Film

In der Rubrik FILM findet sich Information über Film-Festivals, die Vorstellung von neuen und alten Filmen, Schauspielerinnen / Schauspielern und Regisseurinnen / Regisseuren.

FMBIB1Black is Beltza, Teil zwei

In den fast vierzig Jahren seiner künstlerischen Laufbahn war Fermin Muguruza mehr als der Frontman der Rockgruppen Kortatu und Negu Gorriak. Er produzierte eine Reihe von Musikprojekten mit unterschiedlichen Künstler*innen und machte sich auch im Filmgeschäft einen Namen. “Black is Beltza“ wurde zum Historien-Comic, zu einer Ausstellung und zum Film. Der Tod seines Bruders Iñigo hat Fermin in eine persönliche Krise gestürzt, die er mit einem zweiten “Black is Beltza“-Film zu überwinden versucht.

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Baskische Filme wie nie zuvor

Das internationale Filmfestival von San Sebastian – Zinemaldia – zeigt in seiner 67. Ausgabe nicht weniger als 21 baskische Produktionen. Zwei Filme stechen ins Auge: “Der unendliche Schützengraben“ ist in der Offiziellen Festival-Sektion vertreten, bei der es um die Concha-Preise geht. Daneben wird “Agur Etxebeste“ uraufgeführt, der zweite Teil des Erfolgsfilms “Aupa Etxebeste“. Donostia-Ehrenpreise für ihr Lebenswerk erhalten Penelope Cruz, Donald Sutherland und Konstantinos Costa-Gavras.

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Zamora, mit päpstlicher Zustimmung

Das franquistische Regime ging nicht nur gegen Republikaner, Gewerkschafter, Anarchisten und Sozialisten vor, sondern auch gegen widerständische Priester. Bei der Aufarbeitung der Diktatur kam das Kapitel des Priester-Gefängnisses Zamora, in dem vor allem Basken eingesperrt waren, bislang ziemlich zu kurz. Ein Dokumentarfilm mit dem Titel "Apaiz Kartzela" (Priester-Gefängnis), der im November 2021 in die Kinos kommt, soll Licht in die Geschichte bringen. Kirche und Vatikan kommen dabei nicht gut weg.

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Fußball-Film-Festival Bilbao 7. Ausgabe

Thinking Football ist ein in Bilbao veranstaltetes Film-Festival zum Thema Fußball. Es wird organisiert von der Stiftung des Fußball-Clubs Athletic Bilbao in Zusammenarbeit mit zwei Sponsoren. Seit sieben Jahren werden im Rahmen des Filmfestes im Zentrum Bilbaos Dokumentarfilme gezeigt, mit denen die gesellschaftliche und menschliche Seite des Fußballs verdeutlicht wird. Thinking Football ist als Beitrag gedacht, das weltweite Phänomen Fußball zu verstehen, das den Sport seit 100 Jahren begleitet.

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Karlistenkrieg im Stummfilm

Die baskische Filmbranche feiert einen ganz besonderen Jahrestag. Im Oktober 1920, vor genau hundert Jahren, wurde der erste Spielfilm im Baskenland gedreht. Regie führte die unter dem Pseudonym “Musidora“ bekannte Filmpionierin Jeanne Roques aus Paris, die gleichzeitig auch als Koproduzentin und Hauptdarstellerin auftrat. Der Stummfilm hatte von Anfang an zwei offizielle Titel. “Pour Don Carlos“ hieß er im französischen Staatsgebiet, auf spanischer Seite trug er den Namen “La Capitana Alegría“.

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Szenen eines andauernden Konflikts

Die Untergrund-Organisation ETA war Protagonistin in zahlreichen Filmen und Dokumentationen. Dabei wurde die Gewalt, die das Baskenland in fünf Jahrzehnten erlebt hat, aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln beschrieben und analysiert. Vor allem baskische Filmemacher*innen wagten sich an diese Arbeit, die je nach Thema und Blickwinkel von Publikum und Politik misstrauisch betrachtet wurde. Mitunter waren die Filme Ursprung starker Polemik, Boykott oder Aufführungsverbote gehörten zum Ambiente.

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Foltertod im Baskenland

Fast 35 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod durch die Polizei kommt der Fall von Mikel Zabalza auf die Leinwand. Der Dokumentarfilm von Amaia Merino und Miguel Ángel “Pitu“ Llamas wurde vor wenigen Tagen beim Internationalen Filmfestival Zinemaldia 2020 in Donostia / San Sebastián öffentlich vorgestellt. Darin kommen Personen zu Wort, die von persönlich erlittener Folter berichten, sowie Familienangehörige von Mikel Zabalza, die von behördlicher Seite nach wie vor Aufklärung und Wahrheit fordern.

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Zweite Goldene Muschel für katalanischen Regisseur

ZINEMALDIA – eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt ist zu Ende. Gewinner der Concha de Oro 2018, der Goldenen Muschel des Filmfestivals von San Sebastian war der Film „Entre Dos Aguas“ (Zwischen zwei Wassern) des katalanischen Regisseurs Isaki Lacuesta, der bereits zum zweiten Mal beim Zinemadia erfolgreich war. Die argentinische Produktion „Rojo“ (Rot) von Benjamin Naishtat erhielt drei Preise bei einer Schluss-Gala, die in auffälliger Weise von politischen Statements geprägt war.

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