Gastronomie

Unter GASTRONOMIE vorgestellt werden landwirtschaftliche Produkte der verschiedenen Regionen und Klimazonen des Baskenlandes, Weinregionen, kulinarische Spezialitäten, Kochgewohnheiten im Baskenland, Rezepte, die Sterne-Gastronomie, die Pintxo-Kultur und weitere gastronomische Eigenarten.

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Perretxiko, die Perle des Frühlings

Der Perretxiko ist im Frühling der meistgeschätzte Pilz in Euskadi und Navarra. Sowohl bei Hobby- als auch Profiköchen ist er sehr begehrt. Viele Pilz-Liebhaber*innen verbinden ihre Leidenschaft mit einem Ausflug in die Berge. Weil der Perretxiko gefragt ist, wird der Zugang zu Gebieten mit reichhaltigem Vorkommen teilweise von Förstern kontrolliert. Im deutschen Sprachraum wird er Maipilz oder Georgsritterling genannt, weil der Gedenktag des heiligen Georg am 23. April als Auftakt der Saison gilt.

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Kleine gastronomische Leckerbissen

Eine Meisterschaft der ganz besonderen Art findet dieser Tage im gipuzkoanischen San Sebastian (Donostia) statt: die Pintxo Txapelketa für die besten kleinen Imbisse in baskischen Gaststätten. Pintxos sind die legendären baskischen Mini-Leckerbissen, die in praktisch jeder Kneipe zur Mittagszeit gereicht werden. Deren Zubereitungskultur hat in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung erfahren, vor allem in Anbetracht der Touristenmassen, die Euskal Herria zuletzt erlebt. Die Theken sind gefüllt.

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Schotte gewinnt bei den Basken

Das Basque Culinary Center wurde 2009 in Donostia (San Sebastian) mit verschiedenen Zielsetzungen gegründet. Über gastronomische Forschung und Innovation sollte der Gastronomie-Sektor weiterentwickelt werden. Gleichzeitig sollen die Erkenntnisse dieser Arbeit in eine entsprechende Ausbildung umgesetzt werden. Um die Arbeit des Basque Culinary Center international bekannt zu machen wurde unter anderem ein Preis ausgelobt: der Basque Culinary World Prize. Den gewann in diesem Jahr ein Schotte.

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Wenn die Trauben schlafen

Der Klimawandel beeinflusst mittlerweile auch die Ernte in den Weinbaugebieten. Nicht überall, aber immer mehr. Zuletzt wurde versucht, die Trauben nachts einzuholen, um die Auswirkungen der Tageshitze auf die Früchte zu verhindern. Die neue Technik hat verschiedene Vorteile und gewinnt – vor allem in südlichen Weingegenden – immer mehr Befürworter*innen. Doch nicht alles ist positiv an der neuen Szenerie, die auch schon den Weintourismus auf den Plan gerufen hat, der ebenfalls kräftigen Zulauf erhält.

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Etxebarri und Azurmendi auf Platz 3 und 5

Wer in den besten Restaurants Speisen geht, wird nicht unbedingt satt. Dafür sind diese Restaurants auch nicht gedacht. Hier wird nicht gegessen oder womöglich geschlemmt, sondern gekostet und goutiert. Qualität hat bekanntlich wenig mit Quantität zu tun. Bei edlen Gerichten ist genau das Gegenteil der Fall: die Masse verhindert die besondere Geschmacksentfaltung. Opinionated About Dining (OAD) fertigt jährlich eine Liste an mit den “Besten Restaurants” Europas – mit ausgeprägter baskischer Vertretung.

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Vierzig Jahre kulinarische Revolution

1976 wurde der Grundstein gelegt für die sogenannte Neue Baskische Küche, eine gastronomische Bewegung, die im Laufe der Jahre an Einfluss gewann und den Ausgangspunkt bildete für eine neue Art baskischer Gastronomie. Sie prägte eine Generation von Köchinnen, die bereits zu Legenden wurden, und machte Restaurants und Rezepte international berühmt. Nach wie vor stehen viele der Protagonisten von damals heute noch aktiv am Herd, mit derselben Energie wie vor vier Jahrzehnten und mit neuen Anregungen.

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