arb beweg 21Fünf große Generalstreiks

Im ersten Kapitel zur Geschichte der baskischen Arbeiterinnen-Bewegung wurden die Ausgangsbedingungen für die Industrialisierung Bizkaias beschrieben: der Einfluss liberaler Ideen, die baskische Niederlage in den Karlisten-Kriegen und das Aufkommen einer neuen baskisch-nationalistischen Bewegung. Nach der Gründung von Klassen-Organisationen – die PSOE als sozialistische Partei, die UGT als Gewerkschaft – wurden in Generalstreiks fundamentale Rechte für die Arbeitenden erstritten.

Der 1.Mai 1890

(2015-05-19) Bis zum Jahr 1890 herrschte trotz der schlechten Bedingungen in den Minen eine relativ konfliktfreie Situation, dies wird von verschiedenen historischen Beobachtern herausgestellt. Der "Urknall" der Arbeiterinnen-Bewegung in Bizkaia ereignete sich im Jahr 1890, als die noch nicht besonders gut organisierte sozialistische Avantgarde für den 1.Mai einen Generalstreik für den 8-Stunden-Tag ausrief. Diese Demonstration wurde im Einverständnis zwischen Behörden und der PSOE auf das Wochenende des 4.Mai verschoben, um keinen Arbeitstag zu verlieren, die aufrufenden sozialistischen Organisationen wollten aufgrund ihrer noch fehlenden Mobilisierungsfähigkeit keinen Reinfall zu riskieren.

Bereits eine Woche vorher, am 21.April 1890, nahmen 3.000 Arbeiter an einem Meeting in Bilbao teil, am La Cantera-Platz im Arbeiterviertel San Fransico, dem lokale Versammlungen vorausgegangen waren. Hauptredner in Bilbao war der Parteichef Facundo Perezagua. Auch die anarchistische CNT mobilisierte, sie hätte allerdings gerne einen unbefristeten Streik daraus gemacht. Die Demonstration am 4.Mai wurde eindrucksvoll, laut Presse gingen 10.000 auf die Straße, die Mobilisierung verlief – entgegen der Befürchtungen von Politik und Ordnungskräften – ohne jeglichen Zwischenfall. Der Provinz-Gouverneur hatte in der Woche zuvor 1.600 Soldaten aus der Kaserne Garellano (Bilbao-Basurto), der Guardia Civil und Provinzpolizisten mobilisiert.

Dieser Aktionstag am 4.Mai bedeutete einen Wendepunkt in der Geschichte der Arbeiterinnen-Bewegung in Bizkaia und im spanischen Staat. Denn zum ersten Mal hatte eine große Masse von Arbeitenden – manche sprachen sogar von bis zu 25.000 Teilnehmerinnen – ihre Stimme erhoben und war gemeinsam auf die Straße gegangen, um ihre Rechte einzufordern. Forderung Nummer eins war die Reduzierung der täglichen Arbeitszeit. Diese Mai-Demonstration hatte den Geist der Arbeitenden geweckt und in der Bevölkerung zu einer großen Akzeptanz für die materiellen Forderungen der Arbeiter geführt, bis in bürgerliche Kreise hinein war bekannt, unter welch unwürdigen und elenden Umständen viele dieser Arbeiterinnen leben mussten.arb beweg 22

Der Generalstreik von 1890

Obwohl es Generalstreiks gab, die länger und härter geführt wurden, hatte der erste Generalstreik von 1890 auf Jahre hinaus eine besondere Bedeutung. Seit 1876 (nach dem 2.Karlistenkrieg) hatte der Aufschwung der Industrialisierung die materiellen Bedingungen dafür geschaffen, dass die "Soziale Frage", wie sie in der Presse genannt wurde, in Angriff genommen werden konnte. Seit 1890 hatte die Bewegung mit PSOE und UGT auch organisatorisch eine wennauch noch schwache politische Struktur. Fundamental war auch, dass die Unternehmer sich strikt weigerten, die Vertreter der Arbeiterinnen anzuerkennen, mit ihnen Gespräche zu führen oder zu verhandeln. An dieser Haltung änderte sich bis ins 20.Jh hinein nichts.

Nur wenige Tage nach der erfolgreichen Mai-Demonstration kam es am 12.Mai 1890 zu einem spontanen Streik, nachdem fünf Mitglieder des sozialistischen Komitees von La Arboleda von der Bergbau-Gesellschaft Orconera wegen ihrer politischen Aktivitäten entlassen wurden. Am Tag darauf legten 200 Arbeiter die Arbeit nieder. Sie gingen von Mine zu Mine und riefen die Kollegen zum Streik auf, die meisten schlossen sich an, manche unter Steinhagel. Um die Mittagszeit waren es bereits 4 bis 5 Tausend Streikende. Sie zogen in die benachbarten Bergwerksorte Ortuella und Gallarta, wo sich noch einmal 2 bis 3 Tausend Arbeiter anschlossen. Am Abend war das gesamte Minengebiet im Streik. In Bilbao (12km entfernt) schrillten die Alarmglocken als bekannt wurde, dass für den nächsten Tag eine Demonstration geplant war. Die Fabriken wurden militarisiert, das heißt, sie wurden militärisch besetzt, um Solidaritäts-Streiks zu verhindern. Für eine zusätzliche Besetzung der Minengebiete reichen die militärischen Kräfte allerdings nicht. Die Arbeiter schrien ihre Forderungen auf die Straße: "Es lebe die Arbeiter-Einheit!" – "Nieder mit den Kasernen" – "Für einen 8-Stunden-Tag". Rote Fahnen waren zu sehen. Auf dem Weg nach Ortuella wurden Schienen der Bergwerksbahnen herausgerissen, Telefonmasten wurden gekippt. Gewaltsame Akte wurden von diesem Moment an zu einem konstanten Kampfmittel von Streikenden. Am 14.Mai 1890 versammeln sich in Ortuella 8.000 Arbeiter, die weiterzogen in Richtung des am Nervion-Fluss gelegenen Barakaldo. Bei Portugalete wurden sie von einem Trupp Guardia Civiles aufgehalten, sie wichen zurück, auch weil die Polizei durch Militär verstärkt wurde. Die Masse lief auseinander. Eine Gruppe allein schaffte den Durchbruch in die Fabriken, Werften und Hochöfen und störte den Arbeitsablauf. Viele der dortigen Arbeiter schlossen sich an, die Zahl der Streikenden wuchs auf 20.000. In Bilbao selbst, acht Kilometer entfernt, herrschte noch absolute Ruhe.

Nachmittags um sechs Uhr übernahm die militärische Führung die Kontrolle der Provinz und erklärte den Ausnahmezustand. Sie schrieb die Führung des Sozialistischen Komitees mit Facundo Alonso und Facundo Perezagua an der Spitze zur Verhaftung aus. Am nächsten Morgen wurden sie tatsächlich festgenommen. Der Tag endete mit einem gewissen Patt: auf der einen Seite wurd nirgends gearbeitet, obwohl die Streikbewegung keine Leitung aufwies und die Forderungen noch unklar waren. Auf der anderen Seite die militärische Kontrolle, die führenden Sozialisten waren eingesperrt.arb beweg 23

Streikforderungen

Der 15.Mai begann für die Streikenden wenig vorteilhaft. Auf Druck des Militärs wurde in den Fabriken wieder gearbeitet. Nur in den Minen ging der Ausstand weiter. Die Streikenden versuchten, in die nahe Bilbao gelegenen Minen von San Francisco und La Peña vorzudringen, die jedoch militärisch besetzt waren. Im Gefängnis nutzten die verhafteten Sozialisten den Moment, die Forderungen der Bewegung formulieren:
*** Die tägliche Arbeitszeit soll 10 Stunden nicht übersteigen
*** Keine Akkord-Arbeit,
*** Keine weitere Verpflichtung, in den elenden Werks-Baracken (baracones) auf dem Minengelände zu wohnen und in den von Vorarbeitern kontrollierten Cantinas einzukaufen,
*** die Wiedereinstellung der entlassenen Arbeiter.

Mit diesem Katalog stellten sich die Sozialisten an die Spitze der Streik-Bewegung, die in diesem Moment nicht vorgesehen gewesen war, die nun jedoch konkrete Forderungen hatte. Die Unternehmer verweigerten wie gehabt jegliche Verhandlungen und forderten das bedingungslose Ende des Streiks. Die Zeichen standen schlecht für die Streikenden. In dieser Situation wurde der Militär-Befehlshaber Loma zum Vermittler. Die Streikenden waren durchaus zu Verhandlungen bereit, am 16.Mai machten die Unternehmer erneut deutlich, dass sie zu keinerlei Konzessionen bereit waren. In Anbetracht dessen drohte Loma damit, seine Truppen aus den Fabriken und Minen zurückzuziehen, was den Arbeitern freie Bahn gelassen hätte. Aufgrund dieser Drohung und weil die öffentliche Meinung eindeutig für die Streikenden sprach, mussten die Unternehmer nachgeben. Am 17.Mai gingen alle wieder zur Arbeit, die Unternehmen unterschrieben den sog. "Loma-Pakt".

Der Generalstreik hatte also mit einem Erfolg der Streik-Bewegung geendet. Nicht alle folgenden Generalstreiks waren so erfolgreich. Der Streik von 1892 endete in einer Niederlage, der Streik von 1906 wurde zum Fiasko wegen seiner schlechten Planung und der ergebnislosen Rückkehr zur Arbeit. Die beiden übrigen Streiks, 1903 und 1910 waren knapp erfolgreich. Historisch gesehen war der Generalstreik von 1890 der wichtigste seiner Art. Nicht nur, weil er der erste große Streik war, sondern auch wegen der breiten Beteiligung von Arbeitenden. Mit diesem Generalstreik wurde die baskische Arbeiterinnen-Bewegung geboren. Auch wenn der Erfolg dieses ersten Generalstreiks dadurch relativiert wurde, dass von den Unternehmern nicht alle Teile des Schiedsspruchs des Generals Loma eingehalten wurden, sie mussten in weiteren Streiks erneut erkämpft werden.

Die Folgen des Streiks von 1890

Die bedeutendste Lehre aus dem Streik war die Anwendung von Gewalt, sie sollte sich in künftigen Kämpfen wiederholen. Dieser Gewalteinsatz hatte wichtigen Einfluss auf den Ausgang des Konflikts, in diesem Fall zum Vorteil der Arbeiter. Im Streik von 1892 hatte es den Anschein, als sei der Gewalteinsatz keine spontane Aktion, sondern geplant, auch hier wurden Telegrafenmasten gekappt, Seilbahnen abgeschnitten und Erzwaggons gekippt, bis das Militär einschritt. Im Streik von 1903 ging es um die wöchentliche Bezahlung der Arbeitenden, dabei kam Dynamit zum Einsatz, Märkte und Bäckereien wurden überfallen, es kam zu Sabotage-Aktionen. Barrikaden, Züge wurden gestoppt, die Besetzung des Rathauses wurde mit Schüssen verhindert. Die Überfälle gingen weiter, verantwortlich waren nicht nur streikende Arbeiter, sondern auch andere Personen. Dazu wurde versucht, eine Kirche anzuzünden. Beim Streik von 1906 kam es zu vier Toten und zwei Schwerverletzten, der Zug nach Durango wurde gesprengt, erneut wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

Über die zwei Jahrzehnte der fünf Generalstreiks blieb die sozialistische Partei organisatorisch schwach. Auch wenn es sich widersprüchlich anhört wird vermutet, dass die geringe Bereitschaft der Arbeiterinnen, sich in sozialistischen Parteien oder Gewerkschaften zu organisieren, mit den Erfolgen der Streiks zu tun hatte. Die Arbeiter sahen, dass sie mit großen Mobilisierungen und dem Einsatz von Gewalt etwas erreichen konnten, die Organisierung in Gewerkschaften schien dazu nicht unbedingt nötig. Viele Arbeiter bevorzugten die spontane und direkte Aktion, die von der PSOE in dieser Form nicht gewünscht oder beabsichtigt war. Die Folge war eine schwache Organisierung. 1892 hatte die UGT-Gewerkschaft in Bizkaia 511 Mitglieder, ein Jahr darauf nur 491, erst 1912 änderte sich dies aus Sicht der Gewerkschaft hin zum Positiven. Die ersten Streikkassen entstanden zwischen 1899 und 1902. 1911 machte die Föderation von Bergleuten in Bizkaia einen qualitativen Sprung und organisierte 6.885 Mitglieder, gegenüber 8.968 UGT-Mitgliedern im selben Jahr. Die Metall-Gewerkschaft hatte 1917 immerhin 7.158 Mitglieder, bei insgesamt 18.000 in der UGT.

Der liberale General

Nicht ganz klar ist, weshalb sich der General Loma in seiner Vermittlung auf die Seite der Streikenden gestellt hat – eine Haltung, die sich bei anderen Militärs und in anderen Streiks wiederholte. Der PSOE-Gründer Pablo Iglesias sagte später einmal öffentlich: "Es war nicht allein der Arbeiter-Einheit zu verdanken, dass die Streikenden 1890 erreichten, was sie wollten. Es ist auch dem General Loma zu verdanken, der die Unternehmer mit seiner Rückzugsdrohung zum Einlenken zwang". Eine vergleichbare Vermittlungs-Haltung zeigte Loma bei kleineren Streiks in den Jahren 1891 und 1893, bei denen ebenfalls vorher das Kriegsrecht verhängt worden war. Die Generäle Zappino 1903 und 1906 und Aguilar 1910 handelten ebenfalls zum Vorteil der Arbeiter. Historiker vermuten, dass dies auf Anweisung der jeweiligen liberalen bzw. republikanischen Regierungen geschah, die mit dieser Art des Vorgehens das "Abgleiten" der Streikbewegungen in revolutionäre Prozesse verhindern wollten.

Entscheidend bei den Generalstreiks war auch die Haltung der Konfliktparteien. Die Sozialisten waren trotz Konfrontation immer verhandlungsbereit und hatten ein Interesse an der Einmischung anderer staatlicher Institutionen. Es war ein offenes Geheimnis, dass sich der Sozialist Perezagua regelmäßig mit dem Zivil- und dem Militär-Gouverneur zu Besprechungen traf. Die Unternehmer hingegen betrachteten die Rolle anderer Institutionen im Konfliktfall als Einmischung in die Auseinandersetzung zweier Parteien, die zu ihrem Nachteil erfolgte. Tatsache ist auch, dass die liberalen Regierungen in Madrid kein Interesse an größeren Auseinandersetzungen in der Arbeitswelt hatten, die Haltung der Unternehmer war dabei kontraproduktiv.

Die Formierung der baskischen und spanischen Arbeiter-Bewegung fiel in die Restauration genannte Epoche der Wiederherstellung der Monarchie in Spanien (1874–1931), zwischen der Ersten und der Zweiten Spanischen Republik. Politisch waren die Regierungen in der Zeit der "Restauracion" liberal und tendenziell antiklerikal orientiert, anders als die Unternehmer-Verbände. Dieser Konflikt wurde bisweilen in offener Feindschaft geführt. Die Militärs wurden von der Regierung mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beauftragt und mit der Schlichtung der Konflikte, sie sollten jedoch nicht ausschließlich repressiv wirken, wie dies die baskischen Unternehmer gerne gesehen hätten. Diese Haltung führte den General Aguilar zur Festellung, mit ihrer Haltung wollten die Arbeitgeber "Konflikte provozieren". Vom Chef des Ministerrats Canalejas, der direkt in Streitigkeiten eingreifen musste, sind die Worte überliefert: "Den Streik mit Gewalt und Blutvergießen zu beenden ist nicht meine Absicht, aber ich fürchte, das ist die Absicht vieler Unternehmer". Die Haltung der Regierungen jener Zeit war generell zum Vorteil der Arbeiterschaft. Dies galt jedoch nur für die extremen Fälle, denn in einigen Streiksituationen (1892, 1903, zu Beginn 1910) verteidigte das Militär eindeutig die Kapitalinteressen.

Reaktion des Kapitals auf den Streik von 1890

Die Industrie-Kapitäne gaben sich mit der Niederlage von 1890 nicht zufrieden. Im April 1891, kurz vor dem 1.Mai, erklärten sie den Loma-Pakt für null und nichtig was die Arbeitszeiten betraf. Sie kündigten an, sozialistische Arbeiter zu entlassen und keine Arbeitskräfte einzustellen ohne vorherige Verhaltensprüfung. Obwohl der Zivil-Gouverneur intervenierte, beharrten die Unternehmer auf der Bannung von Sozialisten. Einige Daten schienen zu belegen, dass sie ihre harte Haltung aufgegeben hätten: 1897 stimmten sie dem 1.Mai als Feiertag zu, 1906 wurde die Legalität der Arbeitervereine anerkannt, nicht jedoch ihr Vertretungsrecht. Doch all das bedeutete nicht die Aufgabe der harten Haltung. Über den Informationsdienst des Unternehmer-Verbands (Centro Industrial de Vizcaya) wurden Daten gesammelt über aufmüpfige Arbeiter, danach wurden "schwarze Listen" erstellt von Arbeitern, die nicht eingestellt werden sollten. Auch nach dem Generalstreik von 1910, als die Unternehmer dem General Aguilar versprachen, keine Repressalien anzuwenden, wurden diese "schwarzen Listen" wieder aktiviert.

Obwohl sich die Forderungen der Streiks vorwiegend auf die Arbeitsbedingungen bezogen, gehen Historiker vom politischen Charakter der Streiks aus. Der spontane Generalstreik von 1890 zum Beispiel war eine politische Reaktion auf eine von den Kapitalisten initiierte Provokation: die Entlassung von fünf Aktivisten in der Mine von La Arboleda. Also kein gewerkschaftlicher Konflikt, sondern ein politischer. Der Zivil-Gouverneur Bikaias bezeichnete die Haltung der Unternehmer 1891 als "verfassungswidrig", er verurteilte Entlassungen von Arbeitern und anerkannte ausdrücklich das Vertretungsrecht der Sozialisten.

Weitere Streiks der baskischen Arbeiterinnen-Bewegung

Der letzte große Generalstreik fand 1910 statt, er dauerte 70 Tage und wurde erneut von den Minenarbeitern begonnen. Die Hafenarbeiterschaft schloss sich spontan an. Der Streik erfasste die gesamte Flussregion Bilbaos, von der Flussmündung bis hinter die Stadt. Neben den Bergleuten und Hafenarbeitern nahmen Stahlwerker, mechanische Werkstätten und Bauarbeiter teil. Der Streik begann spontan und war wieder von gewaltsamen Aktionen geprägt, was erneut zur Ausrufung des Kriegsrechts durch den Militärgouverneur führte. Obwohl sich bereits Risse abzeichneten im Bündnis der Arbeiterschaft und ihrer Führer von PSOE und UGT, obwohl die PSOE den Streik schließlich für beendet erklärte, ist dieser Generalstreik der letzte große Erfolg der Klassen-Positionen innerhalb der UGT beiden sozialistischen Organisationen. Denn mit Entmachtung und Parteiausschluss von Facundo Perezagua (1915) setzten sich moderate Kräfte durch, die auf Reformismus, Sozialpakte und Parlamentarismus setzten.

>>> Teil 1 der Artikelserie: Arbeiter-Bewegung im Baskenland (I) > Link

 

FOTOS:

(1) Wandbild La Arboleda, Bizkaia. FAT – Foto Archiv Txeng
(2) Ein Teil des ehemaligen Bergbau-Gebietes von Triano-Arboleda ist zum Golfplatz geworden. FAT – Foto Archiv Txeng
(3) Ehemaliges Volkshaus der Sozialistischen Partei in Arboleda. FAT – Foto Archiv Txeng

 

Für die Artikelserie benutzte Literatur:

Acción Nacionalista Vasca
http://de.wikipedia.org/wiki/Acci%C3%B3n_Nacionalista_Vasca 

ANV, el otro nacionalismo (ANV, der andere Nationalismus. Autor: Eduardo Renobales)
http://gara.naiz.eus/paperezkoa/20070414/12956/es/ANV/otro/nacionalismo 

Centro Industrial y Mercantil de Vizcaya (Industrie- und Handels-Zentrum Bilbao
http://www.euskomedia.org/aunamendi/149686 

CNT - Confederación Nacional del Trabajo
http://de.wikipedia.org/wiki/Confederaci%C3%B3n_Nacional_del_Trabajo 

Comisiones Obreras (CC.OO.) (Arbeiter-Kommissionen)
http://es.wikipedia.org/wiki/Comisiones_Obreras 

Desamortisation in Spanien
http://de.wikipedia.org/wiki/Desamortisation_in_Spanien 

Dictadura de Primo de Rivera (Diktatur von Primo de Rivera)
http://es.wikipedia.org/wiki/Dictadura_de_Primo_de_Rivera 

Dolores Ibárruri
http://es.wikipedia.org/wiki/Dolores_Ib%C3%A1rruri 

ELA – Sindikatua (Die Gewerkschaft ELA)

http://es.wikipedia.org/wiki/Eusko_Langileen_Alkartasuna-Solidaridad_de_los_Trabajadores_Vascos 

Facundo Perezagua
http://es.wikipedia.org/wiki/Facundo_Perezagua 

General Loma
José María de Loma Arguelles
http://www.euskomedia.org/aunamendi/89141 

Historia de la noble villa de Bilbao (Geschichte der noblen Stadt Bilbao. Autor: Teófilo Guiard Larrauri)

Indalecio Prieto
http://de.wikipedia.org/wiki/Indalecio_Prieto 

LAB sindikatua (Die Gewerkschaft LAB)
http://es.wikipedia.org/wiki/Langile_Abertzaleen_Batzordeak 

La gran huelga minera de 1890. En los orígenes del Movimiento Obrero en el Pais Vasco. (Der große Bergarbeiterstreik von 1890. Ursprünge der Arbeiterbewegung im Baskenland. Autor: Ricardo Miralles)

La huelga de 1911 en Bizkaia (Der Streik von 1911 in Bizkaia)
http://getxosarri.blogspot.com.es/2012/10/la-huelga-de-1911-en-bizkaia.html 

La prehistoria de la izquierda abertzale (I / II / III) (Die Vorgeschichte der baskischen Linken Teil I, II und III) Autor: J. Kerejeta
www.borrokagaraia.wordpress.com/2012/02/20/la-pre-historia-de-la-izquierda-abertzale-i 

Nuestro Mayo Rojo. Aproximación a la historia del movimiento obrero vasco 1789-1990
Verlag Txalaparta. Autoren: J.P.Abasolo, D.Mendaza, J.Bustillo

Orconera Iron Ore Company Limited
http://www.euskomedia.org/aunamendi/111231 

Pablo Iglesias Posse
http://es.wikipedia.org/wiki/Pablo_Iglesias_Posse 

Partido Comunista de España (Spanische Kommunistische Partei)
http://de.wikipedia.org/wiki/Partido_Comunista_de_Espa%C3%B1a 

Politica Obrera en el País Vasco (1880 – 1923) (Arbeiterpolitik im Baskenland 1880 – 1923). Autor: Juan Pablo Fusi, Edición Turner Madrid, 1975

Sindicato Vertical (Vertikale Gewerkschaft)
http://es.wikipedia.org/wiki/Sindicato_Vertical 

Sobre los Orígenes del Movimiento Obrero Vasco (Über die Ursprünge der baskischen Arbeiterbewegung)
https://borrokagaraia.wordpress.com/2013/05/26/sobre-los-origenes-del-movimiento-obrero-vasco/ 

STV - Solidaridad de Trabajadores Vascos (Gewerkschaft STV)
http://www.euskomedia.org/aunamendi/26979 

Sufragio femenino (Frauenwahlrecht)
http://es.wikipedia.org/wiki/Sufragio_femenino 

Tomás Meabe
http://es.wikipedia.org/wiki/Tom%C3%A1s_Meabe
http://www.euskomedia.org/aunamendi/93846 

UGT - Unión General de Trabajadores (Gewerkschaft: Allgemeine Arbeiter Union)
http://es.wikipedia.org/wiki/Uni%C3%B3n_General_de_Trabajadores 

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