10 items tagged " Iparralde"

  • Anne Etchegoyen, Sängerin

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    Baskische Musik in Iparralde

    "Wir können die Lücke im französischen Markt nutzen, um das Euskara in Iparralde zu unterstützen", sagt Anne Etchegoyen, Sängerin aus der nordbaskischen Provinz Nieder-Navarra. Sie hat mit ihrer aktuellen musikalischen Arbeit ein kleinen Anteil des französischen Musikmarkts erobert: "Die baskischen Stimmen" heißt das Werk, das mit dem Aizkoa-Chor aus Baiona (frz. Bayonne) aufgenommen wurde. Bereits 60.000 Exemplare wurden verkauft, eine Menge in Anbetracht der geringen Bedeutung der baskischen Sprache in Frankreich.

  • Basken im 2. Weltkrieg

    medoc01Vergeltung des Gernika-Bataillons

    Am 14.April jährte sich zum 70sten Mal die Medoc-Schlacht, eine der letzten des zweiten Weltkriegs. An dieser Vertreibungsaktion beteiligt war das Bataillon "Gernika", eine militärische Einheit, die ausschließlich aus baskischen Gudaris, baskischen Milizionären bestand. Bei diesen Gefechten auf der Halbinsel Medoc südwestlich der Gironde, zwischen Bordeaux und dem Atlantik, standen französiche Befreiungstruppen, unterstützt von baskischen Einheiten, den verschanzten Nazis gegenüber.

  • Baskische Schmuggler

    schmuggel01Altes Gewerbe im Baztan

    Wenn Leute im Baztan-Tal nach derSchmugglerei gefragt werden, erzählen sie, dass fast alle Bewohnerinnnen in irgendeiner Weise am Geschäft beteiligt waren. Das Baztan-Tal liegt ideal für diese illegale Tätigkeit, am Fuße der noch niedrigen Pyrenäen, unterhalb der französisch-spanischen Grenze, nicht leicht zugänglich. Der neueste Trend: die Geschichte der Schmugglerwege wird nun in alternativem Tourismus aufgearbeitet, ein Verein bietet Exkursionen an, eine Nacht oder sieben Tage.

  • Baskische Surfspots

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    Surfen nördlich und südlich der Grenze

    Die Atlantik-Küste ist bekannt für rauhe See. Kein Wunder also, dass es ausreichend Gelegenheit zum Surfen gibt – und mittendrin das Baskenland. Surfspots nennen das die Fans, die mit ihren Brettern durch Europa touren auf der Suche nach dem besten Point, immer offen für eine neue Erfahrung. Internet hilft dabei, die Erfahrungen demokratisch zu vermitteln und alle Spots allen zugänglich zu machen. Doch nicht immer sind die Spezialisten richtig informiert, das zeigt die folgende Bestandsaufnahme.

  • Die Weinkooperative Irouléguy

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    Qualitätswein aus dem Norden

    Irouléguy (baskisch: Irulegi) ist ein kleiner Ort in der nordbaskischen Provinz Niedernavarra (Nafarroa Behera) auf französischem Staatsgebiet. Der Ort liegt 5 km entfernt von Saint-Jean-Pied-de-Port (Donibane Garazi), 50 km südwestlich von Bayonne (Baiona). Irulegi ist mehr als ein Ort, es ist das einzige Weinanbaugebiet in Iparralde, das das Qualitätssiegel der geschützten Herkunftsbezeichnung „Appelation d'Origine Controlée“ trägt, die französische Version der spanischen „Denominación de Origen“.

  • Euskara in Iparralde

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    Hoffen auf den neuen Gemeinde-Verbund

    Im Baskenland beherrschen viele Menschen die baskische Sprache, benutzen sie aber dennoch nicht. Dieses Phänomen wiederholt sich in allen sieben historischen Baskenland-Provinzen, nördlich und südlich der Pyrenäen. In den drei Provinzen von Iparralde, dem sog. französischen Baskenland ist die Situation umso dramatischer: nur 20% der 300.000 Einwohnerinnen beherrschen die baskische Sprache. Dazu genießt das Euskara (mit Ausnahme der Ikastola-Privatschulen) in dem Gebiet keinerlei legalen Status.

  • Maurice Ravel

    ravel deia01aEin Komponist mit baskischer Seele

    Maurice Ravel ist bekannt als einer der berühmtesten französischen Komponisten. Dabei wurde er im Baskenland geboren, an der Atlantikküste im beschaulichen Ciboure. Den Großteil seines Lebens verbrachte er entfernt von seinem Geburtsort, doch verlor er nie den Kontakt zu seinen Ursprüngen. Sein Leben lang fühlte er sich der baskischen Kultur, insbesondere der Liedkultur und dem Tanz eng verbunden. Auch in seinen musikalischen Werken sind einige baskische Referenzen zu finden.

  • Pfefferschoten aus Iparralde

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    Der Siegeszug der roten Schote

    Wer ins französische Baskenland reist, wird schnell feststellen, dass er oder sie eine autonome Welt mit ganz eigenem Charakter besucht. Das fängt bei der Sprache an, geht über die Traditionen und den Sport und hört beim Autokennzeichen längst nicht auf. Das französische Baskenland reizt mit tosenden Wellen an der Atlantikküste und einsamen Berglandschaften im Landesinneren. Besonders lohnenswert ist ein Besuch im Herbst. Dann steht dort eine rote Schote im Mittelpunkt: Piperrak aus Espelette.

  • Sommer – Musik – Festivals

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    Musikevents zwischen Lekorne und Burgos

    Freundinnen von Musik-Festivals können sich – bei entsprechend vorhandener Urlaubskasse – den Sommer auf allerlei mehrtägigen Veranstaltungen innerhalb des Baskenlandes und an seiner Periferie um die Ohren schlagen: Getxo, Hazparne, Vitoria-Gasteiz, Bilbo, Mundaka, Donostia, Pamplona, aber auch Santander und Burgos sind die Adressen, die zwischen Anfang Juli und Ende August angefahren werden müssten. Stilrichtungen sind alle vertreten, von Folk und Rock bis Indie und Metal, von Jazz zu Blues.

  • Unter dem Joch der Nazis

    nazis ipar01Besetzung des Nordbaskenlandes

    Das Baskenland auf französischem Staatsgebiet war kein Schauplatz großer Schlachten oder bemerkenswerter kriegerischer Handlungen – abgesehen von der schmerzlichen Bombardierung der Stadt Biarritz (bask: Miarritze) seitens der Alliierten. Es war auch kein Ort besonderer Aktivitäten der Resistance. Von direkten Kriegsgefechten blieb das französische Baskenland verschont, da es von nationalsozialistischen Truppen kampflos besetzt wurde aufgrund des deutsch-französischen Waffenstillstands.

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