48 items tagged "Franquismus"

  • Neue baskische Geschichte

    geschichte01Vom Krieg 1936 bis zum Ende von ETA

    „Euskal Herria: Nationaler Befreiungskampf um Sozialismus“ – so der Titel eines Artikels in „Unsere Zeitung“ (1), die in einer Zusammenfassung die neuere baskische Geschichte erklärt. „Euskal Herria (dt. Baskenland) liegt an der Atlantikküste in der Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich. In Spanien umfasst es die drei Provinzen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland sowie die Provinz Navarra und in Frankreich das nördliche Baskenland im Westen des Départements Pyrénées-Atlantiques“.

  • Pamplona exhumiert

    molasanjurjo01
    Ende des Faschisten-Mausoleums in Navarra

    Auf dem Weg zur Aufarbeitung des Franquismus kommt es in Pamplona (baskisch: Iruñea) zu einem historischen Schritt, der für die Opfer von Krieg und Diktatur einen Hoffnungsfunken darstellt. Die linksliberale Stadtverwaltung will die Leichen der Putsch-Generäle Emilio Mola und José Sanjurjo exhumieren, die bisher in einer Art Mausoleum begraben sind, in dem in der Vergangenheit regelmäßig Gottesdienste und Ehrungen stattfanden. Die navarrische Rechte protestiert gegen den Wegfall der Ehrenstätte.

  • Pforzheim – Gernika

    gernikapforzheim01Städtepartnerschaft und Geschichtsrevision

    Städtepartnerschaften dienen symbolisch der Verbundenheit zwischen Orten verschiedener Staaten. Umso mehr, wenn die betreffenden Länder zuvor in kriegerischen Auseinandersetzungen gestanden hatten. Die Städtepartnerschaft zwischen Pforzheim und dem baskischen Gernika hat eine zusätzliche Komponente. Beide Orte werden von der deutschen Politik als Opferstädte bezeichnet, ein kurzer Blick in die Geschichte zeigt jedoch Unterschiede, die diese Ausgangsthese in Frage stellen.

  • Spanienkrieg im Baskenland

    otxandio01
    Mörderische Bomben auf Otxandio

    Die Kleinstadt Otxandio im Südosten Bizkaias kämpft seit 80 Jahren gegen das Vergessen. Nur vier Tage nach Beginn des franquistischen Militäraufstands gegen die spanische Republik wurde der Ort zum Schauplatz eines Kriegsverbrechens. Mit einer Veranstaltungsreihe erinnerte der Ort an die Toten der Bombardierung vom 22. Juli 1936 und setzte erneut die Suche nach den Verantwortlichen für das Massaker auf die Tagesordnung, das sicher noch lange in der kollektiven Erinnerung der Gemeinde präsent bleiben wird.

  • Spuren aus Österreich

    oesterreich01Österreicher als Kämpfer für Franco

    Mitte Juli 2016 jährt sich der Ausbruch des Spanischen Kriegs von 1936 bis 1939 zum 80. Mal. Noch sind lange nicht alle Aspekte dieses militärischen Aufstands erforscht, der in einem Völkermord endete. Dass rund 1.400 Österreicher damals für die linke Republik mitkämpften war bisher kaum bekannt. Auch nicht, dass im Lager der spanischen Faschisten 140 Österreicher aktiv waren. Ein zweiter Aspekt dreht sich um die Aufarbeitung des Franquismus und die Darstellung des Diktators in Spanien selbst.

  • Topographie des Terrors

    memorandum01Wege zur Erinnerung

    Das im Auftrag der baskischen Regierung im Aufbau begriffene Erinnerungs-Institut „Gogora“ hat Ende 2015 eine Denkschrift präsentiert, in der die wichtigsten Daten zu den Orten des Krieges von 1936 im Baskenland (ohne Navarra) zusammengefasst sind – vom Sitz der baskischen Regierung bis zu den Schlachtfeldern des Krieges, auf denen sich die in aller Geschwindigkeit neu formierte baskische Armee „Eusko Gudarostea“ den franquistischen Truppen und seinen europäischen Verbündeten entgegen stellte.

  • Vergessene Frauen-Schicksale

    satur01
    Blinde Flecken der Kriegs-Aufarbeitung

    Nicht nur Männer waren von der franquistischen Repression betroffen. Weniger bekannt und erforscht ist, dass der spanische Diktator Franco auch baskische Frauen erschießen und in der Provinz Bizkaia zwei zusätzliche Gefängnisse ausschließlich für Frauen einrichten ließ. Über das Frauen-Gefängnis Saturraran in Mutriku ist einiges bekannt, deutlich weniger über die Anstalten in den Kleinstädten Zornotza (Amorebieta) und Durango, in denen viele Spanierinnen und weniger Baskinnen eingesperrt waren.

  • Was war die “Legion Condor“?

    condor01Die "Wahrheit" eines Kriegsverbrechens

    Gernika, Picasso, von Richthofen, Bürgerkrieg, Internationale Brigaden, Legion Condor – das sind die wenigen Stichworte, die einigen von uns heute noch bekannt sind über ein historisches Ereignis, das die deutsche wie die spanische und baskische Geschichte wesentlich beeinflusst hat. Ohne Gernika war der zweite Weltkrieg nicht denkbar. Im Baskenland und Spanien wurden militärische Versuche gemacht, die in Warschau und Coventry zur massiven Anwendung kamen.

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