Aktuell

Die Kategorie AKTUELL bietet Nachrichten zum Baskenland sowie Informationen für Besucherinnen und Besucher der Webseite. Sie besteht aus fünf Abteilungen: Nachrichten, Kalender und Jahrestage, Newsletter, sowie Ausflugs-Angebote. Neu ist die Rubrik "Die Kolumne".

RBL21aDas Jahr der Arbeitskämpfe

Zwar stellte die Coronavirus-Pandemie 2021 auch im zweiten Jahr in Folge die meisten Schlagzeilen. Dennoch gab das soziale, politische und wirtschaftliche Leben viel Grund zum Nachdenken, Streit und Vergnügen. Keine Fiestas, lange Streiks in Industrie, Kultur und Dienstleistung. Die Strompreise steigen unermesslich, die folgende Inflation reduziert die Kaufkraft und erhöht die Armut. Eine mediale Radtour zum Weltklima-Gipfel in Glasgow, Urteil gegen die Umweltverbrecher von der Mülldeponie in Zaldibar.

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Zu Weihnachten eine Spritze!

Wer hätte es gedacht! Wieder kein Weihnachten, wie es sich für eine ordentliche Konsum-Gesellschaft gehört. Wieder Angst und Impfdruck, in diesem Fall verbunden mit der Forderung, einen Ausweis vorzulegen, um in die Disko, ins Flugzeug oder ins Groß-Restaurant eingelassen zu werden: Richter stehen an vorderster Corona-Front. Die sechste Corona-Welle ist in aller Munde, Omikron ist die neue Vokabel, die wir lernen müssen. Wer kann, sollte schnell noch die Weihnachtsreise absagen. Schöne Bescherung!

santutxu1Das Santutxu-Massaker

Der 4. Januar 1937, vor genau 85 Jahren, ist in der Geschichte Bilbaos unvergessen. Vier Monate nach dem Militärputsch faschistischer Generäle wurde die Hauptstadt von Euskadi bombardiert. An jenem 4. Januar von der nazideutschen Legion Condor, die den aufständischen Generälen zur Hilfe geschickt worden war, um ihre Waffen zu verbessern für einen folgenden Krieg. Es war nicht der schlimmste Angriff, aber der folgenreichste. Als Vergeltung wurden 224 rechte Gefangene aus Gefängnissen geholt und getötet.

nov79x00Ein dunkler Monat der Geschichte

November ist der Todes- und Faschisten-Monat. Vor 46 Jahren stirbt der Diktator und Massenmörder Franco und macht Platz für eine zweifelhafte Monarchie-Demokratie, es folgt ein von Franco bestimmter König. Spanische Faschisten erinnern mit zwei Morden an baskischen Politikern an das Erbe der Diktatur. Tod eines weiteren Faschisten durch legale Hinrichtung und eines Taxifahrers durch extralegale Folter. In Deutschland organisieren die Nazis die blutige Reichs-Pogrom-Nacht, die Berliner Mauer fällt.

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Wo soll das alles enden?

Um im La-Palma-Bild zu bleiben – der Vulkan ist wieder ausgebrochen. Sein Name ist nicht Cumbre Vieja wie auf der Kanareninsel, sondern Omikron von der Corona-Familie. Ansteckungen wie nie zuvor, Millionen in Quarantäne – dennoch ist die Stimmung hoffnungsvoll. Die neuerliche Massenansteckung könnte der Anfang vom Ende der Pandemie bedeuten. Behaupten einige. Die Herden-Immunität könnte vor der Tür stehen und die unwirksame Impferei ersetzen. Januar 2022 wird Zeichen setzen für die nahe Zukunft.

kolu32a06Zurück in den Wüsten Westen

Das Gerede von der “Neuen Normalität“ hat nach einem Jahr wieder an Bedeutung gewonnen, angeblich ist die Pandemie Schnee von gestern. Alles wie gehabt, soll uns weißgemacht werden, doch nichts ist wie es war. Verändert haben sich die Wirtschaftsprozesse, das Homeoffice, die Armutsverhältnisse und – last not least – unsere physische und psychische Gesundheit. Wir sitzen auf dem Vulkan, der jederzeit wieder ausbrechen kann. Kritiker sagen der Impfung Nutzlosigkeit nach und sprechen von Plandemie.

zabalza1MIKEL ZABALZAS FOLTERTOD

"Non Dago Mikel?" (Wo ist Mikel?) ist ein Dokumentarfilm über die Verhaftung und Folter, über das Verschwinden und den Tod des Busfahrers Mikel Zabalza. Im November 1985 wurden er und drei andere von der Guardia Civil verhaftet, Die Zivilgardisten hielten Zabalza für ein ETA-Mitglied und folterten ihn, um Informationen zu erpressen, die es nicht gab. Er starb in der Kaserne und wurde in einen Fluss geworfen. Die bei “Verlorene Objekte“ dokumentierten Film-Ausschnitte sind Nebenprodukte des Films.

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Ein heißer Fiesta-Herbst

Eigentlich ist der Sommer Fiesta-Zeit im Baskenland. Doch nach der Aufhebung der meisten Pandemie-Einschränkungen ist ein heißer Herbst auf den Straßen und in den Kneipen zu erwarten. Zumindest an den Wochenenden und mit allen verfügbaren Kräften. Es scheint, dass ein Teil der Jugend die verlorene Zeit nachholen will. “Neue Normalität“ macht als Begriff ebenso die Runde wie “unkontrollierter Vandalismus“. Dabei sind es nur zwei Seiten derselben Medaille. Versuche mit dem Coronavirus zu leben.

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