62 items tagged "Spanienkrieg"

  • Krieg in Elgeta / Gipuzkoa

    intxorta01Vorbildliche Erinnerungsarbeit

    Neben dem stagnierenden „Friedensprozess“ bleibt die Aufarbeitung des Krieges von 1936 im Baskenland ein politischer Dauerbrenner. Kein Tag vergeht ohne Nachricht, sei es aus dem Bereich der Politik oder aus der Bewegung der zivilen Gruppen, die an der Aufarbeitung der Geschichte beteiligt sind. Kontinuierlich werden Massengräber von illegal Erschossenen gehoben. Bemerkenswert und beispielhaft im Bereich Geschichts-Aufarbeitung sind die Bemühungen der kriegsbetroffenen gipuzkoanischen Gemeinde Elgeta.

  • Kriegsopfer im Baskenland

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    Regierung legt Zahlen vor: 20.000

    Der auf den franquistischen Militärputsch folgende Krieg von 1936 und die anschließende Repression forderten in der Region Baskenland (CAV) 19.998 Menschenleben. Dies ist das Ergebnis einer von der baskischen Regierung in Auftrag gegebenen Untersuchung, die den Titel “Bericht über die Verletzung grundlegender Rechte zwischen 1936 und 1978“ trägt. Als Experten hat sich die Regierung eine Professorin für Menschenrechte der baskischen Universität und die Wissenschafts-Gemeinschaft Aranzadi hinzugeholt.

  • Lemoa, Krieg im Baskenland

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    Entscheidende Schlachten am Lemoatx-Berg

    Auch 80 Jahre nach Ende des Spanienkriegs gibt es noch viele dunkle Stellen in der Geschichte, die einer Aufklärung bedürfen. Das beginnt bei der Aushebung von bislang unberührten Massengräbern, in denen von den Faschisten erschossene republikanische Soldaten oder Zivilisten liegen, es geht über die Rekonstruktion der Verteidigung im Baskenland und der stattgefundenen Gefechte und endet bei der Rettung der Bunkeranlagen und Schützengräben, die nach und nach von der Natur überwachsen werden.

  • Literatur-Tipp

    ingoniebel003Das Baskenland 1936/37

    “Mal sind es die Katalanen, deren Sezessionswünsche in die Schlagzeilen kommen, mal sind es die Basken, deren Bestreben, sich von der spanischen Krone loszusagen, für Unruhe in Madrid sorgt“ – mit seiner neuen Publikation “Das Baskenland im Spanischen Bürgerkrieg 1936/37“ hat der deutsche Historiker und Schriftsteller Ingo Niebel einen weiteren Beitrag geleistet zum besseren Verständnis des Baskenlandes, seiner Geschichte und Zukunft – eine Rezension aus dem Wuppertaler NJUUZ-Portal.

  • Maquis aus Frankreich (3)

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    “Operation Spanische Wiedereroberung“

    Der Spanienkrieg von 1936 - 1939 und der Zweite Weltkrieg stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Der erste war kein Bürgerkrieg, sondern eine militärische Auseinandersetzung auf internationaler Ebene. Sicher war es kein Zufall, dass der Weltkrieg von den Nazis nur fünf Monate nach dem Ende des Krieges in Spanien begonnen wurde. Viele Verlierer aus dem Spanienkrieg organisierten sich als Widerstandskämpfer an verschiedenen Fronten: in der Resistance, mit Blick auf Franco; oder in Guerrillas in Spanien.

  • Marcelino im KZ Mauthausen

    Mauthausen Kriegsgef2

    Die Kriegsgefangenschaft von Marcelino Bilbao

    Zu den schockierendsten Geschichten in "Leben in der Nazi-Hölle", einem Buch der katalanischen Journalistin Montserrat Llor Serra über die Leiden spanischer, katalanischer und baskischer KZ-Insaßen, gehören die Berichte von Marcelino Bilbao Bilbao, einem Basken aus Alonsotegi (Provinz Bizkaia), der fünf Jahre lang im österreichischen Konzentrationslager Mauthausen interniert war und Opfer grausamer Experimente von Nazi-Medizinern wurde. Er starb am 25.1.2014.

  • Marcelo Usabiaga

    usabiaga01Verteidiger der Republik

    Marcelo Usabiaga, einer der letzten überlebenden Verteidiger der Republik gegen den faschistischen Aufstand von 1936 ist im Alter von 98 Jahren im Juli 2015 gestorben. Marcelo Usabiaga war Mitglied der baskischen Abteilung der spanischen KP. Nach dem Militärputsch wurde er Befehlshaber des Bataillons Rosa Luxemburg, geriet auf eine Irrfahrt zwischen Frankreich und den Resten der Republik. Die Nachkriegszeit war geprägt von Verfolgung, Illegalität, Gefängnis und ungebeugtem Widerstand.

  • Memoria-Broschüre BASKALE

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    Antifaschistische Geschichts-Aufarbeitung

    Der in Bilbo ansässige gemeinnützige KULTURVEREIN BASKALE hat aus Anlass der 80-Jahr-Feiern in Gernika, Durango und Bilbo eine Broschüre mit dem Titel „Antifaschistische Erinnerung Bilbao Baskenland“ herausgegeben. Anlass für diesen Reader ist eine Reihe von 80. Jahrestagen verschiedener Kriegsereignisse, die im Jahr 2017 im Baskenland anstehen: die Bombardierung von Durango, die Vernichtung von Gernika im April, im Juni der Fall von Bilbao, der die definitive Niederlage des Baskenlandes besiegelte.

  • Militärputsch 1936

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    Wer finanzierte Krieg und Diktatur?

    Der Schmuggelkönig Juan March, das Portugal Salazars, Mussolinis Italien, die deutschen Nazis, verschiedene europäische Banken und viele andere mehr haben eines gemeinsam: während des Spanienkrieges von 1936 bis 1939 finanzierten sie die Franquisten. Eine Publikation von José Ángel Sánchez Asiaín mit dem Titel „Die Finanzierung des Spanischen Bürgerkriegs“ liefert eine detaillierte Liste der finanziellen und materiellen Hilfen, die den Aufständischen zu Gute kamen, sowie die Namen der Geldgeber.

  • Navarra: Erinnerungsorte

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    Neues Konzept antifaschistischer Bildung

    Seit die spanische Rechte nicht mehr an der Regierung ist, wurde in der baskischen Region Navarra ernsthaft damit begonnen, die Vergangenheit von Krieg und Diktatur aufzuarbeiten. Eine Kommission wurde beauftragt, Erinnerungs-Orte aus der Zeit des Krieges von 1936 und danach zu definieren und sie in ein Bildungs-Programm einzubinden. Orte, an denen franquistische Verbrechen stattfanden. 80 Jahre nach Ende des Krieges kommt dieser Arbeit eine wichtige Funktion in der Aufarbeitung des Franquismus zu.

  • Nazis in Bilbao

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    Jahre der faschistischen Freundschaft

    Schon lange vor dem Spanienkrieg bestand die deutsche Gemeinde in Bilbao vorwiegend aus Nazis oder deren Sympahisanten. Während des Krieges sorgte die von Hitler entsandte Luftwaffe mit ihrer Legion Condor, dass die Aufständischen um Franco den Krieg für sich entscheiden konnten. Nach dem Krieg waren die franquistischen Amtsträger Bilbaos gefällige Gastgeber der Nazis in der Stadt. Für ihre Kriegswirtschaft nahmen die Deutschen alles mit, was sie für ihre Weltkriegs-Feldzüge brauchen konnten.

  • Nazis in Durango

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    Legion Condor war doch beteiligt

    Am 31. März 1937 wurde die bizkainische Kleinstadt Durango während des Spanienkrieges bei einem Fliegerangriff bombardiert, es kam zu mehr als 300 Toten. Bis heute waren Historiker*innen davon ausgegangen, dass diese Bombardierung von der italienischen Luftwaffe „Aviazione Legionaria Italiana“ ausgeführt wurde, die Franco von Mussolini zur Hilfe geschickt worden war. Neue Nachforschungen haben ergeben, dass auch die Nazis mit ihrer Legion Condor an dieser Bombardierung direkt beteiligt waren.

  • Paris zeigt Guernica

    guernica1
    Picassos Bild gegen den Krieg

    Am 26. April 2018 sind es genau 81 Jahre, dass die baskische Kleinstadt Gernika von der Legion Condor, einem von Hitler für Franco geschickten Kriegsgeschwader in Schutt und Asche gelegt wurde. Der Spanienkrieg war in vollem Gang. Die mörderische Zerstörung Gernikas bewegte Pablo Picasso, dem von der republikanischen Regierung für die Weltausstellung in Paris 1937 in Auftrag gegebenen Bild den Namen „Guernica“ zu geben. Bis heute vergeblich fordert die baskische Regierung das Bild für Gernika.

  • Picassos Geheimnisse

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    Die Entschlüsselung des „Guernica“-Bilds

    Die Geschichte und Ikonografie von Pablo Picassos Bild „Guernica“ beschäftigt Historiker*innen wie Kunstexpert*innen gleichermaßen. Was oder wieviel hat das Bild mit der Zerstörung der baskischen Stadt Gernika (baskischer Name) zu tun? Welche Symbolik haben die Figuren, die auf dem Bild erscheinen? Der Kunsthistoriker Jörg Martin Merz hat eine neue Interpretation von Picassos Antikriegs-Gemälde vorgelegt. Dargestellt wird sie im SZ-Artikel „Warum 'Guernica´ nichts mit Guernica zu tun hat“.

  • Roman über den Spanienkrieg

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    Vier Schweizer gegen Franco

    1937, Spanienkrieg. Vier Schweizer brechen auf, um als Kriegsfreiwillige der spanischen Republik im Kampf gegen die faschistischen Putschisten beizustehen. Getrieben werden sie von Idealismus und Abenteuerlust, sowie von dem Wunsch, einem langweiligen Leben zu entfliehen. In den Wirren des Krieges schlägt Euphorie in Verzweiflung um. Krank und traumatisiert kehren zwei der vier Kämpfer im Dezember 1937 nach Zürich zurück. Eine Geschichte über Utopie und Illusionen in einer politisch brisanten Zeit.

  • Sieben Angriffe auf Gernika

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    Richthofen: "Ein voller Erfolg!"

    Die Bombardierung von Gernika am 26. April 1937 ging als Fanal der Grausamkeit gegen Zivilbevölkerung in die Kriegsgeschichte ein. Weitgehend unbekannt ist, dass die baskische Kleinstadt in der Provinz Bizkaia nach diesem ersten verheerenden Angriff deutscher und italienischer Flieger eine ganze Woche lang weiter mit Bomben und Granaten überzogen wurde. Sogar nach der Besetzung durch die Franquisten wurden in der Umgebung der Stadt von der Legion Condor und der Aviazione aus der Luft Menschen gejagt.

  • Spanienkrieg in Gotha

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    Ausstellung zum 80. Jahrestag

    Nicht nur im Baskenland und im spanischen Staat findet die Erinnerung an 80 Jahre Krieg ihren Niederschlag. Auch in Deutschland, vielleicht immer mehr, wird an die entscheidende deutsche Beteiligung erinnert, für die insbesondere die Nazi-Flugstaffel „Legion Condor“ verantwortlich zeichnete: erst durch die Luftbrücke zwischen Afrika und dem Festland, um Francos Truppen auf die Halbinsel zu transportieren, danach mit verheerenden Luftangriffen zur Begleitung der spanisch-italienischen Bodenoffensiven.

  • Spuren aus Österreich

    oesterreich01Österreicher als Kämpfer für Franco

    Mitte Juli 2016 jährt sich der Ausbruch des Spanischen Kriegs von 1936 bis 1939 zum 80. Mal. Noch sind lange nicht alle Aspekte dieses militärischen Aufstands erforscht, der in einem Völkermord endete. Dass rund 1.400 Österreicher damals für die linke Republik mitkämpften war bisher kaum bekannt. Auch nicht, dass im Lager der spanischen Faschisten 140 Österreicher aktiv waren. Ein zweiter Aspekt dreht sich um die Aufarbeitung des Franquismus und die Darstellung des Diktators in Spanien selbst.

  • Todestag 20. November

    20N01
    Faschisten, Sozialisten und ein Anarchist

    Quer über das 20. Jahrhundert verteilt war der 20. November Todestag einer ganzen Reihe von Politikern. Kurz nach dem Militärputsch von 1936 starb der Anarchist Durruti durch eine Kugel. Falange-Führer Primo de Rivera wurde von der Republik hingerichtet, der spanische Diktator Franco starb hingegen im Bett. Sicher nicht zufällig wurde am selben Novembertag 1984 der baskische Politiker Santi Brouard in seiner Arztpraxis erschossen. Den Abgeordneten Josu Muguruza ereilte 1989 dasselbe Schicksal.

  • Topographie des Terrors

    memorandum01Wege zur Erinnerung

    Das im Auftrag der baskischen Regierung im Aufbau begriffene Erinnerungs-Institut „Gogora“ hat Ende 2015 eine Denkschrift präsentiert, in der die wichtigsten Daten zu den Orten des Krieges von 1936 im Baskenland (ohne Navarra) zusammengefasst sind – vom Sitz der baskischen Regierung bis zu den Schlachtfeldern des Krieges, auf denen sich die in aller Geschwindigkeit neu formierte baskische Armee „Eusko Gudarostea“ den franquistischen Truppen und seinen europäischen Verbündeten entgegen stellte.

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