Nachrichten

Kurznachrichten aus dem Baskenland, sowie Informationen für Besucherinnen und Besucher über die Entwicklung der Webseite.

 

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Weißer Schnee, schwarze Nacht

Zeit der Spritzen und Impfungen. Freiwillig oder gezwungen. Masken und Abstand waren noch akzeptable Übel. Die Spritze ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Darin sind sich viele einig, die ansonsten nichts mit Negationisten am Hut haben. Der Konflikt ist vorprogrammiert. Sozialer Ausschluss droht. Angesichts der anlaufenden dritten Corona-Welle sind die wirtschaftlichen Prognosen nicht schlecht, sondern katastrophal.

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Zwischen Pandemie und Franquismus

Auch wenn die Tagesnachrichten derzeit nach wie vor stark von der Coronavirus-Pandemie dominiert sind, werden auch andere Themen in der baskisch-spanischen Medienwelt heiß gehandelt: die Flucht des korrupten Königs, ein toter ETA-Gefangener, argentinische Klage wegen Menschenrechts-Verletzungen in der Diktatur, Schulstreik wegen Covid-Unterversorgung, Krise im Gesundheitswesen, Rückkehr der Fußball-Ligen, neues Gesetz zur Aufarbeitung des Franquismus und bevorstehende allgemeine Wirtschaftskrise.

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Ein Christkind voller Covid!

Der zweite Alarmzustand neigt sich dem Ende zu, droht aber verlängert zu werden. Alle wollen – um Himmels Willen – das Weihnachtsgeschäft retten, um der Gewinnspanne, dem Konsumismus und der Familientradition ihren gewohnten Tribut zu zollen. Während die Covid-Zahlen beruhigend nach unten gehen, warnen einige bereits vor der dritten Welle im Januar, wenn die Kauf- und Familienexzesse für ausreichend Neuansteckungen gesorgt haben. Die Gastronomie steht bei fortgesetzter Schließung vor dem Abgrund.

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Pandemie wird auf Dauer gestellt

Einmal Corona immer Corona. Solange es keinen Impfstoff gibt oder nicht 70% der Bevölkerung immun ist, wird der Coronavirus eine Bedrohung bleiben. Wir müssen damit leben wie mit einer Wohnungskündigung, einem Schnupfen oder der Arbeitslosigkeit. Das ist es, was uns in der “neuen Normalität“ bevorsteht. Dass das Ende der akuten Covid-Phase im Baskenland zusammenfällt mit einem ersten Wiederaufflammen der Pandemie ist ärgerlich, aber nicht überraschend. Wieder stehen die Krankenhäuser im Zwielicht.

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Jeder Tag Totensonntag

Der zweite Alarmzustand wurde zentralstaatlich verordnet, um der zweiten Coronavirus-Welle Grenzen zu setzen und regionale Maßnahmen zu beschließen. Ein neuer Lockdown droht. Die Proteste gegen die Einschränkungen persönlicher und kollektiver Freiheiten haben das Baskenland erreicht. Nicht alle, die rebellieren, sind Negationisten und Faschisten. Weitere Themen: unsägliche Jahrestage, Römische Siedler im Baskenland, nicht endender Polizei-Rassismus, Widerstands-Kultur trotz Coronavirus-Pandemie.

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Run zu Strand, Grill und Wahlurne

Lockerung in Zeiten von Coronavirus bedeutet, offiziell wieder mehr Bewegungs- und Versammlungsfreiheit zugestanden zu bekommen. Süchtig wie die baskische Bevölkerung nun mal ist, ist für viele Lockerung gleichbedeutend mit locker über die Stränge schlagen. Nach dem Lemmings-Motto “Alle in die Kneipe“ heißt es nun “Alle an den Strand“ oder “Alle an den Grill“. Eine simple Verlagerung der Massen-Ansammlungen, von urban nach rural. Die Ansteckungszahlen begleiten bisher. Tourismus ist ein Fremdwort.

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Im Streit mit Untoten

Wenn Coronavirus zur Normalität wird, erhalten andere Nachrichten wieder größere Bedeutung. Angesichts der drohenden Wirtschaftskrise ohnegleichen regen sich neue Formen des Widerstands in der baskischen Gesellschaft. Die Techniker*innen im darnieder liegenden Kulturbereich haben eine Gewerkschaft gegründet, arme Leute kämpfen gegen Zwangsräumungen. Weitere Themen: Polizei-Rassismus, antifaschistischer Umzug in Bilbao, Hausbesetzungen und Räumungen, alternative Kultur trotz Coronavirus-Pandemie.

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Im Süden nichts Neues

Dass Politikern Wahlen wichtiger sind als die Gesundheit der Bevölkerung, wundert wenig. Weil am 12. Juli 2020 baskische Regionalwahlen sein sollen, beginnt ab sofort der Wahlkampf, der ohnehin nie aufhörte. Erste Stimmen sprechen wieder von Tourismus, dabei hat Spanien die Grenzen zugemacht, wer von Frankreich kommt geht zwei Wochen ins Quarantäne-Lager. Denen die Exzesse bei den neu gewonnenen Viertel-Freiheiten nicht gefallen, müssen sich ab sofort den Vorwurf des Stockholm-Syndroms anhören.

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