Geschichte

Die Kategorie GESCHICHTE beinhaltet folgende sechs Themenbereiche: 1. allgemeine Geschichte des Baskenlands, Königreich Navarra; 2. Krieg, Gernika, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Aktueller Friedens-Prozess; 5. Historische Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland.

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Euskal Etxeak - Baskische Zentren

Seit Jahrhunderten ist die Emigration ein fundamentales Thema für die Baskinnen und Basken, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen haben, um an anderen Orten etwas mehr Lebensglück zu finden. Auf diese Weise entstand die baskische Diaspora. Trotz der Suche nach einer neuen Umgebung wurde auch die Verbundenheit mit der alten Welt gepflegt. In vielen Migrations-Orten weltweit entstanden Euskal Etxeak, “baskische Häuser“, oder besser gesagt: baskische Kulturzentren.

frauen01Baskinnen - eine historische Spurensuche

Unter dem Titel „Baskenland. Frauengeschichten – Frauengesichter“ legten Gerd Schumann und Florence Hervé im Jahr 2000 ein Lesebuch vor, das sich thematisch mit dem Thema baskische Frauen befasste. Weil die Artikel-Sammlung insbesondere historisch vorgeht hat das Buch auch 15 Jahre nach seiner Publikation nichts an Aktualität verloren. Im ersten Artikel gehen die beiden Autor/innen mit der Uni-Professorin Teresa del Valle auf Spurensuche durch verschiedenste Bereiche femininen Lebens.

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Baskischer Vorgänger der japanischen Todes-Flieger

Für die republikanische Fliegerei der 1930er Jahre gilt der Leutnant Felix Urtubi Ercilla aus der baskischen Kleinstadt Elorrio als erster Pilot der Geschichte, der ein gegnerisches Flugzeug durch ein gezieltes Rammen zum Absturz brachte und gleichzeitig selbst in den Tod ging. Ganz freiwillig war Urtubis Flugaktion nicht. Doch war der baskisch-republikanische Kämpfer auf die Situation vorbereitet. Sein Tod ging der später legendären japanischen Kriegs-Taktik aus dem Zweiten Weltkrieg voraus.

periko01Befreiungstheologie auf Baskisch

Das Baskenland hat den Tod einer geliebten und verehrten Person zu beklagen. Am 24.Juni 2015 starb der abertzale Arbeiterpriester Periko Solabarria. Sein politisches Engagement geht bis in die Zeit des franquistischen Regimes zurück. Auch als Parlamentarier blieb er seinen sozialistischen Ideen und Idealen treu. Bis kurz vor seinem Tod erfuhr Periko Solabarria Repression und Gefängnis, vor allem aber großen Respekt von Unterdrückten und sozialen Bewegungen, für die er sich stark machte.

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Quesada: ETA-Gründer – von Folter vernichtet

Am 29. Januar 1968 – vor 50 Jahren – starb José María Quesada Lasarte, einer der ersten Freiwilligen der zehn Jahre zuvor gegründeten antifranquistischen Untergrund-Organisation ETA, Euskadi ta Askatasuna. Zum Zeitpunkt seines Todes war er 33 Jahre alt. Unzählige Male war er verprügelt und gefoltert worden, meist unter dem Kommando von Meliton Manzanas, einem berüchtigten spanischen Polizisten, der als Gestapo-Kollaborateur bekannt wurde. Quesada starb an den Folgen der Misshandlungen in Polizeikerkern.

pacodelucia01Verwandtschaft mit dem Baskenland

Vor einem Jahr, am 25.Februar 2014 starb in Mexiko während einer Tournee überraschend das Gitarrengenie Paco de Lucia. Dass der im andalusischen Algeciras geborene Musiker eine baskische Verbindung hatte und längere Zeit im bizkainischen Durango lebte, ist wenig bekannt. Seine erste Ehefrau Casilda Varela stammte aus dieser Kleinstadt bei Bilbao. Ein seltsames Paar: er der Nicht-Gitano mit dem antifaschistischen Gitano-Herzen, sie die Tochter eines faschistischen Generals.

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