Geschichte

Die Kategorie GESCHICHTE beinhaltet folgende sechs Themenbereiche: 1. allgemeine Geschichte des Baskenlands, Königreich Navarra; 2. Krieg, Gernika, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Aktueller Friedens-Prozess; 5. Historische Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland.

arb beweg 21Fünf große Generalstreiks

Im ersten Kapitel zur Geschichte der baskischen Arbeiterinnen-Bewegung wurden die Ausgangsbedingungen für die Industrialisierung Bizkaias beschrieben: der Einfluss liberaler Ideen, die baskische Niederlage in den Karlisten-Kriegen und das Aufkommen einer neuen baskisch-nationalistischen Bewegung. Nach der Gründung von Klassen-Organisationen – die PSOE als sozialistische Partei, die UGT als Gewerkschaft – wurden in Generalstreiks fundamentale Rechte für die Arbeitenden erstritten.

01 batzar nagusiSonderrechte und Demokratie

Zwischen 1200 und 1512 wurden die verschiedenen vormals zum Königreich Navarra gehörenden Gebiete von der kastilischen und französischen Krone unterworfen. Durch Heirat, Pakte und militärische Eroberungen. Bei aller Unterschiedlichkeit haben sich die baskischen Provinzen die Option auf Selbstregierung offen gehalten. Neben der Garantie von historischen Sonderrechten – Fueros – entwickelte sich im Baskenland bereits früh eine Art von Demokratie mit Beteiligung breiter Volksschichten.

arb beweg 01Entstehung der proletarischen Bewegung

Um 1840 begann in der baskischen Provinz Bizkaia der industrielle Abbau von hochwertigem Eisenerz. Dies war der Ausgangspunkt der industriellen Revolution im Baskenland und gleichzeitig der Beginn der Formierung der baskischen Arbeiterinnen-Bewegung. In der Folge wurden sozialistische Parteien und Gewerkschaften gegründet. Der Mangel an Arbeitskräften wurde kompensiert durch die Einwanderung aus anderen spanischen Regionen. Gleichzeitig entstand die nationalistische Bewegung.

irunaveleia1yEuskal Herria, das Baskenland – eine Einführung

Die sieben baskischen Regionen umfassen rund 20.000 qkm. Araba (Álava), Bizkaia (Vizcaya), Gipuzkoa (Guipúzcoa) und Nafarroa (Navarra) gehören politisch und administrativ zum spanischen Staat. Die französischen Teile des Baskenlandes – Lapurdi (Labourd), Zuberoa (Soule) und Behenafarroa (Basse-Navarre) – werden Iparralde genannt. Araba, Bizkaia und Gipuzkoa sind seit 1978 in der  Autonomen Gemeinschaft des Baskenlandes (CAV-Comunidad Autónoma Vasca) zusammengefasst.

medoc01Vergeltung des Gernika-Bataillons

Am 14.April jährte sich zum 70sten Mal die Medoc-Schlacht, eine der letzten des zweiten Weltkriegs. An dieser Vertreibungsaktion beteiligt war das Bataillon "Gernika", eine militärische Einheit, die ausschließlich aus baskischen Gudaris, baskischen Milizionären bestand. Bei diesen Gefechten auf der Halbinsel Medoc südwestlich der Gironde, zwischen Bordeaux und dem Atlantik, standen französiche Befreiungstruppen, unterstützt von baskischen Einheiten, den verschanzten Nazis gegenüber.

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Mit Mord und Enteignung reich geworden

Eine folgenreiche Nachricht zum Jahresende: Carmen Franco, die alleinige Erbin des spanischen Diktators ist 91-jährig gestorben. Experten schätzen, dass sie ein Vermögen von bis zu 600 Milionen Euro hinterlässt. Wenig wahrscheinlich ist, dass der Diktator dieses Vermögen mit seinem Gehalt als General und Diktator zusammengespart hat. Von Plünderung ist die Rede, von systematischer Bereicherung an allen Enden. Die galizische Regierung will einen Palast zurück haben. Doch das ist nur der Anfang.

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