10 items tagged "Tourismus"

  • Arbeitsarmut – Sozialhilfe

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    Wo Arbeit nicht zu Wohlstand führt

    Armutslöhne und arbeitsrechtliche Prekarität sorgen dafür, dass immer mehr Arbeiterinnen und Arbeiter neben ihrer Entlohnung zusätzlich von Sozialhilfe leben müssen. In der Autonomen Gemeinschaft Baskenland (CAV) ist die Anzahl derer gestiegen, die als arm gelten, obwohl sie regelmäßig arbeiten. Die Zeichen stehen auf Alarm. Dabei ist die Situation im Baskenland im staatlichen Vergleich noch „weniger dramatisch“. Wie immer bei Armut und Prekarität sind Frauen und Jugendliche am schlimmsten betroffen.

  • FAQ - Baskultur

    Um den Leserinnen und Lesern von BASKULTUR.INFO bezüglich des Portals oder seiner Themen mögliche Fragen zu beantworten oder Zweifel zu klären, steht die öffentliche Email-Verbindung zur Verfügung:

    baskultur.info (@) gmail.com.

    Eine weitere Option zur Klärung etwaiger Fragen sind Informationen allgemeiner Art, die BASKULTUR.INFO an dieser Stelle unter der Überschrift „Häufig gestellte Fragen“ anbietet:

    1. Wer oder was ist der Kulturverein Baskale?faq 01a

    Der baskisch-deutsche Kulturverein Baskale (baskisch: Baskale elkartea) ist nach baskischem Recht ein gemeinnütziger Verein, der verschiedene sozialpolitische und kulturelle Initiativen durchführt. Er finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Projektförderungen durch baskische Institutionen und durch die Begleitung von europäischen Besucherinnen im Baskenland, die dem traditionellen Wegen des Tourismus entfliehen wollen.

    2. Wie kam der Kulturverein Baskale zustande?

    Baskale Elkartea wurde 2010 gegründet von einer Gruppe von 40 Bask/innen und Deutschen. Im Namen steckt bereits ein Teil der Motivation: BASK und ALE, die Verbindung von baskisch und aleman. KALE bedeutet gleichzeitig Straße und beschreibt symbolisch die Brücke zwischen dem Baskenland und deutsch-sprachigen Regionen. Mit seinen Projekten thematisiert Baskale die historische und kulturelle Realität des Baskenlandes und schafft Bezüge zu Land und Leuten, die über den allgemeinen Informationsstand und die weit verbreitete oberflächliche Reisekultur hinausgehen.

    3. Was bietet der Kulturverein Baskale neben dem Portal Baskultur.info?

    Der Kulturverein Baskale ist im Baskenland in verschiedenen sozialen Bewegungen integriert: in den Bereichen Historische Erinnerung, Feminismus, Internationalismus und Migration. Zur Geschichte der Legion Condor und ihrer Verbrechen im Baskenland wurden eine Ausstellung und ein Dokumentarfilm erstellt. Seit 2015 organisiert Baskale eine Rosa-Luxemburg-Konferenz zur politischen Bildung und Diskussion aktuell relevanter Themen in der baskischen Gesellschaft. Baskale hat alternative Stadtrundgänge entwickelt für Bilbo (Bilbao), Gernika (Guernica) und Donostia (San Sebastian), bei denen abseits der konventionellen Stadtführungs-Themen über Hintergründe und Geschichte berichtet wird. Gruppen von Bildungsreisenden und Jugendfahrten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland werden begleitet.

    4. Was ist das Projekt Baskultur.info?

    Baskultur.info ist ein Informations-Portal, das sich zum Ziel gesetzt hat, detaillierte und tiefgründige Information über baskische Kultur und Geschichte zu publizieren, die an anderer Stelle nicht verfügbar ist.

    5. Welche Motivation steckt hinter dem Projekt Baskultur.info?faq 02a

    Über das Baskenland ist generell wenig bekannt, das Bekannte reduziert sich häufig auf den gewaltsamen Konflikt und ein berühmtes Museum. Baskultur.info ist der Versuch, dieser Desinformation mit Inhalt zu begegnen. Thematisch breit angelegt wird über baskische Kultur und Geschichte berichtet – das Ganze in deutscher Sprache. Nach der Publikation von 270 Artikeln und Übersetzungen (Stand Februar 2017) ist Baskultur.info zur aktuell umfassendsten Quelle zu baskischen Themen in deutscher Süprache geworden, mit einem Umfang an Information, der selbst Wikipedia in den Schatten stellt.

    6. Ist Baskultur.info ein kommerzielles Projekt?

    Baskultur.info ist kein kommerzielles Projekt, es wird bisher einzig und allein aus Mitteln des Kulturvereins Baskale finanziert und erzeugt keine Einnahmen. Mittelfristiges Ziel ist, dass sich das Projekt zumindest selbst trägt.

    7. Sind Baskale und Baskultur.info tourismus-feindlich eingestellt?

    Wir alle sind in Etappen unseres Lebens Touristinnen. Tatsache ist, dass insbesondere die Metropole Bilbo (Bilbao) und die navarrische Hauptstadt Iruñea (Pamplona) von einer Masse von Besucherinnen überschwemmt wird, die das „normale Leben“ schwer oder unmöglich macht. Tourismus muss ein Gleichgewicht bewahren zwischen den Interessen der Reisenden und der Besuchten, er darf nicht zum Ausverkauf des Lebensalltags werden. Baskale arbeitet an einer kritischen Aufarbeitung dieser Geschichte und macht Vorschläge in Richtung eines sozial verantwortlichen Tourismus.

    8. Was bedeuten die Begriffe alternativ, sozialverträglich, sozialverantwortlich oder nachhaltig im Zusammenhang mit Tourismus?

    „Nachhaltig“ ist momentan der Modebegriff, der für alles benutzt wird, was entfernt unkonventionell und ökologisch daher kommt, lässt jedoch viele Fragen offen. „Nachhaltig“ wird auch benutzt, wenn in einem Naturschutz-Gebiet eine Tourismus-Attraktion gebaut werden soll, die eine Autobahn zur Folge hat und Kulturerbe zerstört. „Sozialverträglichkeit“ wird meist als Verträglichkeit mit den Normen und Anforderungen eines Sozialstaates interpretiert und ist somit ein unzureichender Begriff.

    9. Wie kann ein „sozialverantwortlicher“ Tourismus aussehen?

    Zur Philosophie von Tourismus müssen ökologisches Denken und Verantwortung für das Gemeinwesen gehören.Tourismus sollte so organisiert sein, dass er erstens keine Abhängigkeiten schafft, zweitens die gesellschaftlichen Strukturen nicht schädigt sondern verbessert, und drittens so wenig wie möglich in die Lebensumstände der jeweils Einheimischen eingreift. Wenn diejenigen, die im Bereich Tourismus arbeiten keinen Gegenbesuch machen können, weil sie nicht ausreichend verdienen, stehen wir vor einer Schieflage. Tourismus muss ökologisch verträglich und der Gesamt-Gesellschaft gegenüber verantwortlich sein.

     

  • Herbst in Baskat-Land

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    Baskische Fischkutter entführen

    Baskische Fischkutter fischen regelmäßig im Indischen Ozean. Der nahe liegende Atlantik ist derart leergefischt, dass weitere Reisen gemacht werden müssen. Gefischt wird in sog. internationalen Gewässern, die dennoch vor irgendeiner Küste liegen. In diesem Fall die somalische. Deshalb ist diese Praxis umstritten. Es kommt zu Zwischenfällen. Zu diesen Zwischenfällen gehören Kaperversuche von somalischen Piraten. Zuletzt war am 19. November 2017der Kutter „Galerna III“ betroffen.

  • Kritik am Guggenheim-Modell

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    Fatale Sucht nach architektonischen Wahrzeichen

    Das Bilbao-Guggenheim-Modell gilt weltweit als nachahmenswert. Der ökonomische Effekt medialer Aufmerksamkeit ist für Krisen-Städte attraktiv. Exotische Objekte, die weltweit aufblitzen, machen eine langweilige Stadt zur „Kulturstadt“. Kein Zufall, dass das Paradeexemplar medialer Baukunst in Bilbao steht, das nach dem Niedergang der Schwerindustrie in die Krise kam. Doch Städte, die von unberechenbaren, zyklischen Touristen-Strömen abhängig sind, können von einer Krise in die andere schlittern.

  • Ma-ss-en-tou-ris-muss!

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    Architektur

    Bilbao soll eine Architekturstadt sein. Das sagen anreisende Touristen. Als ich es das erste Mal hörte, dachte ich, die hätten sich getäuscht, sie hätten womöglich Bilbao mit Bologna verwechselt. Oder mit dem Phänomen, das jahrelang die europäischen Schlagzeilen zierte: Guggenheim-Effekt. Als ich den Begriff erneut hörte, wurde ich stutzig und musste mir eingestehen, dass ich wieder einmal der touristischen Propaganda-Maschinerie hinterher hinkte. Bilbao hatte einmal mehr den Effekt gewechselt, oder besser gesagt:

  • Massentourismus Baskenland

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    Tourismus tötet Alltagsleben

    Mit einer Frage wandte sich in Bilbao eine Stadtteil-Initiative an Tourismus-Kritische: “Tourist, are you welcome?”. Die Frage war polemisch gewählt, denn ein Blick auf das Einladungsplakat zur Tagung legte bereits ein „Nein“ als Antwort nahe. Dieses „Nein“ in Bilbao mit guten Argumenten und Kooperationen zu unterfüttern, sollte die Funktion der Tagung sein. Nie zuvor wurde so viel Kritik am herrschenden Tourismus-Modell geübt wie im Jahr 2017 – nie zuvor war der Strom von Reisenden so stark.

  • Reisebuch Baskenland

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    Bilbao-Bizkaia, der alternative Blick

    Der baskisch-deutsche Kulturverein BASKALE hat im Juli 2018 ein digitales Reisebuch vorgestellt. „REISEBUCH BILBAO-BIZKAIA“ ist der Titel, aus dem hervorgeht, welche Orte beschrieben werden. Bei der neuen Publikation handelt es sich um Reiseliteratur, die „nicht den gängigen Klischees von unkritischen Hochglanz-Beschreibungen folgt“, so der deutschsprachige Informationsblog BASKINFO, der ein Interview mit einer Mitarbeiterin aus dem BASKALE-Team führte, das in 3-jähriger Arbeit das Reisebuch erstellte.

  • Reisen ins Baskenland

    partizan01"Rebellisches Baskenland"

    "In den letzten dreissig Jahren kam das Baskenland nur dann in die Schlagzeilen, wenn es einen Anschlag gab. Der bewaffnete Konflikt überdeckte alles. Doch das Baskenland hat auch andere Seiten: Kaum irgendwo in Europa sind soziale Bewegungen, Basisgewerkschaften und linkssozialistische Parteien so stark wie hier". So wirbt die schweizerische Wochenzeitung WOZ für ihre Leserinnen-Reise ins Baskenland. Damit sind sie nicht allein, auch Partizan-Travel begeistert Reisewillige für das Land.

  • Sozialverantwortlicher Tourismus

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    Sozialverantwortlicher Tourismus

    Entgegen der allgemeinen Tendenz, viele Reisende an wenigen Orten zu versammeln, setzt BASKULTUR auf ein Konzept, das der Masse tendenziell zu entfliehen versucht – sollte es sich nicht um typisch baskische Ereignisse handeln, bei der Menschenmengen den kulturellen Hintergrund darstellen. Wie im Konzept über nachhaltigen Tourismus ausgeführt, ist es unser Anliegen, den Besucher/innen einen anderen Blick auf das Baskenland, seine Landschaft und seine Leute zu ermöglichen.

  • Urbanism Awards 2018

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    Bilbao beste Stadt Europas!

    Bilbaos Bürgermeister Juan Mari Aburto nahm in London den Award für „die beste Stadt Europas des Jahres 2018“ entgegen, der von der englischen „Academy of Urbanism“ jährlich vergeben wird. Bereits 2016 durfte sich eine baskische Stadt mit diesem Titel schmücken: San Sebastian. Für Bilbao ist es nicht die erste internationale Anerkennung. Es ist schon fast Gewohnheit, Preise zu bekommen oder internationale Großveranstaltungen austragen zu dürfen wie die Basketball-WM oder Klippenspringer Cups.

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