Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

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Geschichte, Kultur und Gastronomie

Der alternative Reiseveranstalter Partizan Travel hat seine neuen Reiseangebote für 2018 vorgelegt. Zwar noch nicht komplett vorbereitet, aber doch thematisch festgelegt. Neben den üblichen Reisezielen Nordirland und Irland geht es auch wieder ins Baskenland. Fest steht die Gernika-Reise im April, zum Tag der Bombardierung vor 81 Jahren. Neuheit ist eine Reise nach Pamplona im ehemaligen Königreich Navarra sowie eine weitere Reise durch verschiedene baskische Provinzen mit dem Schwerpunkt Gastronomie.

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Alternativen zum gängigen Tourismus

Im vergangenen Jahr 2016 sind die Zahlen der Besucherinnen im Baskenland deutlich gestiegen. Gleichzeitig existiert ein wachsender Sektor von Reisenden, der sich nicht überall in die Schlange stellen will und Nischen sucht, Alternativen zur herkömmlichen Reiseform. Die Greeters geben darauf eine originelle Antwort. Mit der Vermittlung von freiwilligen Stadt-Begleiterinnen erhalten Besucherinnen einen subjektiven, aber nahen Eindruck ihres Reiseziels, die positive Rückmeldung spricht für sich.

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Studienprogramm: Essen, Strand und Partys

Von August 2016 bis Januar 2017 war Lukas für knapp ein halbes Jahr in Bilbao. In Deutschland studiert er Politikwissenschaft, an der baskischen Universität hat er ein Semester verbracht: Erasmus. Dabei hat er sich bewusst für den Standort Bilbao entschieden: seine deutsche Uni hat in Spanien einige Partneruniversitäten, er wollte jedoch die typischen Erasmus-Aktivitäten (Party, Alkohol, keine Verbindung mit Stadt und Menschen) vermeiden und schloss deshalb Städte wie Salamanca oder Valencia aus.

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Durch Gernika, Donostia, Bilbo, Rioja …

Neben Nordirland, Irland und Schottland bietet das alternative Reisebüro Partizan Travel im Jahr 2017 auch Bildungs-Reisen ins Baskenland an. Zwei Reisen sind geplant, die erste orientiert sich am 80. Jahrestag der Vernichtung der baskischen Stadt Gernika durch die nazi-deutsche Legion Condor (im April) und schließt Besuche in Bilbo und Donostia ein. Die zweite findet im Juni statt, beginnt in Bilbo und hat ihren Schwerpunkt im gipuzkoanischen Donostia – mit einer Option zur Reise-Verlängerung.

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Antifaschistische Geschichts-Aufarbeitung

Der in Bilbo ansässige gemeinnützige KULTURVEREIN BASKALE hat aus Anlass der 80-Jahr-Feiern in Gernika, Durango und Bilbo eine Broschüre mit dem Titel „Antifaschistische Erinnerung Bilbao Baskenland“ herausgegeben. Anlass für diesen Reader ist eine Reihe von 80. Jahrestagen verschiedener Kriegsereignisse, die im Jahr 2017 im Baskenland anstehen: die Bombardierung von Durango, die Vernichtung von Gernika im April, im Juni der Fall von Bilbao, der die definitive Niederlage des Baskenlandes besiegelte.

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Free Bilbo: besetzen, kämpfen, streiken

In touristischen Reisezielen stehen sich oft zwei Welten mit recht unterschiedlichen Interessen gegenüber: die Masse der Reisenden, die etwas kennen lernen will, und die Gruppe der Einheimischen, die sich ein Geschäft verspricht und dennoch nicht wie in einem Zoo leben möchte. Eine Stadtteil-Initiative in Bilbao hat sich dieses Widerspruchs angenommen und bietet einen erfrischend kritischen alternativen Rundgang an, der sich unbekannten Themen widmet, die mitunter sogar Tabu-Charakter haben.

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