Künste

Die Kategorie KÜNSTE umfasst sechs Themenbereiche: Kunst, Musik, Theater, Film, Fotografie und Architektur.

orleans01Irun meets New Orleans

Der baskische Musiker Fermin Muguruza hat mit „NOLA? Irun meets New Orleans“ ein neues Projekt vorgestellt, ein Werk aus Musik und Video, eines mehr in seiner langen künstlerischen Karriere: ein Dokumentarfilm über die Hintergründe des Hurrikans Katrina in New Orleans vor zehn Jahren, über Charakter und Musikalität der dort lebenden Menschen. Mit Musikern der Stadt hat Muguruza acht seiner legendären Hits neu aufgenommen. Doch ist NOLA? nicht das einzige Projekt, an dem er derzeit arbeitet.

film001Suche nach Selbstverständnis

Das baskische Kino erfährt derzeit – 2014/2015 – eine wahre Blüte. Es scheint, dass es nie einfacher war, über baskische Themen und Konflikte zu drehen. Viele Regisseure nutzen diese neue Freiheit leidlich aus. Doch bevor wir uns diese neue Film-Bewegung betrachten, werfen wir einen Blick in die alte Zeit bis zur Jahrtausendwende, die mehr von ideologischen Barrieren gekennzeichnet war. Bei diesem Rückblick greifen wir zurück auf eine Publikation aus dem Jahr 1999 mit dem Titel „Euskadi“.

sonar01Träumen von der Krise

Unter dem Projektnamen „Words Alive“ hat der aus Madrid stammende Urban-Art-Künstler SpY im Jahr 2015 in Bilbo zwei Wandbilder realisiert, die aus riesigen Buchstaben bestehen. Landesweit ist er einer der bekanntesten Künstler der noch relativ jungen Kunstrichtung Urban-Art. Weil er möchte, dass allein seine Werke für sich sprechen, bevorzugt er die Anonymität. „Künstler aus Madrid, Autodidakt, Generation 75“. Mit diesen kargen Worten im Telegrammstil resümmiert SpY seine künstlerische Laufbahn.

esnebeltza04

Schwarze Milch aus dem Baskenland

Die baskische Musikgruppe ESNE BELTZA (Schwarze Milch) gastiert nicht zum ersten Mal in Deutschland. Am 7.August 2015 lädt Radio El Zapote zu einem Konzert mit Esne Beltza im Bahnhof Langendreer. Mitveranstalter war Funkhaus Europa. In der Veranstaltung-Ankündigung hieß es: “Esne Beltza kommen aus Gipuzkoa, im Herzen des Baskenlands. Die Gruppe hat längst auch darüber hinaus Kultstatus und sich bei Auftritten in Deutschland schon einen Namen gemacht“. Bisher wurden vier DVDs produziert.

guernica001Bombardierung inspiriert Filmemacher 

Das Picasso-Bild „Guernica“ ist zu einer Ikone des Filmgeschäfts geworden. Von den Simpsons bis zu einem Porno Film. Die Bombardierung der baskischen Stadt am 26. April 1937 scheint Filmschaffende zu inspirieren. Der Regisseur Koldo Serra hat soeben einen Film gedreht, der die baskische Tragödie zum Gegenstand hat, viele andere haben es bereits hinter sich. Picasso ist zum Aushängeschild geworden für allerlei und viele, egal, ob sie seine politische Botschaft verstehen und teilen oder nicht.

basquiat01Retrospektive Ausstellung in Bilbao

Auch wenn es der Name nahe legen könnte: Jean-Michel Basquiat (1960-1988) hat mit dem Baskenland nichts zu tun. Basquiat war in den 80ern der erste afroamerikanische Künstler, der in der hauptsächlich “weißen“ Kunstwelt der USA den Durchbruch schaffte. Jean-Michel Basquiat hinterließ mehr als 1000 Gemälde und Objekte sowie 2000 Zeichnungen, sein turbulentes Leben war mehrfach Anlass für Verfilmungen. In Bilbao ist nun eine Ausstellung des jung verstorbenen Talents aus New York zu sehen.

herbst01nagelKunst aktuell in Bilbao

Die Museen in Bilbo ändern aktuell das Angebot ihrer Ausstellungen. Nach den Sommer-Themen, die in erster Linie auf Tourismus und ausländisches Publikum zugeschnitten waren (darunter der unsägliche Jeff Koons), werden nun wieder kleinere Brötchen gebacken. Um eigene Archive zu entstauben widmet sich Bellas Artes der Plakatkunst. Der silberne Klotz am Fluss hingegen wirft seine Blicke nach Übersee, erst nach Afrika mit zeitgenössischem Design, dann nach USA mit dem Popartisten Alex Katz.

jazzaldia0150 Jahre Jazzaldia

Das Jazz-Festival von Donostia (span: San Sebastián) ist das älteste seiner Art im Staat und eines der ältesten in Europa. Seit 1966 wird das auf Baskisch Jazzaldia genannte Musikfest jährlich durchgeführt. Dabei folgte Jazzaldia der Geschichte des zeitgenössichen Jazz. Viele der großen Figuren des Jazz hinterließen ihre Visitenkarten in der Hauptstadt Gipuzkoas. Seinen Ursprung nahm das Festival noch im tiefen Franquismus, als jegliche Art von Modernität misstrauisch beäugt wurde.

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