen Verboten hat sich das baskische Euskara bisher erfolgreich gegen diese Gefahr gewehrt.

  • Euskara im Internet

    eus domain01EUS – die baskische Domain

    Die baskische Sprache hat eine eigene Domain im Internet: "EUS". Aus Anlass des Internationalen Tags des Euskara wurden den bereits bestehenden 100 Domains am 3.Dezember 2014 nochmal 1.192 hinzugefügt. Die Tatsache einer eigenen Domain stärkt die Internet-Community, die auf die baskische Sprache setzt. In einer ersten Phase waren es einige wenige Pioniere, in der zweiten konnten sich Institutionen und Vereine bedienen, nun wurde der Erwerb der EUS-Domain öffentlich freigegeben.

  • Euskara im Mittelalter

    eusk001Euskara am navarrischen Hof

    Das Staatsarchiv von Navarra stellt in einer seiner Galerien im Monat April einen Briefwechsel aus, der von zwei Staatsbeamten – Martín de San Martín und Machín de Zalba – mit großer Wahrscheinlichkeit im Jahr 1416 geschrieben und unterzeichnet wurde, ein Briefwechsel, der als der längste handgeschriebene Text in baskischer Sprache aus dem Mittelalter gilt. De Zalba war königlicher Schatzmeister von Carlos dem III. (el Noble), in den Briefen geht es um Steuerfragen und private Angelegenheiten.

  • Euskara in Iparralde

    ipar eus01
    Hoffen auf den neuen Gemeinde-Verbund

    Im Baskenland beherrschen viele Menschen die baskische Sprache, benutzen sie aber dennoch nicht. Dieses Phänomen wiederholt sich in allen sieben historischen Baskenland-Provinzen, nördlich und südlich der Pyrenäen. In den drei Provinzen von Iparralde, dem sog. französischen Baskenland ist die Situation umso dramatischer: nur 20% der 300.000 Einwohnerinnen beherrschen die baskische Sprache. Dazu genießt das Euskara (mit Ausnahme der Ikastola-Privatschulen) in dem Gebiet keinerlei legalen Status.

  • Euskara und baskisches Exil

    irujo01Xabier Irujo – baskischer Historiker

    In einem am 22. Mai 2016 in der baskischen Presse publizierten Interview analysiert der Historiker und Sprachforscher Xabier Irujo die Hintergründe des Niedergangs der baskischen Sprache im 19. und 20 Jahrhundert. Er erläutert die Bemühungen, das Euskara am Leben zu erhalten und zu revitalisieren. Insbesondere geht es um die Anstrengungen, die im Exil für die baskische Sprache angestellt wurden. Xabier Irujo ist Historiker und Ko-Direktor des Zentrums für Baskische Studien an der Universität Nevada.

  • Euskara-Geschichte II

    lapurdi01Überraschender Bücherfund in Kopenhagen

    Nicht im Baskenland selbst, sondern in der Königlichen Bibliothek der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wurde eines der ältesten in der baskischen Sprache Euskara geschriebenen Bücher entdeckt, das jahrhundertelang als verschwunden galt. Zu jener Zeit gab es kein allgemein gültiges Euskara, die Sprache wurde in verschiedenen Dialekten praktiziert, sogenannten Euskalkis. Auch das wiedergefundene Buch war in laburdinischem Dialekt geschrieben, einer nordbaskischen Dialektvariante.

  • Euskara-Promotion

    poziktibity03Fußballer für die baskische Sprache

    Pozik + Positivity + Activity. Bekannte Persönlichkeiten der baskischen Gesellschaft mischen mit bei POZIKTIBITY, einem Projekt der baskischen Regierung, das die Bevölkerung dazu animieren soll, die baskische Sprache im Alltag zu benutzen und sich über Ängste und Schamgefühle hinwegzusetzen. Das größte Problem bei der Benutzung des Euskara ist nicht, dass Personen keine Kenntnisse der Sprache hätten, das Gegenteil ist der Fall. Doch verhindern bestimmte Gewohnheiten, die älteste Sprache Europas zu benutzen. (1)

  • Euskara: Geschichte

    euskara109Kurze Geschichte des Baskischen

    Der Teufel wurde einst von Gott dazu verdammt, Baskisch zu lernen, erzählt die Legende. Er scheiterte jedoch an den Verbalformen. Die baskische Sprache, das Euskara, gilt als komplex und schwer zu erlernen und wartet neben den kniffligen Verbalformen mit fast zwanzig Fällen auf. Sie ist die älteste und einzige überlebende vor-indoeuropäische Sprache Europas und hat keinerlei Verwandtschaft mit dem Spanischen oder einer anderen europäischen Sprache. Dabei sind in ganz Europa Namen von  Orten, Bergen, Tälern und Flüssen baskischen Ursprungs.

  • Im Märzen der baskische Bauer

    sinkuartel
    Karneval

    Karneval ist Anlass zu Ausgelassenheit und Phantasie – nicht besonders geeignet für ernsthafte und tiefschürfende Themen wie Krieg oder Massenmord. Gegen diese Regel zu verstoßen ist gewagt oder fragwürdig. In Bilbo beim Karneval hat sich eine Konpartsa-Gruppe kürzlich getraut, im sonst überschwänglichen Karnevals-Umzug die Vernichtung der baskischen Stadt Gernika auf die Straße zu bringen. Grund war der 80. Jahrestag jenes unvergesslichen Ereignisses, das Picasso für die Ewigkeit dokumentierte.

  • Katalan – Katalanisch

    kat01
    Dilemma der Minderheiten-Sprachen

    Auch wenn sie von Hunderttausenden – oder wie im Fall von Katalonien – von Millionen gesprochen werden, haben Sprachen wie Baskisch oder Katalanisch einen schweren Stand gegenüber den Weltsprachen Französisch und Spanisch, von denen sie dominiert werden. Migrations-Bewegungen werden deshalb zusätzlich unter sprachlichem Blickwinkel betrachtet. Wie im Baskenland (bzgl. des Euskara) sprechen in Katalonien mehr Personen Spanisch als Katalanisch, Grund zur Besorgnis und zur speziellen Sprachförderung.

  • KORRIKA 19

    korrika2015aLanger Marsch für eine Sprache

    Immer noch steht die baskische Sprache – das Euskara – im zweiten Glied und braucht öffentliche und soziale Förderung. Nicht nur, um sich einen Platz in der Literatur und Musik zu erkämpfen, sondern vor allem auch auf der Straße, an Arbeitsplätzen und in Familien. Ein gesellschaftliches Großereignis zur Unterstützung des Euskara ist die KORRIKA, ein 11-tägiger Lauf quer durch alle Teile des Baskenlandes. Alle zwei Jahre findet die KORRIKA statt, 2015 steht bereits die 19.Ausgabe an.

  • KORRIKA ARGIA

    korrika001Euskara: trotz Wind, Wetter und Verbot

    Die Motoren laufen warm: am 19.März startet der große Solidaritäts- und Promotions-Lauf für die baskische Sprache, die KORRIKA. Elf Tage und zehn Nächte lang wird ohne Unterbrechung marschiert, damit die baskische Sprache auch in der Zukunft geschrieben und gesprochen wird. Hunderttausende setzen sich in Bewegung und scheuen nicht Kälte, Regen, Sonne oder Nacht, um sich für ihre Sprache einzusetzen. Die baskische Zeitung ARGIA beteiligt sich auf ihre Art an der Kampagne.

  • Literatur-Überblick

    azoka118yLiteratur aus einem Land, das es nicht gibt

    Euskal Herria – das Baskenland – seine Geschichte, Kultur und Literatur sind für viele Menschen in den deutsch-sprachigen Ländern eine völlige Terra incognita. Es gibt auf Deutsch kaum Bücher zur Geschichte des Baskenlandes, nicht viele Reiseführer. Abgesehen von einigen Kinderbüchern lassen sich Direkt-Übersetzungen aus dem Euskara – dem Baskischen – ins Deutsche an einer Hand abzählen. Allenfalls über den Umweg über Spanisch erreicht baskische Prosa deutschsprachige Leserinnen und Leser.

  • Literatur: Interview

    azoka100y

    Literatur ermöglicht eine andere Wahrnehmung der Realität

    Interview mit Hasier Etxeberria. Hasier Etxeberria (Elgoibar 1957) schreibt Romane und Sachbücher. Eine seiner neuesten Romane ist Iturrino handia (2007, Der grosse Iturrino). Seit 1983 arbeitet er als Journalist beim baskischen Fernsehen ETB und moderiert Sendungen über Literatur, Bildende Kunst und Gastronomie. Seine Literatursendung »Sautrela« im baskischen Fernsehen ETB1 zeigte, dass die Literatur eine Welt ist und die baskische Literatur, so klein sie ist, ein Teil davon. 

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