Die Kategorie beinhaltet Nachrichten über das Baskenland und Informationen für Besucher*innen der Webseite. Sie besteht aus sechs Abteilungen: Nachrichten, Kalender-Jahrestage, Newsletter-Anthologie, Ausflugs-Angebote, Kolumne, Audio-Video.

Irola - Irratia Libre
El panorama mediático ha cambiado mucho con Internet y las redes sociales. La televisión local se está convirtiendo en algo habitual y la radio ha vuelto a ponerse de moda. En ningún otro lugar del país hay tantas emisoras de radio independientes de tendencia de izquierdas como en el País Vasco. En Bilbao hay nada menos que dos: 97-Irratia e Irola-Irratia. Nuevo programa de Irola-Irratia con contenido antifascista, antirrepresivo y anticapitalista: Info Antifa Euskal Herria.

Wasser, bitte!
August ist ein trister Monat. Wer keine Kohle hat, um in die Karibik zu fliegen, ein Kreuzfahrtschiff zu chartern oder eine Villa auf Mallorca zu mieten, findet sich in seiner Stadt schnell in der Minderheit wieder. Die Altstädte, Fluss-Promenaden und Museums-Umgebungen sind voller Reisender aus aller Welt, die offenbar bessere Einkünfte haben. Der Weg zum Supermarkt ist von Free-Tour-Gruppen verstopft, die sich unsinnige Geschichten anhören. Bis die Fiesta beginnt – und alles wird anders.

Billige Wohnung gesucht
Für die spanische Ultrarechte ist der 12. Oktober der National-Feiertag Nummer 1. Euphemistisch “Begegnung der Kulturen“ genannt ist es das Datum, an dem der Völkermord an den indigenen Ureinwohner*innen des amerikanischen Kontinents begann, der ab 1492 die Folge der “Entdeckung“ durch Kolumbus war. Am “Tag der Hispanität“ wird die Illusion einer spanischen Nation zelebriert, die nichts als Krieg, Blut und Unterdrückung im Curriculum trägt. Soldatischer Stechschritt in Madrid, im Baskenland Normalität.

El último obituario para Messi
El mayor espectáculo futbolístico del planeta ha llegado a su fin. Unos celebran sus triunfos, otros se lamen las heridas; unos despiden a sus entrenadores, otros les erigen monumentos. Los futbolistas aumentan su valor de mercado e Infantino, de la federación organizadora, se revuelca en el dinero como el Tío Gilito. El presidente fascista se anota su éxito de relaciones públicas, que eclipsa los asesinatos de su ICE, y se prepara para la última guerra de su mandato: los Juegos Olímpicos de Los Ángeles.

Hoch-Spannung!
Die Fiesta in Bilbo fand spät wie nie statt. Für manche bleiben da vom letzten Feuerwerk bis zum Wieder-Eintritt in die Sphäre der ausbeuterischen Lohnarbeit nur 36 Stunden. Für das pädagogische Personal ohnehin. Soziale Bewegungen erinnern sich, wozu sie ursprünglich gegründet wurden und mobilisieren wieder für Palästina, gegen Faschismus, für mehr Lohn und gegen Rassismus, für Essensausgabe an obdachlose Migrant*innen und gegen Privatisierung im Gesundheitsbereich. Endlich weniger Touristen!

Tödliche Geschichten
Der Juli beginnt mit dem Ende der Sklaverei in niederländischen Kolonien, dem Tod Bakunins, der Entdeckung von Machu Picchu, der Auflösung des Warschauer Pakts und Arafats Rückkehr nach Palästina. Alles am 1. Juli, verteilt auf 131 Jahre. Und im Baskenland? Beginnt die Fiesta-Saison. Mit den toten Stieren der San Fermines in Iruñea, gefolgt von der Kommerz-Fiesta von Baiona. Wir erinnern an: die Schließung von EGIN, Basterretxeas Tod, Vergewaltigungen in Pamplona, den Mord an German Rodriguez.

87 Camper getötet
Am 7. August 2026 jährt sich zum 30. Mal das Sturz-Hochwasser, das den Campingplatz von Biescas in Aragon verwüstete. Dabei kamen 87 Menschen ums Leben Zelten, Autos und Wohnwägen weggeschwemmt wurden. Experten waren sich einig, dass dort niemals ein Campingplatz hätte errichtet werden dürfen. Hinterher. Doch bis heute noch werden kritische Infrastrukturen in gefährdeten Gebieten geduldet. 30 Jahre sind vergangen seit der Tragödie vom Campingplatz Biescas: Der Preis, die Gewalt der Pyrenäen zu ignorieren.
Die Anti-WM-Kolumne
Machismus, Gewalt auf den Rängen, Heulerei auf dem Spielfeld, Millionen Dollars hinter den Kulissen, Gentrifizierung, Milliarden-Profite – eigentlich bereits ausreichend Gründe, die beliebteste Sportart der Welt zu hassen. Dazu kommen Trump, hyper-nationalistische Arroganz, Sexismus, Rassismus, ICE und Kriegstreiberei auf dem Planeten. Und ein Weltverband, der den Massenmördern eine Plattform liefert und großzügig Friedenspreise verteilt. Viele Gründe zum Boykott, vor dem die Mehrheit zurückschreckt.