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“Operation Spanische Wiedereroberung“

Der Spanienkrieg von 1936 - 1939 und der Zweite Weltkrieg stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Der erste war kein Bürgerkrieg, sondern eine militärische Auseinandersetzung auf internationaler Ebene. Sicher war es kein Zufall, dass der Weltkrieg von den Nazis nur fünf Monate nach dem Ende des Krieges in Spanien begonnen wurde. Viele Verlierer aus dem Spanienkrieg organisierten sich als Widerstandskämpfer an verschiedenen Fronten: in der Resistance, mit Blick auf Franco; oder in Guerrillas in Spanien.

Im Oktober 1944 versuchten baskisch-spanische Maquis-Guerrilleros, über das Aran-Tal in den Pyrenäen das franquistische Regime anzugreifen und zu Fall zu bringen. Dieser von der Kommunistischen Partei Spaniens geführte Angriff scheiterte und führte zu einer strategischen Neubestimmung der KP. Nichts war wie vorher.

Invasion des Aran-Tals

Im Mittelpunkt des vorliegenden Artikels steht die Invasion des an der Pyrenäen-Grenze liegenden Aran-Tals durch spanisch-baskische Maquis-Guerrilla-Gruppen, die sowohl in der französischen Resistance gegen die Nazis kämpften, wie auch im Süden der Grenze, im franquistischen Staat gegen das Regime. (1)

maq2Um die Aran-Invasion an der spanischen Grenze zu verstehen, ist ein Rückblick auf den Spanienkrieg (häufig “Spanischer Bürgerkrieg“ genannt) hilfreich. Nach dem militärischen Sieg der Faschisten um Franco und den folgenden “Säuberungen“ kam es zu einer Fluchtbewegung nach Frankreich, wo sich die Exilierten innerhalb von kurzer Zeit mit dem einrückenden Nazi-Faschismus und dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert sahen.

Die Invasion über das Aran-Tal war ein Versuch der Nationalen Spanischen Union (Unión Nacional Española, UNE) unter der Führung der Kommunistischen Partei Spaniens im Oktober 1944 einen Volksaufstand gegen die franquistische Diktatur zu entfachen. “Operation Wiedereroberung Spaniens“ war der Geheimcode der Offensive, die von geflüchteten Guerrilleros ausging, die im von den Nazis besetzten Frankreich mit der Resistance zusammengearbeitet hatten. (2)

Das franquistische Regime befürchtete bereits eine Invasion der Alliierten von Frankreich aus und beauftragte einen Generalstabschef der Armee Rafael García Valiño mit der Aufstellung einer Verteidigungsarmee vor der spanisch-französischen Grenze. Sie umfasste 50.000 Soldaten und stand unter dem Kommando von José Moscardó und Juan Yagüe. Die von den Maquis-Guerrilleros am 19. Oktober 1944 begonnene Invasion dauerte weniger als eine Woche und scheiterte auf allen Ebenen. Es gelang nicht, die Hauptstadt des Aran-Tals (Viella) zu besetzen. Die letzten Guerrilleros zogen sich am 24. Oktober 1944 nach Frankreich zurück.

Vorgeschichte

Als Vorgeschichte ist daran zu erinnern, dass der Krieg im Baskenland im Juni 1937 nach dem Fall von Bilbao zu Ende war. Die von den franquistischen Siegern praktizierte brutale Repression zwang Zehntausende zur Flucht über das Meer oder über die Pyrenäen nach Frankreich. Viele engagierten sich dort in der Resistance, arbeiteten mit den Alliierten zusammen und versuchten, nach dem Sieg gegen die deutschen italienischen und französischen Faschisten auch das franquistische Spanien in den Fokus der Befreiung zu rücken.

Maquis im Norden und im Süden

Generell muss unterschieden werden zwischen den Guerrilla- und Maquis-Aktivitäten im spanischen und im französischen Staat. Im Falle Spaniens handelte es sich bei den Maquis um Republikaner verschiedener Ideologie, die vermeiden mussten, in die Hände der Franquisten zu fallen, weil dies ihren sicheren Tod bedeutet hätte. Sie entschieden sich gegen das Exil und für den Guerrilla-Kampf von den Bergen aus, der im spanischen Staat bis in die 1960er Jahre andauerte. Nur ein Teil dieser Maquis-Gruppen wurde von der Kommunistischen Partei Spaniens koordiniert, ab 1948 überhaupt nicht mehr.

maq3Die zweite Strömung unter den Maquis-Guerrillas waren jene in Frankreich. Hier handelte es sich um Republikaner verschiedener Ideologie, die nach der Niederlage der spanischen Republik geflüchtet waren. Sie lebten erst in Sammellagern und wurden nach der Nazi-Besetzung Frankreichs in Konzentrationslagern gefangen gehalten, einige wurden sogar in die Vernichtungslager der Nazis im Osten deportiert. Sie organisierten sich, wenn irgend möglich, in der französischen Resistance und nach der sich abzeichnenden Niederlage des Dritten Reichs in Guerrilla-Gruppen, die gegen das franquistische Regime vorgingen. Von diesem Kampf und dieser Gruppierung ist hier die Rede.

Republikanische Flüchtlinge

Die aus dem Baskenland, Katalonien oder Spanien geflüchteten Kämpfer hatten im Spanienkrieg den Faschismus bekämpft und taten dies auch im französischen Exil, indem sie sich der Resistance anschlossen. Die Faschisten waren in diesem Fall die Deutschen, die Frankreich 1940 überfallen und besetzt hatten. In ihren Hinterköpfen hatten diese Maquis dabei immer ihr Ursprungsland und dessen Befreiung von der franquistischen Version des Faschismus. Je mehr die Nazis in Frankreich zurückgedrängt wurden, desto mehr rückte für die republikanischen Maquis der Blick in den Süden in den Mittelpunkt: die Befreiung Spaniens. (3)

Die Guerrilla-Verbände gaben sich nicht mehr mit Sabotage und Einzelaktionen zufrieden, sondern bekämpften die Nazis bereits ab 1941 offensiv. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hitler-Deutschland auch die Sowjetunion überfallen und marschierte Richtung Leningrad und Stalingrad. Aus eben diesem Grund interessierten sich insbesondere die kommunistisch beeinflussten Maquis mehr für die Ereignisse des Weltkrieges. Die Nazi-Intervention in der SU bedeutete einen Wechsel des politischen Kurses der europäischen kommunistischen Parteien, darunter auch der KP Spaniens (PCE), um mit anderen politischen Kräften zusammen den Nazismus zu besiegen. Aus Spanien kommende Guerrilleros gründeten den 14. Guerrillero-Verband unter dem Befehl von Jesús Ríos García, einem ehemaligen Hauptmann in der republikanischen Armee. Aus diesem Verband wurde 1944 die “Agrupación de Guerrilleros Españoles“ (AGE) (4), die Gruppe Spanischer Guerrilleros, zu der ungefähr 10.000 Aktivisten gehörten. Sie stellten eine Art von Reservearmee dar, jederzeit bereit zum Einsatz, und in jedem Fall unter dem Befehl der PCE. (3)

Das militärische Panorama in Frankreich klärte sich mit der Verdrängung der Nazis. Die Führung der PCE öffnete sich gegenüber antifaschistischen Kräften anderer Couleur, die bereit waren, Franco zu vertreiben und die Republik zu restaurieren. Vor diesem Hintergrund entstand die UNE, die Nationale Spanische Union (Unión Nacional Española), 1941 gegründet von Jesús Monzón, in jenem Moment der starke Mann in der PCE (5). Die Idee war, nach dem Sieg gegen die Nazis die militärische Aktion gegen Franco zu verlängern. Mit linken und rechten Kräften sollte eine nationale Einheits-Regierung gegründet werden, zur Wiedereinführung der Demokratie. Dieser Plan basierte auf militärischem Vorgehen und war klar abhängig vom politischen Willen und der Teilnahme der alliierten Kräfte, wenn er eine Chance haben sollte. (3)

maq4Grundsätzlich bestand die Idee darin, im spanischen Staat mit dem Maquis einen bewaffneten Kampf weiterzuführen, der irgendwann einen Volksaufstand gegen das Regime hervorrufen und die Alliierten zum Eingreifen bewegen sollte. Vor diesem Hintergrund stand die Invasion im Aran-Tal 1994. Sie sollte der zündende Funke sein, zu einem Zeitpunkt, als sich das Ende des Zweiten Weltkriegs anbahnte. Doch hatten die Alliierten, insbesondere die USA und England, kein Interesse an einer Verlängerung des Krieges, nicht zuletzt, weil die Widersprüche zur Sowjetunion immer deutlicher wurden, die letztendlich zum Kalten Krieg führten. Als Beispiel für die Befreiung Spaniens wurde der griechische Bürgerkrieg genommen, wo sich kommunistische Guerrilleros und monarchistische Kräfte zusammengetan hatten. Doch Kriegsmüdigkeit und die Furcht vor einem größeren Einfluss des Kommunismus in Europa überwogen alle anderen Kriterien. (3)

In der PCE waren nicht alle derselben Meinung. Ausgerechnet Dolores Ibaruri, zu jener Zeit Generalsekretärin der PCE, war über den Aran-Angriff nicht informiert. Sie und Monzón hatten starke Differenzen, deshalb wartete sie den Lauf der Dinge ab, ohne sich zu positionieren. Dafür schickte sie Santiago Carrillo nach Paris, um Informationen einzuholen. Die Idee der Invasion wurde auch von anderen Parteimitgliedern bekämpft, von Politikern und Militärs, die einen Guerrilla-Kampf nach dem jugoslawischen Partisanen-Modell dem direkten Angriff vorgezogen hätten. Diese Positionen sollten im Nachhinein Recht behalten. Dem Angriffsplan lag keine einheitliche politische Analyse der PCE zugrunde. Schließlich kam es weder zur erwarteten Volkserhebung, noch unterstützten die Alliierten eine von Kommunisten angeführte Aktion. (3)

Die Operation, die den schwülstigen Namen “Wiedereroberung Spaniens“ erhielt, wurde von der Guerrilla-Gruppierung AGE geplant, obwohl nur 5.000 Aktivisten daran teilnahmen und die restlichen in Reserve gehalten wurden. Mit Angriffen an der gesamten Pyrenäengrenze sollte der Gegner abgelenkt werden, um dann im Aran-Tal als Hauptziel zuzuschlagen. Im Falle einer erfolgreichen Besetzung war das Tal gut zu verteidigen, vor allem im Winter, wenn es klimatisch von Spanien abgeschnitten war. Aus symbolischer und politischer Sicht war es von großer Bedeutung, ein Stück spanischen Territoriums mit republikanischer Legalität in der Hand zu haben. (3)

Weltkrieg und Blick nach Spanien

Für viele nach dem Spanienkrieg vor der franquistischen Repression geflüchtete Republikaner*innen gab es 1944 Grund zur Hoffnung: Die Landung der Alliierten am 6. Juni in der Normandie, der rasche Vormarsch französischer Truppen auf Paris, und die Tatsache, dass ein großer Teil Mittelfrankreichs von der Besetzung durch die Wehrmacht befreit worden war. Viele Exilierte glaubten deshalb, dass ein Sieg gegen Franco ebenfalls möglich war und unmittelbar bevorstand. (2)

maq5“Operation Widereroberung Spaniens”

Jesús Monzón war in Frankreich der starke Mann der Kommunistischen Partei Spaniens, PCE. Er dirigierte den Widerstand der republikanischen Kräfte im von den Nazis besetzten Land. Gleichzeitig versuchte er, in Spanien eine minimale Infrastruktur der Partei aufzubauen. Ermutigt von den Erfolgen der Maquis-Guerrilleros in der Resistance gegen die Nazis, kam er zu der Überzeugung, dass es möglich war, über die Pyrenäen hinweg eine Invasion nach Spanien zu organisieren. Dadurch sollte ein Volksaufstand der Zivilbevölkerung gegen das Regime ausgelöst werden. Informanden aus Spanien und kommunistische Führer und Militärs waren davon nicht überzeugt. Sie hielten es für besser, erfahrene Guerrilleros über die Grenze zu schicken, um im Süden andere Guerrilleros auszubilden. Auf diese Art sollte nach dem Beispiel der jugoslawischen Partisanen eine starke Widerstandsbasis organisiert werden, anstatt eine ehrgeizige Invasion zu planen, deren Erfolg von einem schwer zu kalkulierenden Volksaufstand abhängig wäre. Nach der Invasion sollte eine “provisorische republikanische Regierung“ gebildet werden, die den Vorteil haben sollte, von spanischem Territorium aus zu agieren und nicht aus dem Exil. Damit sollte den spanischen Republikanern eine stärkere Rolle zukommen in den absehbaren Verhandlungen und Pakten mit den Alliierten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. (2)

Monzóns irrealer Optimismus

Obwohl er regelmäßig nach Spanien reiste und somit eigentlich einen realistischen Überblick gehabt haben müsste, war Monzón bezüglich einer Invasion optimistisch und teilte diesen Optimismus mit anderen Persönlichkeiten im Exil. Er war überzeugt, dass “Spanien in eine vorrevolutionäre Etappe getreten sei und dass der geringste Anstoß von außen zu einem Volksaufstand führen werde, und zum Desertieren eines Großteils der Verbündeten Francos auf die Seite der UNE“ (8). Einige mittlere Parteikader auf der spanischen Seite versuchten, Monzón von seinem Irrtum zu überzeugen. Doch ließ er seine Widersacher aus der Partei entfernen, sodass am Ende kein Mitglied der PCE- National-Kommission von Monzóns Situations-Analyse abwich. (2)

Im Vorfeld der Invasion versammelten sich 13.000 Guerrilleros, alle Veteranen aus dem Spanienkrieg und aus der französischen Resistance, an Mobilisierungs-Punkten in Foix und Toulouse. Darunter befanden sich zwischen 4.000 und 7.000 Freiwillige, um an der Operation teilzunehmen. Angeführt werden sollte sie von Hauptmann Vicente López Tovar, einem Veteranen der republikanischen Armee und des französischen Widerstands, der sich im Kampf gegen die Nazis ein hohes Prestige erworben und eine Reihe von Auszeichnungen erhalten hatte. (2)

Von der Sabotage zum Angriff

Die Mehrheit der Männer der Operation Wiedereroberung Spaniens waren geflüchtete Republikaner, die in Frankreich zu Maquis geworden waren. Viele davon wurden zu wichtigen Protagonisten im Befreiungs-Kampf gegen die Nazi-Besetzer. In den südlichen französischen Departements spielten sie eine wichtige Rolle. Im Mai 1944 wurden die spanischen Einheiten zusammengefasst unter der Bezeichnung “Vereinigung Spanischer Guerrilleros (Agrupación de Guerrilleros Españoles, AGE) (4). AGE bestand aus 9.000 Männern und verfolgte von nun an eine neue militärische Strategie. Bisher bestand die Praxis aus Sabotage und vereinzelten Aktionen, dem sollte nun der frontale Angriff auf die vereinzelt übrig gebliebenen Einheiten der Wehrmacht folgen. In den Einheiten der AGE wurde der Kampf in Frankreich gegen die deutschen Besetzer und das Vichy-Regime als Einleitung für den Kampf um die Befreiung Spaniens begriffen. (2)

maq6Die Strategie der Invasion bestand in einer Serie von Angriffen der Division 102 entlang der gesamten Pyrenäen-Grenze. Der Hauptangriff sollte mit der Division 204 über das Aran-Tal erfolgen, in den Zentralpyrenäen, 40 Kilometer westlich von Andorra gelegen. Das nicht einfach zugängliche Aran-Tal war gleichzeitig das wesentliche Ziel der Operation. Zuerst sollte die dortige Hauptstadt Viella erobert werden, um dort eine provisorische Regierung einzurichten. Zeit, Klima und die Abgelegenheit der Gegend, die nur über den Bonaigua-Pass mit spanischem Territorium verbunden war, sollten die Invasion begünstigen und das Regime demoralisieren. Erwartet wurde ein Volksaufstand und in der Folge eine alliierte Invasion, die dem Franquismus in Spanien ein Ende bereiten sollte. (2)

Erstes Ziel: Viella im Aran-Tal

Wichtiges Zwischenziel war die Einnahme der Kleinstadt Viella, dem Hauptort des Tals. Hauptmann López Tovar legte Wert darauf, mögliche Rückzugswege offen zu halten, weil er wusste, dass seine Leute nur ungenügend bewaffnet waren. Er befürchtete eine katastrophale Niederlage, falls es zum Kampf komme mit der franquistischen Armee. Aus rein propagandistischen Gründen benutzten die antifranquistischen Kräfte die Begriffe “Brigaden“ und “Divisionen“, in Wirklichkeit bestanden diese Einheiten jedoch nur aus jeweils wenigen hundert Männern. Spähtrupps der Guerrilleros, die auf spanisches Territorium geschickt wurden, kamen mit schlechten Nachrichten zurück. Sie sahen keine guten Voraussetzungen für einen Volksaufstand, außerdem war das franquistische Regime dabei, an der Grenze Truppen zu sammeln, unter anderem aus dem spanischen Protektorat Marokko. Dazu kamen Einheiten der bewaffneten Polizei und der Guardia Civil. Dennoch hielt die Direktion der KP an ihren Plänen fest. (2)

Erste Grenzübertritte und Gefechte

Am 3. Oktober 1944 ging die Division 102 zur Offensive über. Bei Roncesvalles (bask: Orreaga) im Navarra-Teil der Pyrenäen drangen zwischen 250 und 400 Guerrilleros der 45. Guerrilla-Brigade (andere Quellen sprechen von der 153. Brigade) auf baskisch-spanisches Gebiet vor und lieferten sich bei Portillo de Lazar (zwischen den Abodi-Bergen und Uztarroz) ein Gefecht mit der bewaffneten Polizei. Dabei wurden zwei Polizisten und ein Guardia Civil getötet. Fast gleichzeitig erfolgte die Invasion der 54. Brigade über das 60 Kilometer ostwärts gelegene Roncal-Tal, ebenfalls noch Navarra. 250 Guerrilleros sahen sich einem Bollwerk aus Guardia Civil und spanischer Armee gegenüber, die sich dort festgesetzt hatte. Von Unterstützung der Angreifer durch die Bevölkerung konnte keine Rede sein. Deshalb mussten sich die Guerrilleros in ihre Ausgangsbasen in Frankreich zurückziehen. Nur wenige beschlossen, weiter zu kämpfen, sie wurden gefangen genommen oder erschossen, nur wenigen gelang der Durchmarsch bis zum Ebro. Am 8. Oktober 1944 wurde das Bataillon Legazpi XXIII der franquistischen Armee von San Sebastián (Donostia) in die navarrischen Pyrenäen verlegt, um die Guerrilla-Aktionen zu bremsen. (2)

Obwohl die Eindring-Versuche in Navarra scheiterten, wurde Mitte Oktober die zweite Aktion durchgeführt. Die 10., 27. und 35. Brigade überschritten zwischen Hendaye (bask: Hendaia) und Saint Jean-Pie-de-Port (bask: Donibane Garazi) in den westlichen Vorpyrenäen die Grenze. Erneut stießen sie auf harten Widerstand der Guardia Civil, sodass sich die 35. Brigade nach zwei Tagen wieder zurückzog. Die 10. und 27. Brigade hielten weitere acht Tage durch bei einem hohen Blutzoll. Die 10. Brigade verlor 21 Kämpfer. (2)

Hauptangriff über das Aran-Tal

Die neu zusammengestellte Guerrilla-Division 204, angeführt von Hauptmann Vicente López Tovar und aufgeteilt in 12 Brigaden (wiederum aufgeteilt in Bataillone und Kompanien zu je 30 Männern) sollte den Hauptangriff durchführen. Dabei wurden drei militärische Ziele verfolgt: 1. die Einnahme des Bonaigua-Passes, um den franquistischen Nachschub abzuschneiden; 2. die Einnahme der Stadt Viella, um dort Stellungen aufzubauen; und 3. die Schaffung einer sicheren Kommunikations-Verbindung mit Pont de Rei in Frankreich, um Verstärkung und Rückzug zu sicherzustellen. (2)

maq7Am 19. Oktober 1944 um sechs Uhr früh begannen die Männer der Division 204 ihren Vormarsch, in drei Kolonnen, mit dem Ziel, diese im Süden von Vielle wieder zusammenzuführen. Bewaffnet waren die Guerrilleros mit französischen, tschechischen und deutschen Gewehren -Maschinenpistolen vom Typ Sten, Maschinengewehren vom Typ Bren, einigen Granatwerfern des Kalibers 81 und eine Flugabwehrkanone. Die Hauptkolonne bestand aus den Brigaden 7, 9, 11, 15, 410, 471, 526 und 551 und marschierte auf dem zentralen Weg durchs Tal in Richtung Viella, um den Ort einzunehmen. Die zweite Kolonne marschierte mit den Brigaden 21 und 468 durch das Gallego-Tal. Die dritte Kolonne mit den Brigaden 3 und 402 überquerte die Grenze bei Port Vell de Lérida. (2)

Im unteren Aran-Tal kamen die Maquis gut voran, die 11. Brigade kam durch den Benasque-Pass und wandte sich dann Richtung Hospital de Viella, um dem franquistischen Nachschub den Weg abzuschneiden. Die 551. Brigade kam über den Era-Roqueta-Pass und teilte sich in drei Kolonnen. Eine ging Richtung Bausen und Canejan und erzwang den Rückzug der Guardia Civil; die zweite Kolonne wandte sich nach Les, besetzte Porcingles und nahm zehn Guardia Civiles gefangen; und die dritte kam über die Pässe Estiuera und Cuma, drehte dann Richtung Basost, wo die Guardia Civil von ihrer Kaserne aus Widerstand leistete. Die 410. Brigade überquerte die Grenze über den Tavascan-Pass Richtung Las Bordas, wo sie auf den Widerstand der zweiten Kompanie des franquistischen Bataillons Albuera stieß. Im oberen Aran war der franquistische Widerstand stärker. Die 9. Brigade der Maquis kam über den Orla-Pass Richtung Salardú, besetzte Bagergue, während sich eines ihrer Bataillone in den Bergen verschanzte, von wo aus die Landstraße Tremp-Viella kontrolliert werden konnte. Der Rest der Brigade griff Salardú an, ohne den Ort einnehmen zu können. (2)

Anfangserfolge

Zu Beginn war die Operation ein Erfolg. Die Gehöfte von Bausen, Canejan, Porcingles, Pradell, Lés, Bosost, Era Bordeta, Vilamós, Benòs, Bòrdes, Aubèrt, Betlan, Vilach, Mont, Montcorbau und Vila konnten besetzt werden. Das Hauptquartier wurde am 20. Oktober in Bosost eingerichtet, dort blieb es bis zum Rückzug. Die von den republikanischen Brigaden eroberten Orte waren jedoch Dörfer mit wenigen Einwohner*innen, es war weder ausreichend Territorium, noch war es genügend Bevölkerung für einen “Volksaufstand“. Obwohl kleine Grenzquartiere der Guardia Civil eingenommen wurden, stoppten die Invasoren die Offensive am 23. Oktober in der Umgebung von Viella, nachdem sie erfuhren, dass der franquistische General José Moscardó mit Truppen der Guardia Civil und der Armee die Stadt absicherte. Denen gegenüber waren die Republikaner in der Minderzahl und schlechter bewaffnet. Die wichtigsten Gefechte fanden statt in Bosost und in Salardú am 19. Oktober, sowie in Era Bordeta und Bòrdes am 20. Oktober. (2)

Franquistische Reaktion und Rückzug

Am 19. Oktober kam die erste Verstärkung der franquistischen Armee am Bonaigua-Pass an: das 5. Gebirgsjäger-Bataillon, die Legion und normale Truppen. Sie verhinderten die Besetzung des Ortes durch die Maquis. Dabei war der Pass strategisch wichtig, denn ohne ihn konnten die von den Maquis eingenommenen Positionen nicht gehalten werden in Anbetracht der Unterlegenheit an Kämpfern und Material. Auch hier kam es nicht zum erhofften Volksaufstand, nur wenige Männer schlossen sich den Antifranquisten an. Die Zeit lief ab, eine franquistische Offensive stand bevor. (2)

maq8Im ersten Moment wurden die Kräfte des Regimes an der Grenze überrascht. Doch schon am 20. Oktober reagierten sie. Inmitten eines großen militärischen Aufgebots bestand für die Guerrilleros die Gefahr, von der Nachhut der 42. Armee-Division angegriffen, eingeschlossen und vernichtet zu werden. Deren zweite Option war, am Ende des Tunnels von Viella zu warten und gegebenenfalls zuzuschlagen. Somit war ein Angriff auf den Hauptort Viella nicht mehr denkbar. Der Vormarsch der Franquisten bedrohte auch die Rückzugswege, die Hauptmann López Tovar so sorgfältig vorbereitet hatte. Angesichts der Probleme schickte López Tovar einen Spähtrupp los, der ihn über die Überlegenheit des Feindes informierte. Auch von den Bauersleuten der Gegend sei keine Unterstützung zu erwarten für die “Befreiungskräfte“. López Tovar stoppte den Vormarsch in Erwartung weiterer Befehle. (2)

Am 21. oder 22. Oktober erreichte der PCE-Führer Santiago Carrillo in Begleitung des “Generals“ Luis Fernandez das Hauptquartier der Maquis. Fernandez war Militärchef der Vereinigung Spanischer Guerrilleros, AGE (4). In Anbetracht der Gefahr der Einkesselung der Republikaner ordnete Carrillo den Rückzug an, der auch alle Kämpfer betraf, die an anderen Orten noch in Gefechte verwickelt waren. Einige Verbände hatten dies bereits in Eigeninitiative getan. “Am Ausgang des Tunnels von Viella erwartete uns General Moscardó mit mehreren Zehntausend Soldaten, Panzern und Artillerie, gegen diese Macht hatten wir keine Chance. Im Aran-Tal zu bleiben machte keinen Sinn, sie konnten uns leicht überwältigen. Durch den Viella-Tunnel vorzumarschieren, wie einige vorschlugen, hätte bedeutet, den Kopf in die Schlinge zu legen.“ So Santiago Carrillo. (2)

Fazit

Die Maquis hatten 129 Tote und 588 Verletzte zu beklagen. Viele wurden gefangen genommen und vor Kriegsgerichte gestellt, einige zum Tode verurteilt und erschossen. Dennoch schaffte es eine unbestimmte Anzahl von Maquis, der Einkesselung zu entrinnen und sich in südlicheren Gegenden des franquistischen Staates anderen Maquis-Gruppen anzuschließen. Die Befehlshaber der franquistischen Einheiten im Aran-Tal hatten Befehl, die Gefangenen der Gegenseite nicht als Kämpfer zu betrachten, sondern als Freischärler. Die Kräfte des Regimes erlitten 32 Verluste. (2)

Konsequenzen für die Franquisten

Die Niederlage der republikanischen Invasoren im Aran-Tal wurde von der franquistischen Propaganda selbstverständlich genutzt, wie der britische Botschafter seiner Regierung übermittelte: “Die unermüdliche Bewegung von ein paar Hundert spanischen Abenteurern an der Grenze hat Franco die Möglichkeit gegeben, erneut als der große Ritter Spaniens zu erscheinen angesichts einer roten Invasion“. Der Botschafter ergänzte: “Das hat ihm einen Vorwand geliefert, eine beträchtliche Anzahl von politischen Gegnern festzunehmen und zu exekutieren.“ Laut Paul Preston (6) kam es zu einer “Widerbelebung der Bürgerkriegs-Mentalität, die der Armee zu Gute kam und die franquistischen Offiziere zusammenschweißte“.

“Paradoxerweise führte die Invasion zu einem Zusammenrücken innerhalb des Franquismus. In der Armee und in einigen politischen Bereichen hatte sich Unzufriedenheit breit gemacht – bei Monarchisten und puristischen Falangisten. Die Siege der Alliierten und das Verschwinden der internationalen Verbündeten des Regimes hatten stark dazu beigetragen. Die Gefahr einer Invasion hingegen machte die inneren Widersprüche vergessen, man konzentrierte sich wieder auf die Rettung Francos und seines Regimes.“ (3) Die französische Regierung mit Charles de Gaule an der Spitze ließ die zurückkehrenden Guerrilleros entwaffnen, um die Ruhe an der gemeinsamen Grenze mit Francisco Franco sicherzustellen. Das “Freie Frankreich“ hatte den franquistischen Staat am 16. Oktober 1944 offiziell anerkannt. (2)

maq9Konsequenzen in der PCE

Obwohl die “Operation Wiedereroberung Spaniens“ ein glatter Misserfolg war, “zog die Kommunistische Partei aus dem Scheitern politischen Profit, indem sie den Versuch vor der Weltöffentlichkeit als glorreiches Ereignis des antifaschistischen Widerstands darstellte“ (7). Einen Monat danach sagte der KP-Führer Santiago Carrillo, die zehn Tage der Besetzung des Aran-Tals seien für die dortige Bevölkerung “die glücklichste Zeit“ nach dem Spanienkrieg gewesen, “zum ersten Mal nach Ende des Bürgerkrieges haben die Spanier vereint gelebt“. Er ergänzte, dass die Nationale Spanische Union (UNE) den ersten Schritt unternommen habe für “den Sieg des nationalen Aufstands gegen Franco und die Falange“. (2) (8)

Die Mitglieder des Politbüros der PCE war damals verteilt zwischen Mexiko und der Sowjetunion. Sie waren sich des Desasters bewusst und machten Jesús Monzón dafür verantwortlich. Zudem wurde die politische Strategie der Unión Nacional Española in Frage gestellt, die mit dem bevorstehenden Sieg der Alliierten gleichzeitig überflüssig geworden war. Die UNE wurde am 25. Juni 1945 offiziell aufgelöst über eine Erklärung ihres Vorstands in Frankreich. Einen Monat später wurde das katalanische Pendant “Aliança Nacional de Catalunya“ aufgelöst, das von der PSUC gegründet worden war. (2)

Carrillos Machtspiele

Santiago Carrillo nutzte den Fenstersturz Monzóns und wurde zum neuen starken Mann der PCE in Frankreich, darüber hinaus auch in Spanien. Langsam, aber effektiv führte er eine parteiinterne Säuberung der politischen Kader durch, die mit Monzón in Verbindung gebracht wurden. Monzón selbst musste um sein Leben fürchten und missachtete den ausdrücklichen Befehl nach Frankreich zurückzukehren. Stattdessen irrte er durch Spanien bis er im Juni 1945 in Barcelona von der franquistischen Polizei festgenommen wurde. Drei Jahre danach wurde er von einem Kriegsgericht zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Monzóns engster Vertrauter, Gabriel León Trilla, der sich ebenfalls geweigert hatte, nach Frankreich zurückzukehren, wurde am 6. September 1945 von kommunistischen Agenten im Auftrag der PCE-Führung ermordet. Dasselbe Schicksal erlitten zwei weitere Monzón-Vertraute: Alberto Pérez Ayala wurde in Madrid am 15. Oktober 1945 getötet, Pere Canals unmittelbar nach Überquerung der französischen Grenze (8). Monzón wurde 1959 begnadigt und ging nach Mexiko. Ein familiärer Krankheitsfall veranlasste seine Rückkehr, erst nach Mallorca, später nach Pamplona. Monzón starb 1973 an Krebs.

Parallel zum Vorwurf des “Abenteurertums“ von Monzón und Trilla änderte die KP die Bewertung der “Operation Wiedereroberung Spaniens“. Carrillo selbst, der laut Aussagen des bekannten PCE-Mitglieds Enrique Líster gemeinsam mit Dolores Ibárruri den Mord an Trillo in Auftrag gab, schrieb 1948: “Von Madrid aus usurpierten diese Abenteurer Funktionen, für die sie nicht bevollmächtigt waren und schickten Befehle nach Frankreich, um in den Pyrenäen eine Invasions-Spitze zu bilden. Nachdem sie die Partei erledigt und sie durch die Überpartei UNE ersetzt hatten, organisierten Monzón und Trilla die physische Liquidierung unserer Aktivisten“ (8).

Die Operationen des kommunistischen Maquis, der die militärische Struktur in Guerrilla-Gruppen verwandelte, wurden in verschiedenen Gegenden des spanischen Territoriums fortgesetzt. Gegründet wurden die Agrupación Guerrillera La Coruña, oder die Agrupación Guerrillera de Asturias. Die aktivste Gruppe war die Agrupación Guerrillera de Levante y Aragón (AGLA). Doch im Jahr 1948 beschloss die PCE, die Guerrilla-Aktivitäten definitiv zu beenden, nach einer Anweisung Stalins, um diplomatische Konflikte mit Frankreich zu vermeiden, denn von dort aus wurden die im spanischen Staat operierenden Maquis mit Material und sonstiger Unterstützung versorgt. Auch war klar, dass das franquistische Regime mittels eines bewaffneten Aufstands von begrenzter Dimension nicht zu Fall zu bringen war. (2)

Für viele der Maquis im spanischen Staat bedeutete dies, dass sie von nun an ihrer politischen Orientierung beraubt waren. Gleichzeitig gab es für sie kein zurück in irgendein Exil. In Frankreich wurden sie von der Regierung mit Ausweisung bedroht und auf diesem Weg in Kolonialkriege in Indochina oder Algerien gezwungen – wenn sie nicht vorher bei Aktionen in Spanien umkamen, festgenommen oder erschossen wurden. (2)

Mehr zum Thema Maquis

Bei Baskultur.info erschienen bereits zwei weitere Artikel, die sich mit dem Thema Maquis beschäftigen. Der erste Artikel vom 18.3.2017 trägt den Titel “Maquis, Guerrilla (1) – Antifranquistischer Kampf nach dem Krieg“ (LINK). Der zweite Artikel vom 31.3.2017 trägt den Titel “Maquis, Guerrilla (2) – Erfolg und Niedergang der Guerrilla“ (LINK).

Demnächst …

Ein in Kürze folgender Artikel schildert die Biografien von zwei baskischen und zwei spanischen Kommunisten, die im französischen Maquis gearbeitet und gekämpft hatten und im vorliegenden Artikel mehrfach erwähnt wurden: Jesús Monzón aus Pamplona, “General“ Luis Fernandez aus Bilbao, Vicente López Tovar aus Madrid, sowie Gabriel León Trilla aus Valladolid.

ANMERKUNGEN:

(1) Der Begriff Maquis kommt vom französischen Maquis, welches wiederum aus dem Korsischen und Italienischen abgeleitet ist und für eine Landschaft aus Büschen und Gestrüpp steht. In Frankreich wurden so die Guerrilla-Gruppen der Resistance bezeichnet, die im Zweiten Weltkrieg gegen die deutschen Besatzungs-Truppen kämpften und die sich in Bergzonen und Wäldern versteckten. Der französiche Begriff “prendre le maquis“ entspricht dem italienischen “gettarsi alla macchia“ und dem spanischen “echarse al monte“ – sich auf den Berg werfen. Diese Guerrilleros (dabei waren nur wenige Frauen) wurden “maquisards“ genannt. In der Folge wurde der Begriff auch im spanischen Staat benutzt als Synomym für Wiederstand und Guerrilla, in Anspielung auf die republikanischen Guerrilleros, die am französischen Maquis teilgenommen hatten. Bis ins Jahr 1944 waren jene, die in die Berge gegangen waren, bekannt als “guerrilleros”, “die von den Bergen”, “Abgehauene”, “Geflüchtete” oder “Drückeberger“. Doch nach der gescheiterten Invasion im Aran-Tal und dem folgenden Einsickern von verschiedenen aus Frankreich kommenden Einheiten ins spanische Hinterland, verbreitete sich der Begriff “Maquis“ über die ganze Halbinsel. In der Geschichts-Schreibung wurde der Name aufgegriffen als der bekannteste für die aus Männern und Frauen bestehenden Guerrilla-Gruppen, die in Bergen und Städten gegen die Franco-Diktatur kämpften.

(2) Wikipedia: Invasion des Aran-Tals 1944 (LINK)

(3) “Mirada sobre la historia: La invasion del vall de Aran” (Historische Blicke: Die Invasion des Aran-Tals) (LINK)

(4) AGE – “Agrupación de Guerrilleros Españoles” (Gruppierung Spanischer Guerrilleros), auch “Agrupación Guerrillera Española” oder einfach “Guerrilleros Españoles” genannt. Republikanische Flüchtlinge aus dem Spanienkrieg, die sich in Frankreich der Resistance anschlossen und die Nazis bekämpften, und später unter dem Kommando der Kommunistischen Partei Spaniens (PCE) zu Guerrilla-Aktionen die spanische Grenze überschritten.

(5) UNE: “Unión Nacional Española” (Nationale Spanische Union). Eine 1942 in Frankreich gegründete antifranquistische Organisation unter dem Kommando der Kommunistischen Partei Spaniens (PCE). Ihr Ziel war, regime-kritische Kämpfer zu sammeln und gleichzeitig in der Resistance gegen den Nazi-Faschismus zu kämpfen. UNE wurde 1945 aufgelöst.

(6) Paul Preston (* 21. Juli 1946 in Liverpool). Britischer Historiker, der vor allem durch seine Publikationen zur spanischen Geschichte im 20. Jahrhundert und seine Analysen zum Spanienkrieg bekannt geworden ist.

(7) Julio Gil Pecharromán (2008). “Con permiso de la autoridad. La España de Franco (1939-1975)” (Mit Erlaubnis der Autorität. Francos Spanien (1939-1975). Madrid: Temas de Hoy.

(8) Hartmut Heine (1983). “La oposición política al franquismo. De 1939 a 1952” (Die politische Opposition gegen Franco. Von 1939 bis 1952). Barcelona: Crítica.

ABBILDUNGEN:

(1) Maquis-Guerrilleros (txalaparta)

(2) Karten-Übersicht Aran-Tal

(3) Brücke Aran-Tal

(4) Maquis der UNE

(5) Maquis (txalaparta-verlag)

(6) Maquis-Guerrilleros

(7) Maquis (miradahistorica)

(8) Kartenübersicht (paxaugusta)

(9) Aran-Tal heute (paxaugusta)

(PUBLIKATION BASKULTUR.INFO 2020-03-10)

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