Spanien

Sei dem Ende von ETA haben sich die Zusammenhänge zwischen baskischen und spanischen emanzipatorischen Initiativen und Bewegungen vervielfacht. Öfter als vorher wird über die Grenzen geschaut, das spanische Parlament ist zur Bühne geworden.

(1) Ceuta-Krise (naiz)
Seilschaften, Machenschaften

Am Thema Ceuta scheiden sich die Geister. Eine Tragödie und ein geopolitisches Kräftemessen können am selben Ort und zur selben Zeit stattfinden. In Ceuta kreuzen sich die Verzweiflung Tausender Menschen und das kühle Kalkül derer, die sie ausnutzen. Flucht, Rassismus und Festung Europa. Was folgt, spielt sich an dieser unscharfen Grenze ab. Faschisten und Ultrarechte sprechen heuchlerisch von Ceuta, als ginge es um die Parzelle vor dem eigenen Haus. Ceuta ist nichts als die Geografie der Zweckmäßigkeit.

ibero6x0000Kultur oder Brainwashing

Vor 10 Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, die spanischen Sozialdemokraten politisch als akzeptables kleineres Übel zu betrachten. Schon gar nicht im Baskenland, wo es mit den GAL zu einer brutalen Erfahrung mit “sozialdemokratischem“ Staatsterrorismus kam. Heute erscheint Regierungschef Sanchez (PSOE) als der Linksaußen der EU und einzige Widersacher gegen Trump und Israel. Die institutionelle baskische Linke hat das bereits vor Jahren erkannt, es nähern sich “französische Verhältnisse“.

(1) Flucht nach Ceuta (elmundo)
Hilfsverbote für NGOs

Die Menschenrechts-Aktivistin Lara Salceda Villaum-brales aus Gasteiz ist Mitglied der NGO „No Name Kitchen“. Sie schildert die „ernste und inakzeptable“ Lage der in Ceuta angekommenen Migranten, die durch „die Repression durch Polizei und Militär“ noch verschärft werde. Sie prangert von Ceuta aus die Schikanierung derjenigen an, die den Migranten zu helfen versuchen. Hilfe ist politisch nicht gewollt. „Minderjährige sind in Ceuta Opfer von Gewalt durch Polizei, Militär und paramilitärische Kräfte“.

refer140 años del referendum

El “sí a la OTAN” cumple 40 años: la historia de cómo las "presiones" vencieron a la movilización social. Tras la decisión del Gobierno de la UCD de entrar en la alianza militar, el PSOE socialdemócrata anunció un referéndum tras asumir el gobierno. El 12 de marzo de 1986, una mayoría de ciudadanos españoles apoyó la permanencia del Estado español en la Alianza Atlántica. El factor decisivo en la votación hace 40 años fue que los socialdemócratas pasaron de rechazar la propuesta a aprobarla.


Schattenseite der Sanfermin-Fiesta

Vor zehn Jahren (7. Juli 2016) wurde am ersten Fiesta-Tag in Pamplona eine junge Frau von einer Männergruppe vergewaltigt. Der Fall schlug hohe Wellen: die an den Tag gelegte Brutalität, das entschuldigende Urteil, große Mobilisierungen im gesamten Staat. Die Gruppe aus Sevilla war mit dem Plan einer Vergewaltigung nach Pamplona gekommen. Sie nannte sich „La Manada“ – das Rudel, in Bezug auf eine Gruppe von Raubtieren. Die Vergewaltiger wurden schnell entdeckt.

atoch1Die tödliche Demokratie Spaniens

Das Massaker von Atocha 1977 war ein faschistischer Terroranschlag, der in der Nacht des 24. Januar 1977 von einer rechtsextremen Gruppe im Zentrum von Madrid verübt wurde. Einer der vielen Anschläge, die während des so genannten Übergangs von der Diktatur zur Demokratie verübt wurden. Sechs Personen wurden ermordet, Arbeits-Rechtsanwälte der Kommunistischen Partei Spaniens (PCE) und der kommunistischen Gewerkschaft CCOO. Das Attentat konditionierte die Forderung nach Amnestie nach Francos Tod.

esfax1Estado fascista

Que en la llamada “España democrática” nunca se haya roto con el franquismo, que nunca se haya abordado en profundidad, es un hecho que muchos llevan mucho tiempo lamentando. Pero: ¿es España por eso fascista? En el contexto del giro hacia la derecha que se está produciendo a nivel mundial, esta es una cuestión de gran actualidad. Los países democrático-burgueses también pueden tener alguno de estos rasgos; pero sólo España los tiene todos al mismo tiempo. Argumentos de por qué España es un Estado fascista.

palomar1Bomben verloren über Andalusien

Wir schreiben das Jahr 1966 – Andalusien im tiefsten Franquismus. Bei Palomares, einem kleinen Ort an der spanischen Südostküste zwischen Almería und Cartagena kollidieren in der Luft ein mit vier Wasserstoff-Bomben bestückter US-Flieger und ein Tankflugzeug. Zwar explodierte keine der Wasserstoff-Bomben, aber die mit Plutonium gefüllten Zünder von zwei der Bomben, sie verteilten mehrere Kilo radioaktives Plutonium-239 über die Landschaft. Die Franco-Diktatur spielte den Absturz herunter.

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