Geschichte

Die Kategorie GESCHICHTE beinhaltet folgende sechs Themenbereiche: 1. allgemeine Geschichte des Baskenlands, Königreich Navarra; 2. Krieg, Gernika, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Aktueller Friedens-Prozess; 5. Historische Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland.

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DNA-Proben als Ersatz für politischen Willen

Die Regierungen der baskischen und der navarrischen autonomen Region haben zur Identifizierung von Toten aus dem Spanienkrieg DNA-Datenbanken eingerichtet. In Navarra wurden bereits 21 Tote identifiziert über diese Technologie, die vor einem Jahr in die Wege geleitet wurde. Gleichzeitig arbeiten beide Regierungen an Gesetzen, mit denen auch Opfer von polizeilicher Gewalt und neofaschistischen Umtrieben entschädigt werden sollen, gegen den Willen der Zentralregierung. Auch in Bizkaia wurde gegraben.

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Schattenboxen im spanischen Parlament

Das franquistische Spanien hatte nach dem Krieg von 1936 bis 1939 die Absicht, 7.300 Soldaten der nazistischen Legion Condor zu belohnen oder entschädigen. Die aktuelle spanische Regierung Rajoy hat auf parlamentarische Anfrage hin mitgeteilt, ihr sei nicht bekannt, ob diese Entschädigungen ausgeführt wurden oder nicht. Das läge „an der langen Zeit, die vergangen ist seit jenen Ereignissen“. An der Aufarbeitung des Franquismus hatte die PP-Regierung allerdings noch nie auch nur das geringste Interesse.

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Emeek Emana - Sie haben nie darüber gesprochen

Ein Projekt des Kulturvereins Intxorta 1937 beschäftigt sich mit dem Leben und Widerstand von Frauen während des Krieges von 1936 und der anschließenden 40-jährigen franquistischen Diktatur. Das Projekt beinhaltet Einzelinterviews der noch lebenden Frauen und eine Ausstellung ihrer Portraits. Gleichzeitig wird das Leben von mehr als sechzig Frauen dokumentiert, die den Krieg erlebten, aber auch Exil, Folter und vielfältige Repression. Die interviewten Frauen wurden zwischen 1913 und 1956 geboren.

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Des Heizers letzte Reise

Andrés Gangoiti ist eine der vielen tragischen Figuren des Spanienkrieges vor mehr als 80 Jahren. Er war nicht der einzige, der im falschen Moment am falschen Ort war. Und das, obwohl er nicht direkt am Kriegsgeschehen teilgenommen hatte. Mit 15 Jahren fuhr Andrés zur See, wie viele aus seiner Familie. Lange sollte diese Laufbahn nicht dauern, dafür sorgten der Putsch der Franco-Generäle und der Spanienkrieg, der im Baskenland nur 11 Monate dauerte, bis zum 19. Juni 1937, als Bilbao besetzt wurde.

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Der Fall Bilbaos im Spanienkrieg

Der zur Verteidigung Bilbaos gebaute „Eiserne Gürtel” wurde am 12. Juni 1937 durchbrochen, danach begann die Agonie des republikanischen Bilbao. Nach verzweifelten Abwehrkämpfen fiel die letzte baskische Bastion eine Woche später in die Hand der aufständischen Faschisten. Versuche der baskischen Regierung, in einem letzten Akt einen Hauch von Humanität in die Kriegshandlungen zu bringen, wurden von der Gegenseite ignoriert. Deren Strategie bestand allein aus Blut, Brutalität und eiserner Hand.

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Guernica und die Folgen des Krieges

Der vernichtende Angriff auf die baskische Stadt Gernika 26. April 2017 hinterlässt in deutschen Medien seine Spur. In der Wochen-Zeitschrift Ossietzky setzt sich der Journalist Hubert Brieden mit der Frage „Guernica und die Folgen des Krieges“ auseinander. Von Brieden, Mechthild Dortmund und Tim Rademacher erschien unlängst die Publikation „Kriegsfolgen. Gernika/Bizkaia und Wunstorf/Region Hannover. Über die Schwierigkeiten beim Umgang mit der Militärgeschichte in Deutschland und Spanien“.

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