Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

tourcert01Die Reichweite der Nachhaltigkeit

Tourismus hat eine längere Geschichte als wir uns üblicherweise ausmalen. Er begann nicht erst mit Tomas Cook, den Pauschalreisen und den schnellen Verkehrmitteln. Bereits die Römer und Dschingis Khan – um irgendwo in der Geschichte anzufangen – waren Reisende, in jenem Fall in Sachen Eroberung. Barbarossa kreuzte nach Palästina, um dem Papst Genüge zu tun und den Islam zu bekämpfen. Auf Reisen gelang Schliemann im 19.Jh die Entdeckung der Reste des bronzezeitlichen Troja.

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1936: Orte von Mord, Repression, Erinnerung

Die Regionalregierung von Navarra hat eine Kommission gegründet, deren Aufgabe es ist, für den Schutz, die Pflege und Bekanntmachung der Erinnerungs-Orte aus der Zeit des Krieges von 1936 und den Folgejahren zu sorgen. Dabei handelt es sich um Orte, an denen franquistische Verbrechen stattfanden. Insofern stehen die betreffenden Orte alle mit Unterdrückung, Repression und Mord in Verbindung. 80 Jahre nach dem Krieg kommt dieser Arbeit eine wichtige Funktion in der Aufarbeitung des Franquismus zu.

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Zehn Exkursionen zwischen Bergen und Meer

Der Herbst ändert Temperatur und Farben der eindrucksvollsten Landschaften des Baskenlandes. Die Abwesenheit der sommerlichen Hitze und der winterlichen Kälte schafft ideale Bedingungen für Ausflüge in die Natur. Insbesondere in die Berge, die im Baskenland in ausreichender Zahl und gut erreichbar vorhanden sind. Dabei schließen Berge die Meernähe nicht aus, wie zumindest zwei Beispiele aus Bizkaia und Gipuzkoa zeigen. Buchen, Steineichen und geologische Vielfalt prägen die Wanderkulisse.

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Wo die Legendenfrau Mari lebt

Die baskische Legendenfrau Mari hat viele Behausungen. Fast in jedem baskischen Bergmassiv wird ihr eine Niederlassung nachgesagt. Nicht zuletzt im Naturpark Gorbeia (spanisch: Gorbea). Dort sind Naturgeheimnisse zu entdecken wie das Itxina-Massiv - eine der eindrucksvollsten Landschaften des Baskenlandes. Das auf 1100 Meter Höhe liegende karstige Gebiet ist mit Buchen bewachsen und weist eine Unmenge Gruben, Höhlen und Dolinen auf. Mythen und Legenden ranken sich um Mari und ihren Lebensraum.

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Voran auf der Steilküste-West

Tourismus in Europa konzentriert sich traditionell stark auf Städte. Dabei sind manche Metropolen von Naturlandschaften umgeben, die mehr als einen Besuch wert sind. Bilbao zum Beispiel liegt im Tal, umgeben von grünen Bergen und Hügeln, nur 13 km von der Küste entfernt. Vorgestellt wird heute ein Wanderweg, der am Außenhafen beginnt und die westwärts ausgerichtete Steilküste auf 17 km nicht mehr verlässt. Startpunkt ist Getxo-Bidezabal, Endpunkt ist der Küstenort Plentzia mit Metro-Anschluss.

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Festungskreuz und Stiernacken

Das Baskenland zeichnet sich durch eine große landschaftliche Vielfalt aus. Alle Provinzen außer der Hochebene in Araba und dem navarrischen Süden sind von einem hügelig-bergigen Profil geprägt. Im Osten ziehen sich die Pyrenäen, im Süden die sogenannte Sierra de Cantabria, die kantabrische Bergkette, die sich im Westen (Kantabrien, Asturien) fortsetzt bis zu den Picos de Europa. Vor der Rioja-Grenze erhebt sich eine Bergkette mit dem Cruz del Castillo und weiteren Gipfeln von über 1.400 Metern Höhe.

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