Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

arantzazu4Bergkloster mit Kunstpolemik

Im Süden der baskischen Region Gipuzkoa, südlich der Städte Arrasate/Mondragon, Oñati, Legazpi und Beasain liegt der Naturpark Aizkorri-Aratz. In seinem Zentrum befindet sich das Kloster-Heiligtum Arantzazu (Santuario), historisch von großer Bedeutung, landschaftlich von magischem Anblick. Die Zufahrt beginnt in Oñati und führt auf 750m Höhe zum Heiligtum Arantzazu. Das Kirchenzentrum ist Ausgangspunkt für Wanderungen ins Aizkorri-Berg-Massiv und für den Ausflug zur Arrikrutz-Höhle.

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Game-of-Thrones zerstört die Insel

Es gibt viele Kriterien und Motivationen, Reiseziele auszuwählen: alte Gewohnheiten, neue Träume, Modeziele, ein berühmtes Museum als Anlass … Dazu kam jüngst der Riesenrummel um die Drehorte von Kultserien, die über Fernsehen weltbekannt gemacht wurden. Dass das Baskenland in dieser Spirale eine Rolle übernommen hat, stimmt die einen froh und die andern kritisch. Denn der auf die Propagandashow folgende Massentourismus hat gravierende Folgen. Wie ein geschütztes Biotop zum Tourismus-Renner wird.

picasso 03Exkursion Urdaibai

Die Exkursion führt uns in das Biosphären-Reservat Urdaibai an der Küste Bizkaias. Das Reservat erstreckt sich nördlich der Stadt Gernika, östlich davon liegen die Santimamiñe Höhle, der bemalte Oma-Wald und die urzeitliche keltische Siedlung Arrola. Von Gernika aus entlang des linken Urdaibai-Ufers liegen die Orte Forua (Reste einer römischen Siedlung), Murueta, Busturia (Biosphären-Museum), Sukarrieta (Ferienkolonie), Mundaka (Hafen, Kasino) und Bermeo (Hafen, Altstadt, Matxitxako-Leuchtturm, Gaztelugatxe Insel).

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Kiefern-Pilz breitet sich bedenklich aus

Die als ganzjährig grün bekannten Berge des Baskenlandes weisen im Sommer 2018 eine weithin sichtbare rötlich-braune Färbung auf. Nicht etwa Wassermangel ist die Ursache. Grund: die aus Kalifornien stammende schnellwachsende Monterey-Kiefer, die in den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts großflächig zur Aufforstung eingesetzt wurde ist von einem Pilzbefall betroffen, der in den letzten Monaten spektakuläre Ausmaße angenommen hat. Ein Drittel des gesamten Nadelbaumbestands ist betroffen.

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Eisenspuren in La Arboleda

Erzminen gibt es in La Arboleda bereits seit der Zeit der Römer. In der Zeit der Industriellen Revolution im Baskenland wurden die Minen zum ersten Mal massiv ausgebeutet, die aus allen Teilen des Staates eingewanderten Arbeiterfamilien lebten in unvorstellbarer Armut. In den 70er Jahren war der Erzabbau vorbei. Seither wächst Gras auf den übrigenFelsen, die offenen Gruben füllen sich mit Wasser. Dazwischen siedelt sich Kunst an, Skulpturen baskischer Künstler/innen.

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Forschungsprojekt auf baskischer Insel

Izaro gehört zu den vor der baskischen Küste liegenden unbewohnten Inseln. Wer vom Biosphären-Reservat Urdaibai aufs Meer fährt, trifft genau auf das Eiland, das einst ein Franziskaner-Kloster beherbergte. Das ist lange her. Der Zugang zu diesem unter Naturschutz stehenden Flecken ist verboten. Vögel verschiedenster Art haben sich seither die 675 Meter lange und bis zu 150 Meter breite Insel zu eigen gemacht. Im Sommer 2018 werden die Tiere allerdings Besuch erhalten. Wissenschaftlichen Besuch.

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