Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

gasteiz01Die grüne Hauptstadt

Gasteiz ist mit 240.000 Einwohner/innen seit 1980 die Hauptstadt der aus den drei Provinzen Araba, Bizkaia und Gipuzkoa bestehenden Autonomen Region Baskenland (CAV). Die Stadt liegt im Zentrum der Hochebene Llanada Alavesa auf 520 m Höhe. Wie ganz Araba (Álava) hat Gasteiz ein kontinentales Klima, das heißt im Sommer heiß, im Winter kalt, Schnee ist in der Stadt keine Seltenheit. Tourismus ist nicht die Stärke der Stadt, die mit der umgebauten alten Kathedrale z.B. durchaus ihre Stärken hat.

pamplona05Geschichten um Stiere und Hemingway

Auch wenn die Stadt keinen Strand hat, ist August der Monat, in dem Pamplona die meisten Touristinnen empfängt. Vor allem in der Altstadt tauchen sie auf, die Kamera immer griffbereit. Was die meisten zuallererst wissen wollen: wo laufen im Juli die Stiere lang? Im Sommer sind nicht mehr die Fiestas oder Ernest Hemingway die touristischen Renner der Stadt, sondern die Absperrgeländer der Stierlaufbahn und die Figur des Heiligen San Fermin, der den Fiestas seinen Namen verleiht.

don2016 1Donostia zeigt Europa seine Kultur

Als am 30.Oktober 2015 das Programm für die Europäische Kulturhauptstadt in Donostia vorgestellt wurde, waren es noch genau 84 Tage bis zur Eröffnung des Großevents. Am 23. Januar 2016 erfolgt der Start für ein vielfältiges Kultur-Programm, das hunderte von kleineren und größeren Veranstaltungen und Festivals beinhalten wird. Unumstritten ist das Projekt keinesfalls, weder sein Charakter, noch die Tatsache, dass ausgerechnet eine baskische Stadt „spanische“ Kulturhauptstadt sein soll.

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Soziale Verantwortung beim Reisen!

Je mehr Menschen auf dem Erdball auf Reisen gehen, desto mehr konzentrieren sie sich an wenigen „attraktiven“ Orten: das Phänomen Massentourismus, der zu einer grundlegenden Veränderung der sozialen Verhältnisse der besuchten Orte führt. Im Baskenland ist im Sommer 2017 zum ersten Mal Kritik laut geworden an der von den baskischen Behörden verfolgten hemmungslosen Vermarktungs-Strategie. Das TourCert-Konzept wäre eine Alternative, die helfen könnte, die schlimmsten Auswüchse zu vermeiden.

lekeitio21Stadt mit Fischertradition

Der baskische Küsten- und Fischerort Lekeitio gilt als einer der schönsten an der baskischen Küste zwischen Muskiz und Miarritze (Biarritz). Der Hafen Lekeitios und die beiden Strände erstrecken sich entlang einer offenen Bucht, in die der Fluss Lea mündet. Die Lekeitio-Bucht hat eine gewisse Ähnlichkeit mit San Sebastián, da in ihrer Mitte eine kleine Insel mit dem Namen Garraitz - San Nicolas liegt, die zudem bei Ebbe auf einem Steinweg (Malecon) vom Strand aus zu erreichen ist.

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1.000 Kilometer vernetzte Strecken

Gasteiz (span: Vitoria) ist nicht nur die Hauptstadt der Autonomen Region Baskenland CAV, 2012 war sie auch Green Capital, die Europäische Umwelthauptstadt. Zudem gilt sie für viele als baskische Hauptstadt der Radwege. Das gilt jedoch nicht nur für die Stadt, die Provinz Araba (Alava) ist gleichermaßen ausgestattet, mit langen Strecken, die dazu einladen, die Landschaft und ihre Ruhe zu genießen, zu Fuß oder per Rad. Wie ein Spinnennetz decken die Routen die ganze Provinz mit grünen Wegen ab.

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