Künste

Die Kategorie KÜNSTE umfasst sechs Themenbereiche: Kunst, Musik, Theater, Film, Fotografie und Architektur.

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Paris: Fin de siècle – Jahrhundertende

Den politischen und kreativen Aufruhr Ende des 19. Jhs. zeigt aktuell in einer Ausstellung das Guggenheim-Museum Bilbao. Jene unruhige Zeit schlug sich künstlerisch nieder in avantgardistischen Bewegungen der Malerei. Die Künstler verorteten sich politisch links oder rechts und entwickelten den Neoimpressionismus, den Symbolismus und die Nabi-Tendenz. Die Ausstellung besteht aus 125 Werken, von denen viele zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt werden, weil sie zu privaten Sammlungen gehören.

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Carmelo Ortiz de Elgea im Bellas Artes

Das Museum der Schönen Künste in Bilbao hat einen weiteren Schritt gemacht, die Anthologie baskischer Künstlerinnen und Künstler zu vervollständigen. Für Carmelo Ortiz de Elgea (1944, Gasteiz-Vitoria) ist es nach 1984 bereits die zweite Retrospektive, die ihm das Museum in Bilbao zuteil werden lässt. In 6 Etappen ist das Werk des baskischen Landschaftsmalers dargestellt, der auf große Formate setzt. Fünfzig Werke von Ortiz de Elgea hängen im Raum der Wechselausstellungen des bilbainischen Museums.

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Verfremdete Alltagswelten

Dass ein baskischer Künstler im Guggenheim von Bilbao ausstellt, ist eine besondere Nachricht. Denn baskische Kreative sind nicht gerade gefragt in der Kunsthalle, die eher auf Kitsch und Globalisierung setzt (Koons, Motorräder und Stiftungs-Bestände). Mit Pello Irazu macht das Vorzeigestück aus Bilbao dem Museum der Schönen Künste Konkurrenz, das ansonsten für baskische Kreativität zuständig ist. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr setzt das Titan-Museum weniger auf Spektakel als auf Kunst selbst.

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Die Farbe der Unendlichkeit

Eine Kunst-Ausstellung der besonderen Art ist seit Ende Juli in der Europäischen Kulturhauptstadt von 2016 – Donostia, San Sebastián – zu sehen. Nicht versteckt hinter Wänden, sondern frei zugänglich unter Regen und Sonne hat der navarrische Künstler und Bildhauer Juan Gorriti die Gärten des Miramar-Palastes, hoch über der Concha-Bucht gelegen, kurzfristig zur Zweigstelle seines Künstler-Ateliers gemacht. Vorwiegend in blauer Farbe setzt sich Gorriti mit der Natur und seiner Umwelt auseinander.

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Partizipatives Kunst- und Kultur-Projekt

Zwischen Bedaio und Azkarate, am Aufstieg zum Aralar-Bergmassiv, gibt es nach wie vor eine Grenze: die „Azken Muga – Letzte Grenze“, die Gipuzkoa und Navarra trennt. Bei zwei Buchenwäldern wird das Gebiet durch eine Schranke geteilt. In dieser Umgebung haben Künstlerinnen verschiedener Disziplinen zum Thema „Letzte Grenze“ gearbeitet und im Sommer 2016 ihre Werke in der Natur installiert. Gemeinsam mit der Bevölkerung der Dörfer wurde das Programm „Azken Muga – Letzte Grenze“ ins Leben gerufen.

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Zum Verwechseln ähnlich!

Eigentlich hätte die Ausstellung „Hyperrealistische Bildhauerei 1973 bis 2016“ im Museum der Schönen Künste von Bilbao bereits am 7. Juni 2016 auf Sendung gehen sollen. Dazwischen kam jedoch ein Streik der Angestellten, die sich gegen die prekären Arbeits-Bedingungen wehren mussten, die ihnen von dem privaten Betreiber-Unternehmen aufgezwungen waren. Nachdem die Streikforderungen erfüllt wurden, konnten die wahrhaft spektatulären Werke des Hyperrealismus der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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