69 items tagged "Navarra"

  • Tutera – Tudela (Nafarroa)

    tutera1Stadt der drei Kulturen

    Besuch im südlichsten Teil des Baskenlandes, in der Ribera von Nafarroa, der baskischen Speisekammer, was Gemüse, Paprika, Spargel und ein wenig Wein anbelangt. Tutera (Tudela) ist mit 35.000 Personen die zweitgrößte Stadt der Region, die bis zu den Pyrenäen reicht und dort die Grenze zu Iparralde bildet. Im Süden heißen die Nachbarn Aragon und Rioja. Der Ebro-Fluss wälzt sich vorbei am Santa-Barbara-Berg, dessen Burg in der Vergangenheit islamischer, jüdischer und christlicher Bevölkerung Schutz bot.

  • Ultrarechts und ultrakatholisch

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    VOX und Opus Dei in Navarra

    In der spanischen Parteienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren eine neue ultrarechte Partei breit gemacht, die dem Beispiel vieler anderer Ultra-Organisationen in Europa folgt. Spanien sei das letzte Land, in dem Neofaschisten in Parlamente einziehen, heißt es mitunter. Doch ganz so neu und unbekannt sind die Gesichter nicht. Viele von ihnen haben eine Vergangenheit in der postfranquistischen Volkspartei PP von Aznar, Rajoy und Casado. Die ist ihnen nun zu liberal und korrupt geworden.

  • Urbasa-Hochebene Navarra

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    Urederra heißt „Schönes Wasser“

    Urederra in Navarra ist ein Naturschauspiel: aus dem karstigen Gestein der Urbasa-Hochebene entspringt das Flüsschen über einem Abgrund von 200 m Höhe. Über verschiedene Wasserfälle ergießt sich Urederra Richtung Bakedano und Lizarra. Ausgangspunkte sind die Orte Altsasua / Olatzagutia im Norden und Lizarra (Estella) im Süden. Auch die Hochebene selbst bietet vielfältig Interessantes: Tierherden, Käse- und Kohle-Tradition, Vorgeschichtliches, Wandertouren, tragische Geschichten aus dem Krieg.

  • Vom Tod einer AKW-Gegnerin

    gladys001
    Auf Harrisburg folgt Navarra

    Vor 41 Jahren, am 3. Juni 1979, wurde die Öko-Aktivistin Gladys del Estal bei einem Anti-Atomkraft-Aktionstag in Navarra von einem Guardia-Civil-Polizisten aus nächster Nähe erschossen. Ein Gericht in Pamplona verhängte gegen den Polizisten eine Haftstrafe von 18 Monaten, die er jedoch nie antrat. Kurze Zeit danach wurde der Täter mit einem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Gladys del Estal wurde zu einem Symbol für die Umweltbewegung – ihr Tod zu einem weiteren Beispiel für die Straflosigkeit der Polizei.

  • Wandern Trekking Mountainbike

    trail01
    Freizeitsport in den navarrischen Vorpyrenäen

    Außer Hochgebirge hat das Baskenland landschaftlich alles zu bieten, sogar wüstenähnliche Gegenden. Aber davon soll an dieser Stelle nicht die Rede sein. Vielmehr von einem ansteigend bergigen Gebiet, das sich für verschiedene Freizeit-Sportarten eignet wie Bike, Wandern, Trekking oder Berglaufen. Das Ganze ist 30 Kilometer von Iruñea (Pamplona) entfernt, mit dem Auto eine starke halbe Stunde. In jener Gegend um Eugi hat eine Initiative alte Jakobswege genutzt, um sportliche Alternativen anzubieten.

  • Wanderwege in Navarra

    6navarra01Sechs Mal einfach für alle

    Navarra (baskisch: Nafarroa) ist eine autonome Region und Provinz im Norden des spanischen Staats. Sie ist der Ursprung des historischen Baskenlandes mit Iruñea (span: Pamplona) als Hauptstadt. Die vielseitige Geografie reicht von den Pyrenäen im Norden bis ins südliche Ebro-Tal. Im äußersten Süden liegt die Wüste Bardenas. Unweit der Hauptstadt erstreckt sich ein Weinanbaugebiet mit eigener Herkunftsbezeichnung. Navarra ist reich an natürlichen Ressourcen und bietet eine Vielzahl an Ausflugszielen.

  • Wasserfälle in Navarra

    01xorrozin01Sieben Wanderempfehlungen

    Navarra, baskisch: Nafarroa, ist das historische Herz des Baskenlandes. Heute stellt es eine eigene autonome Region dar, abgetrennt von Euskadi und Iparralde. Seine landschaftlichen Unterschiede könnten kaum extremer sein. Im Norden schwingen sich die Gipfel der Pyrenäen auf eine Höhe von 2500m, darunter die schönen waldigen Täler von Irati, Salazar und Roncal. Im Süden ist teilweise wüstenähnliches Flachland zu finden (Bardenas). Navarra ist Kornkammer und Wanderparadies gleichzeitig.

  • Wölfe in Navarra

    wolf01Gefürchtet und ausgerottet

    Geschichte der Wölfe: Ortsnamens-Forschung, Wappenkunde, und Horror-Legenden – ein Buch über die Spuren des Wolfes in Nafarroa. Mehr als 300 Orts- und Personen-Namen und mehr als hundert Wappen bilden die kulturelle Hinterlassenschaft, die auf Wölfe in Nafarroa zurückgehen. Dazu kommen viele teilweise mündlich überlieferte Horror-Legenden. All das erzählt ein Buch, das der Experte Ignacio Etxeberria den Spuren gewidmet hat, die dieses gefürchtete und bewunderte Tier in der Region hinterlassen hat.

  • Zirkus-Massaker 1936

    lalod1Lodosa, Nafarroa

    Der Zirkus Anastasini schlug am 18. Juli 1936 seine Zelte in der Kleinstadt Lodosa in Navarra auf, genau an dem Tag, an dem das Militär gegen die gewählte republikanische Regierung putschte. Die lokalen Arbeiter-Organisationen riefen auf, die Stadt zu besetzen und Widerstand zu leisten. Tags darauf schlug das Militär zu und richtete ein Massaker an. Dabei wurde ungefähr die Hälfte der Zirkustruppe getötet. Die Leichen wurden von den Falangisten in zwei oberflächlich ausgehobene Gräber geworfen.

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