30 items tagged "Euskara"

  • KORRIKA ARGIA

    korrika001Euskara: trotz Wind, Wetter und Verbot

    Die Motoren laufen warm: am 19.März startet der große Solidaritäts- und Promotions-Lauf für die baskische Sprache, die KORRIKA. Elf Tage und zehn Nächte lang wird ohne Unterbrechung marschiert, damit die baskische Sprache auch in der Zukunft geschrieben und gesprochen wird. Hunderttausende setzen sich in Bewegung und scheuen nicht Kälte, Regen, Sonne oder Nacht, um sich für ihre Sprache einzusetzen. Die baskische Zeitung ARGIA beteiligt sich auf ihre Art an der Kampagne.

  • Kultur Glossar

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    Schafhirten, Museen und Höhlenmenschen

    Was ist die Kultur einer Gesellschaft? Sicher mehr als eine Ansammlung von historischen Daten und Ereignissen. In jeder Höhle findet baskische Kultur ihren Ausdruck, in jedem Museum und sei es noch so postmodern. Kultur drückt sich aus in der Sprache, in diesem Fall eine außergewöhnliche. Sie wird deutlich in speziellen Gewohnheiten, Legenden; auch in Sportarten, die anderswo kaum zu finden sind. Transparent wird sie über das Verständnis von Begriffen wie Bertsolaritza, Palanka oder Herri Kirolak.

  • Literatur-Überblick

    azoka118yLiteratur aus einem Land, das es nicht gibt

    Euskal Herria – das Baskenland – seine Geschichte, Kultur und Literatur sind für viele Menschen in den deutsch-sprachigen Ländern eine völlige Terra incognita. Es gibt auf Deutsch kaum Bücher zur Geschichte des Baskenlandes, nicht viele Reiseführer. Abgesehen von einigen Kinderbüchern lassen sich Direkt-Übersetzungen aus dem Euskara – dem Baskischen – ins Deutsche an einer Hand abzählen. Allenfalls über den Umweg über Spanisch erreicht baskische Prosa deutschsprachige Leserinnen und Leser.

  • Literatur: Interview

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    Literatur ermöglicht eine andere Wahrnehmung der Realität

    Interview mit Hasier Etxeberria. Hasier Etxeberria (Elgoibar 1957) schreibt Romane und Sachbücher. Eine seiner neuesten Romane ist Iturrino handia (2007, Der grosse Iturrino). Seit 1983 arbeitet er als Journalist beim baskischen Fernsehen ETB und moderiert Sendungen über Literatur, Bildende Kunst und Gastronomie. Seine Literatursendung »Sautrela« im baskischen Fernsehen ETB1 zeigte, dass die Literatur eine Welt ist und die baskische Literatur, so klein sie ist, ein Teil davon. 

  • Martin Ugalde

    martinugalde3Der Schriftsteller im Exil

    Im Jahr 2004 starb der Schriftsteller und Euskaltzale Martin de Ugalde Orradre, ein baskischer Patriot, der sein Leben und Schaffen der Politik, der baskischen Kultur und Sprache gewidmet hatte. Die Erfahrung von wiederholtem Exil und Repression prägte das literarische und politische Werk von Martin Ugalde. Im Exil unterstrich er seine besondere Verbundenheit mit der baskischen Sprache, indem er bisher unbekannte Genre von Literatur in Euskara schuf.

  • Regionalwährung in Iparralde

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    Mit dem EUSKO zum Einkauf in Baiona

    Der EUSKO ist ein regionales Alternativ-Zahlungsmittel in Iparralde, dem nördlichen Baskenland. Nach 5 Jahren Benutzung hat sich der EUSKO zum meistbenutzten Regionalgeld Europas entwickelt. In der besagten Region sind nunmehr 1 Million EUSKO im Umlauf. Geholfen hat dabei, dass auch Institutionen auf dieses System setzen und sogar Gehälter und Diäten in EUSKO ausgezahlt werden. Ziel dieser Alternativ-Währung ist die Belebung der regionalen Wirtschaft und die Förderung von „Handel ohne Entfernungen“.

  • Stolperfalle Euskara

    alde01Wer nicht lernen will …

    Die baskische Sprache, das Euskara, ist nicht nur die älteste existierende Sprache im europäischen Raum, auch zeichnet sie sich aus durch eine Struktur und Deklination, die kaum vergleichbar ist mit anderen Sprachen. Da ist von 35 Fällen die Rede, eine Besonderheit ist, dass die zur Orientierung wichtigen Präpositionen nicht autonom im Satz stehen, sondern angehängt sind. Worte in ihrer Bedeutung zu identifizieren heißt somit erkennen, was Stamm und Anhängsel ist. Da hilft kein Wörterbuch.

  • Tierkreiszeichen Kat

    zorionak
    Sprachlektionen

    Sprachlich ist das Baskenland nicht der einfachste aller Lebensorte. Die beiden offiziellen Kommunikations-Varianten, Baskisch und Spanisch, stehen sich nicht gerade freundschaftlich gegenüber. Zuletzt mischte sich – über Tourismus vermittelt – auch Englisch in den Sprachsalat. Und als wäre das nicht schon genug – zu Hause sprechen wir übrigens Deutsch – erhalten wir im Fernsehen auch noch kostenlosen Unterricht in einer Zusatzsprache. Die emanzipatorischen Ereignisse in Katalonien sind derzeit Hauptthema baskischer Medien.

  • Wie funktioniert Sprache?

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    Vorteile von Zweisprachigkeit

    Der Wissenschaftler Albert Costa hat im Mai 2017 ein Buch vorgestellt, in dem er die Unterschiede in den Gehirnen von Menschen feststellt, die eine Sprache sprechen und solchen, die mehrsprachig sind. Mehr als die Hälfte der Bewohner*innen des spanischen Staates spricht mehr als eine Sprache. Sei es eine Fremdsprache oder die Sprache einer der autonomen Regionen Galizien, Baskenland oder Katalonien. Aus neurologischer Sicht gibt es im Bereich Zweisprachigkeit nach wie vor viel Neues zu entdecken.

  • Wilhelm von Humboldt

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    Der Baskenland- und Euskara-Forscher aus Berlin

    Wilhelm Humboldt bereiste Europa und studierte Gewohnheiten und Sprachen, wie das Euskera. Sein Bruder Alexander fuhr nach Amerika und untersuchte Himmel, Flüsse und Tausende von botanischen Arten. Wilhelm (1767-1835) widmete sich der Anthropologie und reiste durch Europa, um die Sprachen zu lernen und Geschichte und Gewohnheiten der Völker zu studieren. Seine beiden Baskenland-Reisen trugen zum Euskera-Studium bei, er beschrieb das Land, seine Bevölkerung und seine politisch-soziale Struktur.

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