Geschichte

Die Kategorie GESCHICHTE beinhaltet folgende sechs Themenbereiche: 1. allgemeine Geschichte des Baskenlands, Königreich Navarra; 2. Krieg, Gernika, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Aktueller Friedens-Prozess; 5. Historische Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland.

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Iparralde zwischen Vichy und den Nazis

Vor 80 Jahren, im Juni 1940 besetzten die Nationalsozialisten in dem von ihnen angezettelten Weltkrieg Holland, Belgien und Teile von Frankreich. Betroffen war auch das französische Baskenland, Iparralde. Dieses Gebiet wurde sogar zweigeteilt. Ein Teil blieb unter Verwaltung der französischen Petain-Kollaborateure, den westlichen Teil kontrollierten die Nazis. Die Besetzung ging bis 1944. In dieser Zeit versuchten baskische Aktivisten, mit neuen Projekten die baskische Kultur am Leben zu halten.

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Demokratie oder Franquismus light?

40 Jahre demokratische Verfassung – oder – Light-Version des Franquismus: Am 6. Dezember 1978 wurde nach dem offiziellen Ende des Franquismus die neue spanische Verfassung per Referendum beschlossen. Sie sollte endlich eine demokratische Epoche in der spanischen Geschichte einleiten. Der 6. Dezember ist deshalb Feiertag und heißt Verfassungstag. Alle im Lande nehmen die Gelegenheit wahr, ein Fazit zu ziehen. Die Schlussfolgerungen zum Thema Verfassung könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein.  

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1942: Kuba, FBI, Doppelagenten

Dokumente von FBI und CIA enthüllen die Irrwege des Schriftstellers Ernest Hemingway in der Karibik. Der Schriftsteller hatte sich baskische Pelota-Spieler an Bord geholt und wollte versuchen, von seiner Yacht aus Granaten auf Nazi-U-Boote zu werfen. Seine Strategie stellte für ein baskisches Spionagenetz, das der baskische Exil-Präsident J.A. Agirre in den USA und in der Karibik ausgebaut hatte, eine starke Bedrohung dar. Mit im Spiel ein baskischer Doppelagent, der für Nazis und FBI arbeitete.

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Etappen eines politischen Konflikts

2011 hat die baskische Untergrund-Organisation ETA ihren bewaffneten Kampf für beendet erklärt. 2017 hat ETA ihre Waffenarsenale übergeben und 2018 hat sie sich nach einer Befragung unter ihren Militanten aufgelöst. Für die einen waren diese 60 Jahre antifranquistischer Widerstand und Kampf für ein sozialistisches Baskenland – für die anderen waren es Jahrzehnte des Terrors. Der Streit um die Geschichtsschreibung ist schon längst im Gang. Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen 60 Jahre.

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Baskische Frauen erkämpfen ihre Rechte

Im Januar 2020 organisierte die Stadt Bilbao in Kooperation mit dem Erinnerungs-Institut Gogora – Institut zur Aufarbeitung des Krieges und der Franco-Diktatur – zum ersten Mal eine Hommage für die Aktivistinnen der Hauptstadt Bizkaias während der Zweiten Republik und des Spanienkrieges von 1936 bis 1937. Das Datum war nicht zufällig, es fiel zusammen mit dem Gründungtag der “Vereinigung Antifaschistischer Frauen“ am 10. Januar 1937. Frauen wir Juana Mir oder Clara Campoamor spielten eine wichtige Rolle.

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Von Faschisten in Madrid ermordet

Am 1.Februar 2018 waren es genau 38 Jahre, dass die baskische Studentin und linke Aktivistin Yolanda González Martín in Madrid von Ultrarechten entführt und ermordet wurde. Im Stadtteil Bilbao-Deustuibarra, wo sie 1961 geboren wurde, vergeht kein Jahr ohne Gedenkveranstaltung für die junge Trotzkistin, die nur 19 Jahr alt wurde. Verantwortlich war eine faschistische Gruppe. Kleine Plätze tragen seit zwei Jahren nach Beschlüssen der Stadtregierungen offiziell ihren Namen, sowohl in Madrid alsauch in Bilbao.

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