Künste

Die Kategorie KÜNSTE umfasst sechs Themenbereiche: Kunst, Musik, Theater, Film, Fotografie und Architektur.

zorrotz1Oteizas Insel-Traum

Rückblick auf das Bilbao der 1990er Jahre. Die Stadt hatte mit der Euskalduna-Werft ihr wichtigstes Stück Industrie verloren. Die Politik setzte auf Tourismus, man hatte den Zuschlag für ein futuristisches Museum in der Tasche, das Gebäude war bereits im Bau. Auf der zum Stadtteil Deustu zählenden künstlichen Halbinsel Zorrotzaurre zog der industrielle Niedergang ebenfalls seine Kreise, neue Ideen waren gefragt. Der Bildhauer Jorge Oteiza machte sich mit der Kreativ-Werkstatt Arteleku an die Arbeit.

papic1Der unbekannte Bildhauer

Picasso schuf fast während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn plastische Werke, mit der Freiheit eines Autodidakten, der bereit war, alle Regeln zu brechen. Die Ausstellung in Bilbao ist ein Streifzug durch sechzig Jahre bildhauerischen Schaffens, eine einzigartige Annäherung an die Kunstgeschichte durch Kubismus, Abstraktion und das Primitive in Picassos Werk. Die Ausstellung “Picasso der Bildhauer. Materie und Körper“ im Guggenheim-Museum Bilbao zeigt des Künstlers unbekannte Kreativ-Seite.

foto200Frauen - Portraits

Bilder aus frühen Zeiten der baskischen Fotografie, Rückblick auf die Anfänge unter dem Blickwinkel “Frauen-Portraits“. Frauen in verschiedenen Rollen: als Fotografinnen, allen voran Eulalia Abaitua, sowie Frauen dargestellt in Einzel- und Gruppen-Portraits. Fotografien von Landfrauen, Musikerinnen, Arbeiterinnen in der Konservenfabrik, Sardinen-Verkäuferinnen, eine rauchende Frau, oder junge Frauen beim Badevergnügen am Strand. Aus den verschiedenen Provinzen des historischen Baskenlandes.

kepa1Meister des Trikitixa-Akkordeons

Kepa Junkera Urraza ist ein baskischer Musiker, Komponist und Produzent von Volksmusik mit baskischen Texten. Er ist Meister des Trikitixa-Akkordeons und hatte bis 2018 dreißig Alben veröffentlicht. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Neben seiner internationalen Bekanntheit blieb Junkera auch im Baskenland seinem Publikum treu und ist beliebt wie wenige andere. Ende 2018 erlitt er auf Tour in Belgien einen Schlaganfall, der seine Triki-Karriere abrupt beendete.

esnebe1“Schwarze Milch“ Abschiedstour

Nach einer 17-jährigen Geschichte verabschiedet sich die Musikgruppe “Esne Beltza“ (Schwarze Milch) von den Bühnen des Baskenlandes – nicht ohne der großen Fangemeinde ein letztes Album und eine angemessene Abschieds-Tournee zu bieten. Auf einen bestimmten Stil lässt sich “Esne Beltza“ nicht festlegen, die Einflüsse sind zu unterschiedlich, über die Jahre wurde dies in der Tradition von “Mano Negra“ zum Markenzeichen der Gruppe, zu hören sind da Elemente von Rock, Chanson, Salsa, Reggae, Ska, Cumbia.

kusama1Zwischen Genie und Wahnsinn

Yayoi Kusama (*1929, Japan) ist eine der bedeutendsten japanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Zwischen 1958 und 1972 lebte sie überwiegend in New York, USA. Ihre bekanntesten Kunstwerke, Aktionen und Happenings entstanden in dieser Zeit. Ihr Markenzeichen sind Polka Dots, farbige Punkte, die sie auf Leinwänden, Skulpturen und Menschen malte. Im Guggenheim-Museum Bilbao läuft derzeit eine Retrospektive über das “hypnotische Universum“ der Künstlerin, die in einer psychiatrischen Klinik lebt.

ezkaba01Leiden der Gefangenen 1938

Ein Theaterstück, das in die Geschichte eines Landes eintaucht, um auf der Bühne zum Nachdenken anzuregen – ist das Ziel von Miguel Goikoetxandia mit “Ezkaba“. Das Stück spiegelt die harten Bedingungen wider, unter denen in den 1930er Jahren Tausende von politischen Gefangenen zu leiden hatten. Es handelt aber auch von der Solidarität, die hinter den Gittern und außerhalb des Gefängnisses entstand. "Die vollständige Geschichte der Festung Ezkaba kann nur durch die Mauern und die Toten erzählt werden".

carril1aKünstlerin an der Seite Nerudas

Die baskisch-stämmige Künstlerin Delia del Carril Iraeta (1884-1989) war die zweite Frau des chilenischen Schriftstellers Pablo Neruda. Nach Ansicht vieler hatte sie großen Einfluss auf Nerudas Weg als Schriftsteller und für seinen politischen Werdegang. Auf Reisen zeigte sie ihm viele Facetten der Welt und machte ihn zu einem großen Dichter. Als Künstlerin widmete sie sich der Malerei, Zeichnung und der Druckgrafik. Ihrem Werk gewidmet ist das Museum Michoacán de los Guindos in Santiago de Chile.

Für den Betrieb unserer Webseite benutzen wir Cookies. Wenn Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies. Mehr Information