34 items tagged "Ökologie"

  • Alternative Reisekonzepte

    tourcert01Die Reichweite der Nachhaltigkeit

    Tourismus hat eine längere Geschichte als wir uns üblicherweise ausmalen. Er begann nicht erst mit Tomas Cook, den Pauschalreisen und den schnellen Verkehrmitteln. Bereits die Römer und Dschingis Khan – um irgendwo in der Geschichte anzufangen – waren Reisende, in jenem Fall in Sachen Eroberung. Barbarossa kreuzte nach Palästina, um dem Papst Genüge zu tun und den Islam zu bekämpfen. Auf Reisen gelang Schliemann im 19.Jh die Entdeckung der Reste des bronzezeitlichen Troja.

  • Baskenland Jahresrückblick '17

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    Von Waffen, Sexismus, Fischzucht und Folter

    Zu den wichtigsten Themen im Baskenland 2017 gehörten Ereignisse, die sich „außerhalb“ abspielten: die Schließung des AKW Garoña direkt vor der Grenze und das Unabhängigkeits-Referendum in Katalonien. Und was noch? Die Waffenabgabe von ETA war ein großer Schritt im „Friedensprozess“, aber auch der einzige. Sonst: Schnellzug wird weitergebaut, AKW wird zu Fischfabrik, ein Folterbericht und ein Vergewaltigungsprozess machen Furore, Massentourismus steht heftig zur Debatte, Korruption ist überall.

  • Baskenland Rückblick 2020

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    Nicht nur eine Pandemie...

    Trotz Dauerthema Pandemie bietet ein baskischer Jahres-Rückblick 2020 weit mehr. Sicher haben viele Ereignisse mit dem Coronavirus und seinen Folgen zu tun, beleibe nicht alle. 2020 geht einher mit der Unmöglichkeit von Groß-Ereignissen, keine Fiestas, keine Rock-Festivals, keine Europa-Meisterschaft. Die baskische Natur (Bolintxu, Zaldibar, AHT) wurde weiter ausgebeutet, die Wirtschaft schwer gebeutelt. Die Monarchie (der anderen) ist am Ende, und Archäologie wird vor Gericht ausgetragen.

  • Baskultur-Video (1)

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    BASKULTUR-VIDEO (1)

    BASKULTUR.INFO bewegt sich in neuen Sphären: Audio und Video sind für andere Medien sicher alte Kamellen. Doch für ein Portal, das seit acht Jahren von Texten, Übersetzungen, Analysen und Artikeln lebt, stellen sie eine neue Dimension dar. Für den Einstieg in die Welt des VIDEO stellen wir vorerst bestimmte Ansprüche an unser Publikum. Fürs erste, solange wir noch keine eigenen und in deutscher Sprache besprochenen Videos produzieren.

  • Bilbao vor dem Öko-Kollaps

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    Risiko eines ökologisch-energetischen Chaos

    Reise durch den vom ökologisch-energetischen Kollaps bedrohten Großraum Bilbao: das “Verdauungs-System“ der Hauptstadt ist krank. Und nicht nur das. Auch das “Atmungs-System“ und die “Kreislauf-Funktionen“ zeigen besorgnis-erregende Symptome. Die “Gesundheit“ der Stadt verschlechtert sich im selben Rhythmus, wie sich auch das sozio-ökonomische Modell verschlechtert, das die Stadt am Leben hält. Der Blick auf die Wirklichkeit der baskischen Großstadt bringt verschiedene Notstände zum Vorschein. 

  • Coronavirus und Sozialpolitik

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    Feministische Ansätze zum Umdenken

    Yolanda Jubeto ist Professorin für Ökonomie und Spezialistin für Haushaltsplanung und Budgetierung mit geschlechtsspezifischem Ansatz. In einem Interview mit der linken Monatszeitung “El Salto Diario“ (Der tägliche Salto) erklärt sie die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie in einer verständlichen Sprache. Ihre Analyse und Kritik am Krisen-Management sind verbunden mit Vorschlägen zu Veränderungen und einem neuen Denken, in dem die Wirtschaftlichkeit nicht mehr im Mittelpunkt steht.

  • Coronavirus-freie Zone

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    Nicht überall ist Pandemie

    Nicht überall in der Wüste ist das Leben unmöglich, es gibt Oasen mit Wasserquellen. Oasen gibt es neuerdings auch im Baskenland, in Bizkaia. Oasen, in die das Coronavirus nicht vorgedrungen ist. Die Mehrheit dieser von Virusbefall umzingelten Oasen-Dörfer liegt in oder in der Nähe des Biosphären-Reservats Urdaibai, bekanntes Vogelschutz-Gebiet mit Mikroklima und bäuerlich-ländlicher Struktur. In unmittelbarer Nähe der Industrie- und Viren-Zentren Bermeo und Gernika und doch Lichtjahre entfernt.

  • Die baskische Industrie

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    Aktuelle Wirtschafts-Tendenzen

    Wenn von der Wirtschaft des Baskenlandes die Rede ist wird häufig von einer De-Industrialisierung in den 1980er Jahren gesprochen, die mit starkem Wachstum in den Bereichen Tourismus, Gastronomie und Dienstleistung kompensiert wurde. Diese Behauptungen sind nur bedingt richtig. Denn das Baskenland weist nach wie vor einen starken Industriesektor auf. In den Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation sind viele Firmen führend – nicht zuletzt durch die Förderungs-Politik der baskischen Regierung.

  • Die Pyrenäen schmelzen weg

    gletsch01Klimakatastrophe auch in Navarra

    Die Pyrenäen sind eine rund 430 km lange Gebirgskette, 120 davon entfallen auf die baskische Region Navarra. Sie trennen die Iberische Halbinsel vom übrigen Europa im Norden, und weisen bei Höhen von über 3.000 Metern eine Vielzahl von Gletschern auf. Bisher zumindest. Denn auch hier machen die Erderwärmung und die aufziehende Klimakatastrophe keinen Halt. Die Gletscher in den Pyrenäen haben seit 2011 bereits zwischen sechs und zwanzig Meter an Dicke verloren sowie ein Viertel ihrer Fläche.

  • Energieforschung Baskenland

    eroski01Erster energieautarker Supermarkt Europas

    Im baskischen Vitoria-Gasteiz startet die Konsumgenossenschaft Eroski ein Pilotprojekt für nachhaltige Supermärkte. In der Hautpstadt der Autonomen Baskischen Gemeinschaft (CAV) haben die Vorbereitungen für einen Supermarkt von Eroski begonnen (1), der auf Energieautarkie setzt und Mitte 2016 eröffnet werden soll. Damit soll der in der Energiefrage fortschrittlichste Supermarkt Europas entstehen. Die Stadt wurde von der EU Kommission 2012 mit dem Attribut "Green Capital" ausgezeichnet.

  • Fracking-Verbot im BL

    fracking gasteizEnergiepolitik und Umweltschutz

    Seit Jahren ist Fracking Thema Nummer eins in der baskischen Ökologie-Bewegung. Trotz der vernichtenden Erfahrungen aus den USA ist das Thema in der Politik umstritten. Die Zentralregierung setzt bedingungslos auf Fracking, regionale Parlamente jedoch – u.a. Kantabrien und Navarra – wollen sich diesem Joch nicht beugen. Problematisch, dass die Kompetenz für eine Fracking-Politik in Madrid liegt. Deshalb gehen die Gegnerinnen des Fracking neue Wege, die nicht allein auf Verbot setzen.

  • Geologie und Tourismus

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    Urdabai, Plentzia-Mungia und Enkarterri

    Die baskische Provinz Bizkaia verfügt über 59 Orte von hohem geologischen Wert, die auch im internationalen Maßstab teilweise eine große Bedeutung haben und unbedingt erhalten werden sollten. Das Programm zur Konservierung geologischer Vielfalt der baskischen Regierung listet die Gebiete Urdaibai, Plentzia-Mungia und Enkarterri unter den Top fünf in der Autonomen Region Baskenland (CAV) auf. Gefährdet sind die geologischen Werte insbesondere von urbanistischen Eingriffen, Mülldeponien und Tourismus.

  • Höchstes Passivhaus in Bilbao

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    Bis zu 90% Energie-Ersparnis

    Die größte baskische Stadt ist bereits seit Langem auf Rekordjagd. Das erfolgreichste Museum, ein Fußballclub nur mit Basken, sportliche und kulturelle Großevents am Fließband. Nun kommt über Architektur und Energiepolitik ein weiterer Hit dazu: im Oktober 2018 wird hier der höchste energiearme Wolkenkratzer der Welt von den neuen Eigentümer*innen und Mieter*innen bezogen. 88 Meter hoch ist dieses baskische Passivhaus, dem seine qualitative Besonderheit per Zertifikat bescheinigt wurde.

  • Itoiz: der umstrittene Stausee

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    Ökologie, Korruption und direkte Aktion

    Itoiz war ein kleiner Ort in den südlichen Pyrenäen-Ausläufern von Navarra. Bekannt wurde er in den 80er und 90er Jahren als Namensgeber für einen großen Stausee, der gleichzeitig das Verschwinden des Dorfes bedeutete, weil große Teile der zum Ort gehörenden Ländereien überflutet wurden. Der Protest gegen das ökologisch fragwürdige Großprojekt ließ nicht auf sich warten, Bürgerinitiativen mit verschiedenen Strategien formierten sich, um einen Baustopp zu erreichen – teilweise mit spektakulärem Erfolg.

  • Kein Fracking im BL

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    Verzichtserklärung der baskischen Regierung

    Im gesamten spanischen Staat ist die „Hydraulic Fracturing“ oder kurz „Fracking“ genannte Methode, Erdgas-Vorkommen zu erschließen, sehr umstritten. Verschiedene Regional-Regierungen versuchten sich mit Verbots-Gesetzen, die von der Zentralregierung gekippt wurden. In der baskischen Provinz Araba werden Gas-Vorkommen vermutet, die Genehmigung für einen Fracking-Versuch liegt vor. Den will die baskische Regierung nun aber nicht wahrnehmen, sie hat einen Verzicht auf die Fracking-Technik angekündigt.

  • Klimakatastrophe in Bizkaia

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    Urdaibai vom Verschwinden bedroht

    Der Klimawandel bedroht auch die baskische Küste. Der steigende Meeresspiegel wird Überschwemmungen verursachen, Sandbänke reduzieren und Feuchtgebiete verschwinden lassen. Wenn keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden. Auf zwei gefährdete Gebiete in Bizkaia wird besonders hingewiesen: das Sumpfgebiet von Urdaibai, das die Hälfte seiner Fläche verlieren kann, und das Verschwinden eines großen Teils des Sandgebiets von Bakio. Dazu die Gefahr von Überschwemmungen in zahlreichen städtischen Zentren.

  • Kurzmeldungen Baskenland (2)

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    Nicht zu fassen: die Bask*innen!

    Großereignisse laufen – egal woher sie kommen – mittlerweile über den internationalen Nachrichtenmarkt. Die kleinen Nachrichten hingegen fallen unter den Tisch. Doch oft sind gerade sie es, die einen bezeichnenden Blick werfen auf die Gesellschaft, aus der sie kommen. KURZMELDUNGEN ist der Ort dieser unterbliebenen Nachrichten aus dem Baskenland, Euskal Herria. Skurril, unglaublich, empörend, repressiv, tränen-rührend und fast immer politisch. Meist Ausdruck einer fragwürdigen Normalität.

  • Lebensmittel Null-Kilometer

    null01
    Regionale Produktion, lokaler Konsum

    Das Null-Kilometer-Konzept ist im Baskenland angekommen. Es basiert auf konsumnaher Produktion, sowie den Kriterien von hoher Qualität, garantiert guten Lebensmitteln, dem Respekt gegenüber der Umwelt, der Entwicklung einer lokalen Landwirtschaft und einer gesunden Ernährung. Das zusammen hat den Ausschlag gegeben, dass sich der baskische Lebensmittel-Markt mehr und mehr für die Produkte aus der regionalen Nachbarschaft begeistert. So kann auch die CO2-Emission durch Transport verringert werden.

  • Meeresenergie Mutriku

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    Wellenkraft-Pionieranlage in Gipuzkoa

    Fünf Jahre nach seiner Fertigstellung hat das Wellenkraftwerk von Mutriku gleich zwei Rekorde geschlagen. Zum einen ist es das weltweit produktivste, in keinem anderen wurde eine vergleichbare Menge an Energie erzeugt; zum anderen ist es das einzige Werk in Europa, das an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen ist. Für die baskische Regierung ist es ein Vorzeige-Projekt, das unter Beweis stellen soll, dass sie im Bereich moderner Technologie auf Forschung und alternative Energiequellen setzt.

  • Passivhaus in Vitoria-Gasteiz

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    Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell

    Für das Konzept von Energiespar-Häusern wird ein deutscher Begriff benutzt: “Passivhaus“. Erstens, weil das Konzept von einem Deutschen mitentwickelt wurde und zweitens, weil es im Baskenland keine adäquate Übersetzung gibt. An einem zentrumsnahen Platz der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz mit guter Verkehrsverbindung wird ein Gebäude mit 180 Wohnungen auf neun Etagen hochgezogen. Die sollen zuerst verkauft und dann kurz- und mittelfristig vermietet werden, an Studierende und Nachwuchs-Unternehmer.

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