Tagesausflüge

Unter TAGESAUSFLÜGE werden Reiseziele im Baskenland abseits der Massen, der großen Städte und der Kultur des schnellen Konsums vorgestellt: Wanderwege, Berge, Pyrenäen, Meereskultur, Höhlenkultur, anerkanntes Kulturerbe, regionale Märkte für Viehhandel, landwirtschaftliche Produkte und Kunsthandwerk, Mittelalter-Märkte. Beschrieben werden Orte, Wege, Zielkombinationen.

agu01Urzeitliches auf der Hochebene

Im Landkreis Agurain (Salvatierra) verteilen sich 12.500 Einwohner/innen auf 64 Orte, allein 4.800 leben im Hauptort Agurain, einem Ort mit langer Geschichte und regem Leben. Abgesehen vom Gebiet um den Stausee Ullibarri-Ganboa ist die Gegend kein Urlaubsziel, jedoch gibt es eine Vielzahl von verstreuten Ausflugszielen, sehenswerten Objekten verschiedenster Art und Wanderstrecken. Der Landkreis Agurain ist Teil der Hochebene Llanada Alavesa, die leicht hügelig auf mindestens 600 m Höhe liegt.

lekei wa01Wanderempfehlungen Lekeitio

Der Küsten- und Fischer-Ort Lekeitio ist nicht nur für seinen netten Hafen, seine Altstadt, die Strände und die malerische Insel reizvoll. Neben diversen Besichtigungen, die den Besuch Lekeitios bereichern, gibt es auch eine Reihe von Wandermöglichkeiten, die alle direkt im Ort ihre Ausgangspunkte haben und nicht schwierig zu begehen sind. Wer sich also ein Gegengewicht zur attraktiven Gastronomie schaffen will, kann sich beim Wandern an Ausblicken aufs Meer oder ins Hinterland erfreuen.

rioalava01Wein aus der baskischen Rioja

Die Rioja-Gegend wird seit der Zeit der römischen Besetzung mit Wein in Zusammenhang gebracht. Dabei ist Rioja einerseits der Name einer autonomen Region des spanischen Staates, zum anderen ist Rioja die Bezeichnung einer der bekanntesten Weinregionen mit geschützter Herkunftsbezeichnung (span: denominación de orígen). Diese Weingegend erstreckt sich über drei Regionen: die Rioja (Rioja Alta, Rioja Baja), Navarra und Araba. Der zum Baskenland gehörende Teil wird deshalb Rioja Alavesa genannt.

stoerche01Die Störche kommen wieder

Dass es im baskischen Süden wieder Wölfe gibt, erfreut die Viehzüchter gar nicht. Die Bären in den Pyrenäen hingegen stören wenig. Der letzte einheimische – Camille genannt – wurde zwar versehentlich erlegt, dafür wurden slowenische Exemplare eingesetzt. Geier- und Adler-Poblationen sind in den Pyrenäen und baskischen Bergketten immer häufiger zu sehen, nachdem sie einst fast verschwunden waren. Im Urdaibai-Gebiet bleiben die Zugvögel das ganze Jahr. Und die Störche sind wieder im Anflug.

triano01Das Gebiet von Trapagaran und Arboleda

Vom Wert des Eisenerzes, das in den Bergen am südlichen Nervion-Ufer zu finden war, wussten bereits die Römer. Doch erst technologische Entwicklungen wie die Bessemer-Birne und die Siemens-Technik zur effektiveren Stahlproduktion ermöglichten die massive Ausbeutung dieses natürlichen Reichtums. Die Nähe zu Fluss und Meer ließ außerdem die Transportkosten extrem günstig werden. So wurde diese Grenzgegend zu Kantabrien zum Zentrum des Bergbaus, die Landschaft wurde dort komplett umgegraben.

01 hoehle ekainUrzeitliches Kulturerbe

Am 15.März 2015 fand in Euskal Herria in acht verschiedenen Höhlen zum sechsten Mal der Tag der offenen Höhlen statt. Diese Initiative hat zum Ziel, die natürlichen unterirdischen und archäologischen Schätze zu würdigen und sie einem interessierten Publikum nahe zu bringen. Zum Kennenlernen der baskischen Urgeschichte ist ein Besuch dieser urzeitlichen Behausungen sicher hilfreich. In den vergangenen Jahren wurden sie von der baskischen Regierung aufbereitet und zugänglicher gemacht.

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