Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

Stadt-Rundgang Free BilboFree-Bilbo statt Massentourismus

Die Stadtteil-Initiative Zirikatzen! aus dem Stadtteil Deustu hat für Bilbao-Reisende eine Handy-Anwendung vorgestellt, die es ihnen ermöglichen soll, die Stadt auf eigene Faust und in eigenem Rhythmus zu erforschen. An den verschiedenen Orten der Stadt wird eine alternative Sichtweise von Geschichte und vergangenen Ereignissen geboten. Die Anwendung kann mit Android-Telefonen einfach heruntergeladen werden, neben Information beinhaltet sie Links und Karten, die bei der Orientierung hilfreich sind.

rolli01Pionierprojekt integratives Reisen

Personen mit verschiedenen körperlichen Behinderungen sind derzeit damit beauftragt zu überprüfen, ob Bizkaia als Reiseziel für Menschen mit Handicap geeignet ist. Dabei bereisen sie auf verschiedenen Routen verschiedene Ziele der baskischen Küstenprovinz und beschreiben vorgefundene Barrieren genauso wie barrierefreie Zugänge. Es handelt sich um ein Pionierprojekt der Reiseagentur Travel For All. Ziel sind Ausflüge und Routen, die ohne Einschränkung für jedes Publikum geeignet sind.

bdp01Bericht Bildungsfahrt Baskenland

Bilbo. Ein Sonntag Abend Ende August. Nach knapp zweitägiger Fahrt schlendern wir müde von der Fahrt über die alternative Fiesta. Wir bewundern die phantasievoll gestalteten Stände. Da gibt es einen Stand mit einer überdimensionierten Asterix-Figur. Das gallische Dorf im Baskenland?!? Dieser und vielen anderen Fragen wollen wir gemeinsam mit unseren baskischen Freundinnen in den näxten Tagen nachgehen. (Bericht einer Reisegruppe aus Hessen im Sommer 2015: Oradour, Bilbo, Gernika, Elgeta, Lekeitio)

bildungsreise04Gedenkstätten-Fahrt ins Baskenland

In den vergangenen Jahren wurde das Baskenland verstärkt zum Reiseziel von Gewerkschafts- und Jugend-Organisationen, die sich sowohl über die politische Situation, die Kooperativen-Bewegung, wie über den Krieg von 1936 und die Geschichte der Arbeiterbewegung informieren wollten. Im Rahmen ihrer antirassistischen und antifaschistischen Arbeit hat eine gemischt holländisch-deutsche Gruppe in diesem Sommer eine Bildungs- und Gedenkstätten-Reise nach Frankreich und ins Baskenland organisiert.

PA donostiaInternationales Symbol des Friedens

Unter dem Titel „Internationales Symbol des Friedens“ organisiert die alternative Reiseorganisation Partizan-Travel im April 2016 eine Bildungsreise ins Baskenland. Auf dem Programm stehen Besuche in den Metropolen Bilbo, Donostia und Gasteiz, sowie den Kleinstädten Gernika, Lekeitio und Otxandio. Daneben sind Treffen organisiert mit Vertreterinnen der Erinnerungs-Bewegung. Reiseleiter ist der Historiker Ingo Niebel, die Fahrt geht über sieben Tage vom 24. bis 30.April 2016 und kostet ab 1180 Euro.

partizan01"Rebellisches Baskenland"

"In den letzten dreissig Jahren kam das Baskenland nur dann in die Schlagzeilen, wenn es einen Anschlag gab. Der bewaffnete Konflikt überdeckte alles. Doch das Baskenland hat auch andere Seiten: Kaum irgendwo in Europa sind soziale Bewegungen, Basisgewerkschaften und linkssozialistische Parteien so stark wie hier". So wirbt die schweizerische Wochenzeitung WOZ für ihre Leserinnen-Reise ins Baskenland. Damit sind sie nicht allein, auch Partizan-Travel begeistert Reisewillige für das Land.

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