44 items tagged "Frauen"

  • „Hexen“ Frauen-Punk-Band

    hex01
    Von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit

    Eine Anzahl von Liedermacherinnen gibt es in der baskischen Musikszene: Anari, Lurdes Iriondo, Izaro, Maria Rivero, Sorkun, Maddi Oihenart, Alaitz eta Maider – viele Frauenbands hingegen nicht. Schon gar keine Punkbands! Nun sorgen die „Hexen“ für Furore, indem sie in einer fast hermetischen Männerdomäne Musik machen. Erfolgreich dazu. Nach der legendären Punkrock-Band „Vulpes“ der 1980er Jahre könnten die „Hexen“ zu einem neuen Inbegriff rebellischer baskischer Frauenmusik werden.

  • 1937: Frauen kahlscheren

    LEKE01
    Brutalität franquistischer Repression

    Nach ihrem militärischen Sieg im Baskenland führten die neuen faschistischen Machthaber eine bis dahin ungekannte Strafe ein, die ausschließlich gegen das weibliche Geschlecht angewandt wurde. Frauen und Mädchen wurden öffentlich erniedrigt, indem sie mit kahl geschorenen Köpfen durch die Straßen getrieben und der Lächerlichkeit ausgesetzt wurden. Diese und andere geschlechtsspezifische Strafen wurde während des Krieges und in der Nachkriegszeit zu einer politischen Waffe im gesamten Staat.

  • 3000 Opfer sexistischer Gewalt

    delit01
    Im Baskenland steigen die Zahlen

    Im Baskenland vergeht keine Fiesta ohne Berichte über sexistische Gewalt und Übergriffe unterschiedlichster Art gegen Frauen. Manche erklären den Anstieg der Anzeigen mit der zunehmenden Aufklärung und einer gesteigerten Sensibilität, die betroffenen Frauen trauten sich mehr, zur Polizei zu gehen, weil dort zunehmend geschultes Personal im Einsatz ist. Die Mehrfachvergewaltigung in Pamplona im Juli 2016 war in dieser Entwicklung zweifellos ein Wendepunkt, der Prozess wurde zum öffentlichen Skandal.

  • Anni Albers im Guggenheim

    anni01
    Textilkunst, Weberei und Grafik

    Das Lebenswerk der deutsch-amerikanischen Textilkünstlerin Anni Albers ist Gegenstand einer Ausstellung im Guggenheim Museum Bilbao. Die Schau umfasst sieben Jahrzehnte von Werken der Künstlerin, die als Anneliese Fleischmann im Jahr 1899 in Berlin geboren wurde und aufgrund der Verfolgung durch die Nazis in die USA emigrierte. Dort unterrichtete sie Weberei am Black Mountain College in North Carolina und arbeitete bis zu ihrem Tod 1994 als Textilkünstlerin und Grafikerin in Orange, Connecticut.

  • Anthologie 1-2-3

    Anto123
    Tourismus / Legion Condor / Frauen

    Die Beiträge bei BASKULTUR.INFO sind in 5 Web-Kategorien auf insgesamt 32 Rubriken verteilt. Jeder Artikel trägt zum Auffinden und zur besseren Orientierung zwischen einem und vier Schlagworten, insgesamt sind 63 verfügbar. Dennoch kann es bei einer Anzahl von 600 Artikeln gar nicht genug Orientierungshilfen geben, um zum jeweils gewünschten Inhalt zu kommen. Einzelne Artikel können in den Hintergrund treten, weil sie auf den Hauptseiten nicht mehr direkt zugänglich sind. Dafür gibt es nun Anthologien.

  • Baskenland Jahresrückblick '19

    19JRB1
    Was in Euskal Herria geschah

    Regierungswechsel, Korruption, Feminismus, Neofaschismus und Massentourismus – der Baskultur.info-Jahresrückblick fasst zusammen, was die baskische Gesellschaft beschäftigt. Zwei Jahre nach der Selbstauflösung von ETA ist die Organisation seltsamerweise so präsent wie nie zuvor. Offenbar finden sich spanische Politiker nicht mit dem Verlust des Feindbildes ab, mit dem jahrzehntelang andere Probleme gedeckelt wurden. Hauptprobleme der baskischen Gesellschaft sind die Armut und der Massentourismus.

  • Baskische Leibesübungen

    glo sport01
    Kirolak bedeutet Sport

    Wussten Sie, wieviele Pelota-Versionen es gibt? Nein? Der Artikel gibt Auskunft über das sportliche Geschehen im Baskenland. Alphabetisch angeordnet sind nicht nur die bekanntesten Namen aus Fußball und Radsport, zu Wort kommen auch die typisch baskischen Sportarten wie Pelota und Holzhacken, sowie die überaus populären Ruderwettbewerbe. Auch und insbesondere Frauen im Sport – ansonsten oft die Stiefkinder auf Seite 27 der Sportberichte, erhalten Raum und Nennung.

  • Baskische Roma-Frauen

    roma01
    Vom Widerstand zum Feminismus

    Die Roma erleben seit Jahrhunderten eine teilweise brutale Diskriminierung, die sich bis in die heutige Zeit fortsetzt. Obwohl heutzutage die Gleichheit aller Personen gesetzlich verankert ist. Doch gibt sich die Gemeinschaft mit dieser gesetzlichen Gleichstellung nicht zufrieden. Vielmehr kämpft sie gegen die Stigmatisierung ihres Volkes und stellt dabei Kultur, Bildung, Feminismus und die eigene Identität in den Mittelpunkt. Auch gegen Armut, viele Roma leben in den Arbeitervierteln des Baskenlandes.

  • Baskische Sport-Pionierinnen

    FS01
    Die den Weg zum Erfolg zeigten

    Im Februar 2019 fand in Bilbao ein zweiter staatsweiter Kongress statt, der sich mit dem Phänomen Frauen und Sport befasste. Zweck der Vereinigung war, die zuletzt errungenen Fortschritte zu dokumentieren und festzustellen, welche Schwierigkeiten noch zu überwinden sind. „Auf dem Weg zur Gleichberechtigung müssen Frauensport und Sportlerinnen sichtbar gemacht werden. Wir haben quantitativ Fortschritte gemacht, aber qualitativ steht uns noch vieles bevor“. So der Ausgangspunkt für den Kongress.

  • Der Friedhof der Lebenden

    amo1
    Das Ex-Frauengefängnis in Amorebieta

    Das im Herbst 2019 erschienene Buch der Historikerin Ascensión Badiola mit dem Titel “Individuas peligrosas“ (Gefährliche Individuen), dokumentiert die Grausamkeiten, die die gefangenen Frauen in dieser Strafanstalt in Bizkaia während des Franquismus erlebten. Ein Ort, der eigentlich eher einem Friedhof als einem Gefängnis glich. So wurde die Anstalt unter den Gefangenen auch als “der Friedhof der Lebenden“ bezeichnet. Heute ist in dem ehemaligen Karmeliter-Kloster eine katholische Schule untergebracht.

  • Der ignorierte Generalstreik

    GS001
    Wenn Bask/innen allein streiken

    Vermutlich hat kaum jemand im deutschsprachigen Raum mitbekommen, dass es im Baskenland am 30. Januar einen Generalstreik gab. Sogar Zeitungen, die sich sozialistisch nennen oder die sich als linke Medien definieren, war es bestenfalls eine Randmeldung wert, dass auf beiden Seiten der Pyrenäen-Grenze mehrere hunderttausend Menschen für würdige Renten, Löhne und Arbeitsbedingungen streikten und auf die Straßen gingen: Schüler*innen, Jugendliche, Arbeitnehmer*innen und vor allem Rentner*innen.

  • Die Republik der Aktivistinnen

    repem01
    Baskische Frauen erkämpfen ihre Rechte

    Im Januar 2020 organisierte die Stadt Bilbao in Kooperation mit dem Erinnerungs-Institut Gogora – Institut zur Aufarbeitung des Krieges und der Franco-Diktatur – zum ersten Mal eine Hommage für die Aktivistinnen der Hauptstadt Bizkaias während der Zweiten Republik und des Spanienkrieges von 1936 bis 1937. Das Datum war nicht zufällig, es fiel zusammen mit dem Gründungtag der “Vereinigung Antifaschistischer Frauen“ am 10. Januar 1937. Frauen wir Juana Mir oder Clara Campoamor spielten eine wichtige Rolle.

  • Edurne Pasaban, Bergsteigerin

    edurne01
    Die 14 Achttausender von Edurne

    Edurne Pasaban, die Bergsteigerin aus Tolosa in Gipuzkoa, schrieb Geschichte, indem als erste Frau der Welt die vierzehn höchsten Berge des Planeten krönte. Am 17. Mai 2010 vollendete die Baskin mit dem Shisha Pangma die Besteigung der vierzehn höchsten Berge der Welt. Die Bergsteigerin aus Gipuzkoa vollendete an jenem Tag eine Herausforderung, die sie unbewusst im Jahr 2001 begonnen hatte. Damals war sie 28 Jahre alt und unternahm mit der Besteigung des Everest ihre erste Expedition auf einen 8.000er-Gipfel.

  • Eva Forest in Erinnerung

    eva01
    Antifranquistin, Internationalistin

    Genoveva Forest Tarrat, im Baskenland besser bekannt unter dem Namen Eva Forest, war Ärztin, Schriftstellerin, Verlegerin und international bekannte Widerstands-Kämpferin gegen die Franco-Diktatur. Geboren wurde sie am 6. April 1928 in Barcelona, sie starb am 19. Mai 2007 in ihrer baskischen Wahlheimat Hondarribia. Als Oppositionelle gegen das franquistische Regime wurde Eva Forest wiederholt verhaftet und gefoltert. Einige ihrer Erzählungen und Essays wurden auch in die deutsche Sprache übersetzt.

  • Fabrik-Arbeiterinnen um 1900

    frauenarbeit01Ehefrauen, Mütter, Kämpferinnen

    Die industrielle Entwicklung brachte eine Reihe von gesellschaftlichen Umformungen mit sich, die weit über die ökonomische Dimension hinaus gingen. Frauen traten verstärkt in den Mittelpunkt industrieller Arbeit und ins Licht des öffentlichen Interesses. Selbst in den Minen waren sie vertreten. In der Landwirtschaft mussten sie die in die Industrie abgewanderten Männer ersetzen. Daneben waren sie weiter Hausarbeiterinnen, Ehefrauen und Mütter, deren Arbeitstag nicht enden wollte.

  • Faschismus und Antifeminismus

    antifemi1
    Unzählige Schmierereien in Bilbao

    Möglicherweise müssen sich die Sozialen Bewegungen in Bilbao von der Vorstellung verabschieden, dass das Baskenland faschismus-resistent sei. Tatsächlich hatten linke, internationalistische, antirassistische, antifaschistische und andere emanzipatorische Ausdrucksformen jahrzehntelag eine gewisse Hegemonie im öffentlichen Leben. Diese Dominanz ist jedoch in Frage gestellt durch immer häufiger zu beobachtende faschistische Umtriebe. Zerstörung, Graffitis und Todesdrohungen sind keine Seltenheit mehr.

  • Festival Lesbischer Kultur

    fenles01
    Theater Film Musik Poesie

    Der Stadtrat von Iruñea (span: Pamplona) hat in Zusammenarbeit mit der Vereinigung von Lesben und Bisexuellen, Transsexuellen und Cisgender-Frauen – Dekumas LBT – das “Erste Lesbische Kulturfestival von Navarra“ organisiert, um lesbische und bisexuelle Frauen in der Kultur sowohl als kreative Subjekte als auch als Protagonistinnen sichtbar zu machen. Das Festival LES FEN umfasst zwei Filmforen, zwei Theateraufführungen, eine Ausstellung, einen Workshop und einen musikalisch-poetischen Abend.

  • Franquismus gegen Frauen

    juana01
    Leben und Tod der Journalistin Juanita Mir

    Am 5. August 1937 wurde die Journalistin Juanita Mir von Francos Schergen erschossen, zusammen mit 14 anderen Verurteilten an der Friedhofsmauer von Derio. Die in Iruñea (Pamplona) geborene Juanita lehnte Gewalt und Krieg radikal ab, sie prangerte die Brutalität der Franquisten an und bezahlte ihre Worte mit dem Leben. Trotz dieses hohen Preises, den sie für die baskische und republikanische Seite bezahlt hatte, geriet sie in Vergessenheit – wie viele Frauen aus dem antifaschistischen Widerstand.

  • Franquismus in Navarra 1936

    camino01
    Das kämpferische Leben der María Camino

    Am 10. August 1936 wurde die republikanische Lehrerin Camino Oscoz Urriza ermordet. Der Grund: sie war Mitglied der kommunistischen Partei und der Gewerkschaft UGT. Außerdem war sie eine engagierte Lehrerin. Nach ihrer Festnahme am 31. Juli 1936 und 10 Tagen Gefängnis in Pamplona, wurde sie am 10. August aus dem Gefängnis geholt, ohne zu wissen, was auf sie wartete. Falangisten führten sie zu einem Auto mit laufendem Motor. Sie wurde beseitigt wie so viele andere ohne je vor Gericht gestanden zu haben.

  • Franquisten gegen Frauen

    WLWW01
    Untersuchung von Verbrechen über Argentinien

    In Argentinien werden Verbrechen untersucht, die während der franquistischen Diktatur Spaniens gegen Frauen verübt wurden. Die argentinische Richterin Maria Servini hat eine Klage der Frauen-Organisation Women's Link Worldwide akzeptiert. Die hatte eine Untersuchung aller Verbrechen gegen Frauen gefordert, die während des Krieges von 1936 bis 1939 und der folgenden Franco-Diktatur verübt wurden – Verbrechen gegen Frauen, weil sie Frauen waren. Die Klage von WLWW bezieht sich auf sechs konkrete Fälle.

EasyTagCloud v2.8

Für den Betrieb unserer Webseite benutzen wir Cookies. Wenn Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies. Mehr Information