Gesellschaft

Raum für gesellschaftliche Themen aller Art, die baskische Kooperativen-Bewegung, Sozialpolitik und alternative Projekte.

(*) Pedro Ibarra (sinkuartel)
Interview Pedro Ibarra

Pedro Ibarra (Getxo, 1942) gilt aufgrund seines politischen Engagements, seiner politischen Praxis und seiner Kritik an der derzeitigen Macht-Elite als akademische Institution im Baskenland. Der pensionierte Professor für Politik-Wissenschaft an der baskischen Universität EHU spricht von der Hoffnung, aber auch von den Befürchtungen, die die Demonstrationen für bezahlbaren Wohnraum in ihm auslösen: „Die Menschen sind wieder auf die Straße gegangen, um menschenwürdige Lebensbedingungen einzufordern“.

(*) Aste Nagusia Bilbo (naiz)
Die Glocke und die Fliege

Die Fiestas-Jaiak in Bilbao zu verstehen, ist nicht ganz einfach, weil sie sich durch eine spezielle Organisation auszeichnet, die für große Städte einmalig ist. Auf dem Jaiak-Gelände bauen 28 Gruppen ihre Stände auf, Konpartsak genannt. Sie bestehen aus Freiwilligen, die ohne Bezahlung eine unglaubliche Arbeit leisten und zum Gelingen der weit über Bilbao hinaus bekannten Jaiak beitragen. Die von den Konpartsak aufgebauten Stände heißen Txosnak und sind riesig groß. Die schönste Txosna erhält einen Preis.

(*) Topagune Sozialista (gedar)
Baskische Jugend organisiert sich

Die neue linke baskische Jugendbewegung ist ohne die verschiedenene Organisationen, die sich unter dem Dach von EHKS (Sozialistischer Rat) versammeln, nicht mehr denkbar. Seit die alte baskische Linke nach der auflösung von ETA eine neue sozialdemokratische Orientierung eingeschlagen hat, hört die sozialistische Jugend-Bewegung nicht auf zu wachsen. Besonderheit ist, dass sie sich weder auf die baskische Unabhängigkeit bezieht, sondern auch in spanischen Regionen Organisations-Versuche gestartet hat.

(1) Lemoiz (vientosur)
Alternative Pläne

Eine Bucht, die sich umgeben von Steilküsten mit kristallklarem Wasser öffnet. Der Wind heult, die Vegetation wiegt sich im Wind und die Wellen brechen sich an den Felsen. Wir schreiben das Jahr 1971 in Basorda. Bevor 200.000 Kubikmeter Beton diese Landschaft begruben und auf Anordnung des Franco-Regimes das Atomkraftwerk Lemoiz entstand. Es wurde fertig gebaut, aber nie in Betrieb genommen. Jetzt soll die Ruine einer Fabrik weichen und zur Aufzucht von Seezungen genutzt werden.

(*) Hondarribia Senegal (efe)
Die Toten mehren sich

Die Sicherheits-Abteilung der baskischen Regierung hat den Tod eines Mannes in Hondarribia (Gipuzkoa) gemeldet, der von einem Beamten der Stadtpolizei erschossen wurde. Der offiziellen Darstellung zufolge soll der 46-jährige Babacar Welle versucht haben, eine Ertzaina-Polizistin mit einer Stichwaffe anzugreifen. Die senegalesische Gemeinschaft hat zu einer Kundgebung aufgerufen. Die Rechtspresse wies sofort auf Vorstrafen hin, SOS Rassismus stellt die offiziellen Darstellungen in Frage.

tortureALa laboriosa reconstrucción

Desde la década de 1960, se estima que unas 10.000 personas han sido torturadas en Hegoalde, Euskal Herria sur. Hubo una transición sin fisuras de la dictadura a la llamada democracia. No solo se torturó (como muchos podrían pensar) a militantes de organizaciones armadas, sino a todo tipo de personas políticamente activas. Esto queda patente en el hecho de que solo una pequeña parte de los torturados fueron posteriormente acusados judicialmente. La Guardia Civil, la Policía Nacional y la Ertzaintza fueron los torturadores.

(1) Studierende in Bilbao (riadeocio)
Auslands-Studium Bilbo

Erasmus ist das weltweit größte Förder-Programm der Europäischen Union für Auslands-Aufenthalte an Universitäten. Seit dem Jahr 2003 wurde es über Europa hinaus erweitert durch das Zusatzprogramm Erasmus Mundus, und finanzierte in seinen ersten 15 Jahren etwa 1 Million Stipendien. An Erasmus nehmen alle 27 Mitgliedsstaaten der EU sowie fünf weitere europäische Länder teil: Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz, Türkei. Die Universität Bilbao empfängt jedes Semester auswärtige 1.500 Studierende.

esfin1Alemania como ejemplo

En Alemania se está preparando el “otoño de las reformas”. Esto incluye impedir posibles contra protestas. Pero detrás de la bonita palabra “reforma” se esconde un ataque frontal contra el estado social. Contra lo que el movimiento obrero ha logrado en 100 años de lucha. Desde hace semanas, se están alimentando las divisiones sociales con la cobertura mediática sobre los beneficiarios de la renta básica, los jubilados, los refugiados o el “excesivo” estado del bienestar.

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