Krieg 1936

Krieg 1936 behandelt die Ereignisse nach dem Militär-Aufstand vom 18.Juli 1936, insbesondere die Folgen des Krieges für das Baskenland: die Vernichtung der Stadt Gernika durch die Legion Condor, Geschichte des Picasso-Gemäldes. Konsequenzen der Diktatur in den baskischen Regionen, nazistische Intervention während des 2.Weltkriegs in Südfrankreich, das Konzentrationslager Gurs, die Maquis-Guerrilla - Aufarbeitung von Krieg und Diktatur.

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Regierung legt Zahlen vor: 20.000

Der auf den franquistischen Militärputsch folgende Krieg von 1936 und die anschließende Repression forderten in der Region Baskenland (CAV) 19.998 Menschenleben. Dies ist das Ergebnis einer von der baskischen Regierung in Auftrag gegebenen Untersuchung, die den Titel “Bericht über die Verletzung grundlegender Rechte zwischen 1936 und 1978“ trägt. Als Experten hat sich die Regierung eine Professorin für Menschenrechte der baskischen Universität und die Wissenschafts-Gemeinschaft Aranzadi hinzugeholt.

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Entscheidende Schlachten am Lemoatx-Berg

Auch 80 Jahre nach Ende des Spanienkriegs gibt es noch viele dunkle Stellen in der Geschichte, die einer Aufklärung bedürfen. Das beginnt bei der Aushebung von bislang unberührten Massengräbern, in denen von den Faschisten erschossene republikanische Soldaten oder Zivilisten liegen, es geht über die Rekonstruktion der Verteidigung im Baskenland und der stattgefundenen Gefechte und endet bei der Rettung der Bunkeranlagen und Schützengräben, die nach und nach von der Natur überwachsen werden.

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Brutalität franquistischer Repression

Nach ihrem militärischen Sieg im Baskenland führten die neuen faschistischen Machthaber eine bis dahin ungekannte Strafe ein, die ausschließlich gegen das weibliche Geschlecht angewandt wurde. Frauen und Mädchen wurden öffentlich erniedrigt, indem sie mit kahl geschorenen Köpfen durch die Straßen getrieben und der Lächerlichkeit ausgesetzt wurden. Diese und andere geschlechtsspezifische Strafen wurde während des Krieges und in der Nachkriegszeit zu einer politischen Waffe im gesamten Staat.

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82 Jahre später keine Rückgabe in Sicht

Carmen García wurde von einem Gericht in Navarra vorgeladen, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Verklagt hatte sie der Bürgermeister von Yesa, Roberto Martínez. “Sie haben meinen Vater erschossen, haben uns Land weggenommen und jetzt wollen sie, dass ich den Mund halte”. Diese Aussage sollte sie nach dem Willen von Martinez zurücknehmen. Denn als Mittäter war der Name von Martinez‘ Großvater gefallen, unter Franco ebenfalls Bürgermeister und an der illegalen Enteignung von Gütern beteiligt.

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José Moreno mit 100 Jahren gestorben

83 Jahre nach dem faschistisch-franquistischen Militärputsch vom 18. Juli 1936 sterben die letzten Kämpfer, die sich damals auf Seiten des Baskenlandes und der spanischen Republik den aufständischen Faschisten entgegenstellten. Es verstummen die Stimmen, die aus eigener Erfahrung erzählen können. Verstummt ist nunmehr auch die Stimme von José Moreno Torres aus Bilbao, der vor 100 Jahren geboren wurde und vor 83 Jahren in den Krieg gezogen war, gegen Faschisten aus Spanien, Italien und Deutschland.

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Richthofen: "Ein voller Erfolg!"

Die Bombardierung von Gernika am 26. April 1937 ging als Fanal der Grausamkeit gegen Zivilbevölkerung in die Kriegsgeschichte ein. Weitgehend unbekannt ist, dass die baskische Kleinstadt in der Provinz Bizkaia nach diesem ersten verheerenden Angriff deutscher und italienischer Flieger eine ganze Woche lang weiter mit Bomben und Granaten überzogen wurde. Sogar nach der Besetzung durch die Franquisten wurden in der Umgebung der Stadt von der Legion Condor und der Aviazione aus der Luft Menschen gejagt.

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