Geschichte

Die Kategorie GESCHICHTE beinhaltet folgende sechs Themenbereiche: 1. allgemeine Geschichte des Baskenlands, Königreich Navarra; 2. Krieg, Gernika, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Aktueller Friedens-Prozess; 5. Historische Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland.

geschichte01Vom Krieg 1936 bis zum Ende von ETA

„Euskal Herria: Nationaler Befreiungskampf um Sozialismus“ – so der Titel eines Artikels in „Unsere Zeitung“ (1), die in einer Zusammenfassung die neuere baskische Geschichte erklärt. „Euskal Herria (dt. Baskenland) liegt an der Atlantikküste in der Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich. In Spanien umfasst es die drei Provinzen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland sowie die Provinz Navarra und in Frankreich das nördliche Baskenland im Westen des Départements Pyrénées-Atlantiques“.

txiki01Letzte Hinrichtungen unter Franco

Das Jahr 2015 bringt für den spanischen Staat und seine Regionen einen wichtigen Jahrestag, der mit absoluter Sicherheit sehr unterschiedlich begangenen werden wird. Am 20.November sind es vierzig Jahre, dass der General, Putschist, Diktator und Verantwortliche für die Massenexekution von mehr als 100.000 Menschen an Altersschwäche gestorben ist. Während die einen an seine Gräueltaten erinnern, trauern viel zu viele auch 4 Jahrzehnte danach noch Franco und seiner autoritären Führung nach.

frauen01Baskinnen - eine historische Spurensuche

Unter dem Titel „Baskenland. Frauengeschichten – Frauengesichter“, herausgegeben von Gerd Schumann und Florence Hervé publizierte der Dietz-Verlag Berlin im Jahr 2000 eine Artikelsammlung. Das Buch beginnt mit der Begegnung mit einer Universitäts-Professorin, Teresa del Valle, aus dem Fachbereich Soziale Anthropologie. Unter dem Titel „Baskinnen, eine historische Spurensuche“ stellt Teresa del Valle ihre Arbeit und Forschung vor, als Korrektur der dominierenden männlichen Geschichtsdarstellung.

owep01Katholizismus und Nationalismus

Die gemeinsam von Renovabis und dem Zentralkomittee der deutschen Katholiken herausgegebene Vierteljahres-Zeitschrift “OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) publizierte 2008 den Artikel “Wir sind die Basken des Baskenlandes – baskische Identität(en) heute“. Die Autorin Antje Bräcker hat 1998/1999 an der Universidad San Sebastián (Donostia) studiert und ist z. Zt. Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Trier.

aguirre01Die Suche nach Verbündeten

Die Geschichte der baskischen Regierung im Exil nach 1937 beginnt als eine Chronik der Hoffnung. Gleichzeitig ist es die Bilanz eines Scheiterns, denn das baskische Ansinnen passte nicht ins internationale Panorama der Nachkriegszeit der 50er Jahre. In der Stunde der Wahrheit standen Aguirre und seine Regierung alleine da. Denn nach 1945 ging es nicht um die Beseitung der übrigen faschistischen Regimes, sondern um eine anti-kommunistische Front gegen die UdSSR, für die Franco durchaus nützlich war.

frauenarbeit01Ehefrauen, Mütter, Kämpferinnen

Die industrielle Entwicklung brachte eine Reihe von gesellschaftlichen Umformungen mit sich, die weit über die ökonomische Dimension hinaus gingen. Frauen traten verstärkt in den Mittelpunkt industrieller Arbeit und ins Licht des öffentlichen Interesses. Selbst in den Minen waren sie vertreten. In der Landwirtschaft mussten sie die in die Industrie abgewanderten Männer ersetzen. Daneben waren sie weiter Hausarbeiterinnen, Ehefrauen und Mütter, deren Arbeitstag nicht enden wollte.

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