Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

rioalava01Wein aus der baskischen Rioja

Die Rioja-Gegend wird seit der Zeit der römischen Besetzung mit Wein in Zusammenhang gebracht. Dabei ist Rioja einerseits der Name einer autonomen Region des spanischen Staates, zum anderen ist Rioja die Bezeichnung einer der bekanntesten Weinregionen mit geschützter Herkunftsbezeichnung (span: denominación de orígen). Diese Weingegend erstreckt sich über drei Regionen: die Rioja (Rioja Alta, Rioja Baja), Navarra und Araba. Der zum Baskenland gehörende Teil wird deshalb Rioja Alavesa genannt.

stoerche01Die Störche kommen wieder

Dass es im baskischen Süden wieder Wölfe gibt, erfreut die Viehzüchter gar nicht. Die Bären in den Pyrenäen hingegen stören wenig. Der letzte einheimische – Camille genannt – wurde zwar versehentlich erlegt, dafür wurden slowenische Exemplare eingesetzt. Geier- und Adler-Poblationen sind in den Pyrenäen und baskischen Bergketten immer häufiger zu sehen, nachdem sie einst fast verschwunden waren. Im Urdaibai-Gebiet bleiben die Zugvögel das ganze Jahr. Und die Störche sind wieder im Anflug.

triano01Das Gebiet von Trapagaran und Arboleda

Vom Wert des Eisenerzes, das in den Bergen am südlichen Nervion-Ufer zu finden war, wussten bereits die Römer. Doch erst technologische Entwicklungen wie die Bessemer-Birne und die Siemens-Technik zur effektiveren Stahlproduktion ermöglichten die massive Ausbeutung dieses natürlichen Reichtums. Die Nähe zu Fluss und Meer ließ außerdem die Transportkosten extrem günstig werden. So wurde diese Grenzgegend zu Kantabrien zum Zentrum des Bergbaus, die Landschaft wurde dort komplett umgegraben.

01 hoehle ekainUrzeitliches Kulturerbe

Am 15.März 2015 fand in Euskal Herria in acht verschiedenen Höhlen zum sechsten Mal der Tag der offenen Höhlen statt. Diese Initiative hat zum Ziel, die natürlichen unterirdischen und archäologischen Schätze zu würdigen und sie einem interessierten Publikum nahe zu bringen. Zum Kennenlernen der baskischen Urgeschichte ist ein Besuch dieser urzeitlichen Behausungen sicher hilfreich. In den vergangenen Jahren wurden sie von der baskischen Regierung aufbereitet und zugänglicher gemacht.

lekei wa01Wanderempfehlungen Lekeitio

Der Küsten- und Fischer-Ort Lekeitio ist nicht nur für seinen netten Hafen, seine Altstadt, die Strände und die malerische Insel reizvoll. Neben diversen Besichtigungen, die den Besuch Lekeitios bereichern, gibt es auch eine Reihe von Wandermöglichkeiten, die alle direkt im Ort ihre Ausgangspunkte haben und nicht schwierig zu begehen sind. Wer sich also ein Gegengewicht zur attraktiven Gastronomie schaffen will, kann sich beim Wandern an Ausblicken aufs Meer oder ins Hinterland erfreuen.

01xorrozin01Sieben Wanderempfehlungen

Navarra, baskisch: Nafarroa, ist das historische Herz des Baskenlandes. Heute stellt es eine eigene autonome Region dar, abgetrennt von Euskadi und Iparralde. Seine landschaftlichen Unterschiede könnten kaum extremer sein. Im Norden schwingen sich die Gipfel der Pyrenäen auf eine Höhe von 2500m, darunter die schönen waldigen Täler von Irati, Salazar und Roncal. Im Süden ist teilweise wüstenähnliches Flachland zu finden (Bardenas). Navarra ist Kornkammer und Wanderparadies gleichzeitig.

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