Die Kategorie umfasst die Themenbereiche baskische Sprache Euskara, Literatur, Wissenschaft, Gastronomie, Sport, Tradition. Später kamen die Rubriken Gesellschaft und Wirtschaft hinzu.

Greba orokorraren atarian
Erregaiaren depositua erreserban duela helduko da greba orokorraren egunera Karla Pisano (Bilbo, 1996). Euskal Herriko Etxebizitza Sindikatu Sozialistako bozeramaileak asteak daramatza gelditu gabe; etxebizitza sindikatuek aurrez sekula izan ez duten bezalako protagonismoa izan dute grebaren antolakuntzan, eta hori aukera bikaina da, baina baita ardura handia ere. Hori da hasieratik eskatu zutena. Karla Pisano: «Lan ona egiten badugu, alderdiek hitz egin ahalko dute prezioak jaisteaz».

Gaza – Palestina
Hiru urte pasa dira Israelgo Gobernuak palestinarren desagerpena modu asumituan areagotu zuenetik Gazan, eta genozidioaren zantzuak metatzen ari dira orduz geroztik. Azken froga izan daiteke Naza filma, "sistema genozida bat barnetik ikusteko" helburuari tiraka egindakoa. Israelgo Gobernua sutu du pelikulak, nazioartea hunkitu... eta palestinarrak? Gurera ekarri dugu gutxiegi heltzen zaigun beraien gogoeta. Duela urte bat izenpetu zuten Trumpek onduriko "bake plana" Israelgo Gobernuak eta Hamasek.

Eine baskische Premiere
Der Pelota-Sport heißt nicht nur Pelota, sondern auch Baskisches Pelota, Pelota Vasca oder Euskal Pelota. Der Grund dafür ist schlicht, dass dieser Sport baskischer Nationalsport ist und nirgendwo so intensiv praktiziert wird wie hier. Insofern ist die Tatsache, dass bei der 20. Pelota-Weltmeisterschaft zum ersten Mal ein baskisches Team mitspielt, ein seltsamer Vorgang, der nur mit politischen Hintergründen erklärt werden kann. Denn wo es spanische Verbände gibt, werden baskische ausge-schlossen.

Die Toten mehren sich
Die Sicherheits-Abteilung der baskischen Regierung hat den Tod eines Mannes in Hondarribia (Gipuzkoa) gemeldet, der von einem Beamten der Stadtpolizei erschossen wurde. Der offiziellen Darstellung zufolge soll der 46-jährige Babacar Welle versucht haben, eine Ertzaina-Polizistin mit einer Stichwaffe anzugreifen. Die senegalesische Gemeinschaft hat zu einer Kundgebung aufgerufen. Die Rechtspresse wies sofort auf Vorstrafen hin, SOS Rassismus stellt die offiziellen Darstellungen in Frage.

Interview Pedro Ibarra
Pedro Ibarra (Getxo, 1942) gilt aufgrund seines politischen Engagements, seiner politischen Praxis und seiner Kritik an der derzeitigen Macht-Elite als akademische Institution im Baskenland. Der pensionierte Professor für Politik-Wissenschaft an der baskischen Universität EHU spricht von der Hoffnung, aber auch von den Befürchtungen, die die Demonstrationen für bezahlbaren Wohnraum in ihm auslösen: „Die Menschen sind wieder auf die Straße gegangen, um menschenwürdige Lebensbedingungen einzufordern“.

Auslands-Studium Bilbo
Erasmus ist das weltweit größte Förder-Programm der Europäischen Union für Auslands-Aufenthalte an Universitäten. Seit dem Jahr 2003 wurde es über Europa hinaus erweitert durch das Zusatzprogramm Erasmus Mundus, und finanzierte in seinen ersten 15 Jahren etwa 1 Million Stipendien. An Erasmus nehmen alle 27 Mitgliedsstaaten der EU sowie fünf weitere europäische Länder teil: Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz, Türkei. Die Universität Bilbao empfängt jedes Semester auswärtige 1.500 Studierende.

Baskische Jugend organisiert sich
Die neue linke baskische Jugendbewegung ist ohne die verschiedenene Organisationen, die sich unter dem Dach von EHKS (Sozialistischer Rat) versammeln, nicht mehr denkbar. Seit die alte baskische Linke nach der auflösung von ETA eine neue sozialdemokratische Orientierung eingeschlagen hat, hört die sozialistische Jugend-Bewegung nicht auf zu wachsen. Besonderheit ist, dass sie sich weder auf die baskische Unabhängigkeit bezieht, sondern auch in spanischen Regionen Organisations-Versuche gestartet hat.

Die Glocke und die Fliege
Die Fiestas-Jaiak in Bilbao zu verstehen, ist nicht ganz einfach, weil sie sich durch eine spezielle Organisation auszeichnet, die für große Städte einmalig ist. Auf dem Jaiak-Gelände bauen 28 Gruppen ihre Stände auf, Konpartsak genannt. Sie bestehen aus Freiwilligen, die ohne Bezahlung eine unglaubliche Arbeit leisten und zum Gelingen der weit über Bilbao hinaus bekannten Jaiak beitragen. Die von den Konpartsak aufgebauten Stände heißen Txosnak und sind riesig groß. Die schönste Txosna erhält einen Preis.