12 items tagged "Diktatur"

  • 80 Jahre Spanienkrieg (2)

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    Anarchismus gegen Kommunismus

    Mit einem Militäraufstand rechtsgerichteter Generäle begann vor 80 Jahren der sog. Spanische Bürgerkrieg. Unterstützt von der katholischen Kirche und der Oligarchie richtete sich dieser Krieg gegen eine sozialdemokratische republikanische Regierung und gegen vorsichtige Reformen in einem Land, das noch stark im Feudalismus verhaftet war. Gleichzeitig begann in Spanien – weniger im Baskenland, wo der Anarchismus nicht so stark verankert war – eine Revolution, die auf soziale Veränderungen setzte.

  • Der nicht endende Franquismus

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    Demokratie oder Franquismus light?

    40 Jahre demokratische Verfassung – oder – Light-Version des Franquismus: Am 6. Dezember 1978 wurde nach dem offiziellen Ende des Franquismus die neue spanische Verfassung per Referendum beschlossen. Sie sollte endlich eine demokratische Epoche in der spanischen Geschichte einleiten. Der 6. Dezember ist deshalb Feiertag und heißt Verfassungstag. Alle im Lande nehmen die Gelegenheit wahr, ein Fazit zu ziehen. Die Schlussfolgerungen zum Thema Verfassung könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein.  

  • Der Priesterknast Zamora

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    Franquismus: Auch Pfarrer nicht verschont

    Ein dunkles und bis heute relativ unbearbeitetes Kapitel der Geschichte der spanischen Franco-Diktatur ist die Repression gegen die Arbeiterpriester der 1960er Jahre. Die katholische Kirche war neben dem Militär, der Guardia Civil, der Falange und der Oligarchie eine der Grundsäulen des faschistischen Regimes. In der baskischen Kirche hingegen gab es Räume, die für den antifranquistischen Wiederstand genutzt wurden – selbstverständlich entgegen der Kirchenoberen. Die Opfer fordern Anerkennung.

  • Francos immenses Vermögen

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    Mit Mord und Enteignung reich geworden

    Eine folgenreiche Nachricht zum Jahresende: Carmen Franco, die alleinige Erbin des spanischen Diktators ist 91-jährig gestorben. Experten schätzen, dass sie ein Vermögen von bis zu 600 Milionen Euro hinterlässt. Wenig wahrscheinlich ist, dass der Diktator dieses Vermögen mit seinem Gehalt als General und Diktator zusammengespart hat. Von Plünderung ist die Rede, von systematischer Bereicherung an allen Enden. Die galizische Regierung will einen Palast zurück haben. Doch das ist nur der Anfang.

  • Franquisten gegen Frauen

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    Untersuchung von Verbrechen über Argentinien

    In Argentinien werden Verbrechen untersucht, die während der franquistischen Diktatur Spaniens gegen Frauen verübt wurden. Die argentinische Richterin Maria Servini hat eine Klage der Frauen-Organisation Women's Link Worldwide akzeptiert. Die hatte eine Untersuchung aller Verbrechen gegen Frauen gefordert, die während des Krieges von 1936 bis 1939 und der folgenden Franco-Diktatur verübt wurden – Verbrechen gegen Frauen, weil sie Frauen waren. Die Klage von WLWW bezieht sich auf sechs konkrete Fälle.

  • Frauen als politische Gefangene

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    Gefängnis als patriarchales Element

    Im Dezember 2016 trafen sich erstmals mehr als 60 Frauen, allesamt ehemalige baskische politische Gefangene, zu einer dreitägigen Klausurtagung. Sie tauschten ihre Erfahrungen aus und lernten sich kennen. Ziel war der Erfahrungsaustausch, gegenseitigiges Kennenlernen und die Analyse ihrer Situation. Mit einem Manifest stellte sich die Gruppe öffentlich vor und leistete einen ersten Beitrag zur Aufarbeitung der besonderen Repression gegen Frauen, geprägt von geschlechts-spezifischer Gewalt.

  • Frauen im Krieg von 1936

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    Emeek Emana - Sie haben nie darüber gesprochen

    Ein Projekt des Kulturvereins Intxorta 1937 beschäftigt sich mit dem Leben und Widerstand von Frauen während des Krieges von 1936 und der anschließenden 40-jährigen franquistischen Diktatur. Das Projekt beinhaltet Einzelinterviews der noch lebenden Frauen und eine Ausstellung ihrer Portraits. Gleichzeitig wird das Leben von mehr als sechzig Frauen dokumentiert, die den Krieg erlebten, aber auch Exil, Folter und vielfältige Repression. Die interviewten Frauen wurden zwischen 1913 und 1956 geboren.

  • Maquis - Guerrilla (1)

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    Antifranquistischer Kampf nach dem Krieg

    Bekannt ist, dass rechte Generäle am 18. Juli 1936 im spanischen Staat einen Militärputsch anzettelten, der in einen dreijährigen Krieg mündete. Bekannt ist auch, dass die Nazis mit ihrer Legion Condor in diesem Konflikt eine entscheidende Rolle spielten. Weit weniger bekannt ist, dass der Krieg in Spanien mit dem Sieg der Faschisten und Franco nicht zu Ende war, sondern dass es einen Guerrilla-Kampf gab, der das diktatorische Regime noch mehr als zwei Jahrzehnte lang beschäftigte: der Maquis.

  • Maquis – Guerrilla (2)

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    Erfolg und Niedergang der Guerrilla

    Maquis waren die republikanische Milizionäre, die nach dem Spanienkrieg (von 1936 bis 1939) den bewaffneten Kampf gegen den Franquismus in Bergen und Städten weiterführten. Viele reihten sich in die Resistance ein, andere gingen im spanischen Norden direkt zum antifranquistischen Widerstand über. 1944 und 1948 wurden zu Meilensteinen jener Bewegung, positiv wie negativ. Zweiter Teil der Maquis-Serie bei Baskultur.info: Stadtguerrilla – größter Erfolg des Maquis – Verrat und Niedergang des Maquis.

  • Militärputsch 1936

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    Wer finanzierte Krieg und Diktatur?

    Der Schmuggelkönig Juan March, das Portugal Salazars, Mussolinis Italien, die deutschen Nazis, verschiedene europäische Banken und viele andere mehr haben eines gemeinsam: während des Spanienkrieges von 1936 bis 1939 finanzierten sie die Franquisten. Eine Publikation von José Ángel Sánchez Asiaín mit dem Titel „Die Finanzierung des Spanischen Bürgerkriegs“ liefert eine detaillierte Liste der finanziellen und materiellen Hilfen, die den Aufständischen zu Gute kamen, sowie die Namen der Geldgeber.

  • Spanienkrieg im Baskenland

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    Mörderische Bomben auf Otxandio

    Die Kleinstadt Otxandio im Südosten Bizkaias kämpft seit 80 Jahren gegen das Vergessen. Nur vier Tage nach Beginn des franquistischen Militäraufstands gegen die spanische Republik wurde der Ort zum Schauplatz eines Kriegsverbrechens. Mit einer Veranstaltungsreihe erinnerte der Ort an die Toten der Bombardierung vom 22. Juli 1936 und setzte erneut die Suche nach den Verantwortlichen für das Massaker auf die Tagesordnung, das sicher noch lange in der kollektiven Erinnerung der Gemeinde präsent bleiben wird.

  • Vergessene Frauen-Schicksale

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    Blinde Flecken der Kriegs-Aufarbeitung

    Nicht nur Männer waren von der franquistischen Repression betroffen. Weniger bekannt und erforscht ist, dass der spanische Diktator Franco auch baskische Frauen erschießen und in der Provinz Bizkaia zwei zusätzliche Gefängnisse ausschließlich für Frauen einrichten ließ. Über das Frauen-Gefängnis Saturraran in Mutriku ist einiges bekannt, deutlich weniger über die Anstalten in den Kleinstädten Zornotza (Amorebieta) und Durango, in denen viele Spanierinnen und weniger Baskinnen eingesperrt waren.

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