Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

camping01Naturerlebnis mit Kultur

Im Rahmen des Programms Kulturhauptstadt Donostia 2016 organisiert der baskische Camping-Club eine lange Serie von Wanderungen, die im März begannen und bis Oktober alle Sonntage füllen. Für jeden Sonntag ist ein Wanderweg ohne größere Schwierigkeit geplant, für An- und Abreise werden Busse zur Verfügung gestellt. Das Streckenprogramm führt durch das ganze Euskal Herria (Baskenland), also alle baskischen Regionen, vor allem durch Bizkaia, Araba und Gipuzkoa, aber auch durch Navarra und Iparralde.

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Urederra heißt „Schönes Wasser“

Urederra in Navarra ist ein Naturschauspiel: aus dem karstigen Gestein der Urbasa-Hochebene entspringt das Flüsschen über einem Abgrund von 200 m Höhe. Über verschiedene Wasserfälle ergießt sich Urederra Richtung Bakedano und Lizarra. Ausgangspunkte sind die Orte Altsasua / Olatzagutia im Norden und Lizarra (Estella) im Süden. Auch die Hochebene selbst bietet vielfältig Interessantes: Tierherden, Käse- und Kohle-Tradition, Vorgeschichtliches, Wandertouren, tragische Geschichten aus dem Krieg.

tourcert01Die Reichweite der Nachhaltigkeit

Tourismus hat eine längere Geschichte als wir uns üblicherweise ausmalen. Er begann nicht erst mit Tomas Cook, den Pauschalreisen und den schnellen Verkehrmitteln. Bereits die Römer und Dschingis Khan – um irgendwo in der Geschichte anzufangen – waren Reisende, in jenem Fall in Sachen Eroberung. Barbarossa kreuzte nach Palästina, um dem Papst Genüge zu tun und den Islam zu bekämpfen. Auf Reisen gelang Schliemann im 19.Jh die Entdeckung der Reste des bronzezeitlichen Troja.

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Burgos-Enklave im baskischen Araba

Die Grafschaft Trebiñu (Treviño) ist geografisch komplett von der baskischen Provinz Araba (Álava) umschlossen und gehört dennoch nicht zum Baskenland. Gründe dafür sind in machtpolitischen Schachzügen des 13. Jhs. zu suchen, die bis heute ihre Spuren hinterlassen und trotz mehrfacher Versuche von Seiten der Bevölkerung nicht korrigiert wurden. Historisch, geografisch und kulturell ist Trebiñu sein baskischer Charakter nicht abzusprechen, deshalb ist an dieser Stelle von dem Ort die Rede.

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Festungskreuz und Stiernacken

Das Baskenland zeichnet sich durch eine große landschaftliche Vielfalt aus. Alle Provinzen außer der Hochebene in Araba und dem navarrischen Süden sind von einem hügelig-bergigen Profil geprägt. Im Osten ziehen sich die Pyrenäen, im Süden die sogenannte Sierra de Cantabria, die kantabrische Bergkette, die sich im Westen (Kantabrien, Asturien) fortsetzt bis zu den Picos de Europa. Vor der Rioja-Grenze erhebt sich eine Bergkette mit dem Cruz del Castillo und weiteren Gipfeln von über 1.400 Metern Höhe.

durangaldea01Die vergessene Bombardierung

Der Landkreis Durangaldea ist nach seiner Hauptstadt Durango benannt, der größten Stadt Bizkaias außerhalb des Großraums Bilbao. Jeden Sommer fahren Millionen von Reisenden auf der Autobahn A8 durch Durangaldea und an Durango vorbei, auf ihrem Weg nach Madrid, Portugal oder Marokko, ohne den Namen auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Vor allem Naturfreund/innen sind es, die hier abbiegen und sich aufmachen zum Naturpark Urkiola, einem Naturschutzgebiet auf 700 Metern Höhe oder um den Anboto-Berg zu erwandern.

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