Kalender / Jahrestage

Im Kalender sind kurz- und mittelfristig bevorstehende kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse zu finden zu Themen, die bei BASKULTUR ihren Niederschlag finden. / Jahrestage wichtiger historischer Ereignisse sind ebenfalls zu finden.

franco50aBleibt der ewige Schatten

Der spanische Putschist und Diktator Francisco Franco starb vor 50 Jahren. Was auch nach einem halben Jahrhundert bleibt, ist ein fortdauernder Schatten seiner Staats-Struktur. Denn der Tod von Franco und die Entwicklung danach bedeutete nicht de facto die Befreiung vom Schatten der gesellschaftlichen Struktur, die der faschistische Führer über 4 Jahrzehnte aufgebaut hatte. Der Historiker Iñaki Egaña gibt einen Überblick über die Ereignisse während des Regimes und über das Todesjahr des Diktators.

argala001Rache für Carrero

Von seinen politischen Vertrauten wurde und wird José Miguel Beñaran “Argala“ genannt. Die noch aktiven Geheimdienste der Franco-Diktatur setzten dem Leben des historischen ETA-Führers 1978 ein Ende, noch bevor er sein dreißigstes Lebensjahr erreicht hatte, mit einer Autobombe im französischen Angelu, Argalas Exilort in Iparralde. Wenige Tage vor seinem Tod träumte “Argala“ von einem organisierten Volk. Ohne es zu wissen, war dies sein posthumes Vermächtnis, das er dem Baskenland hinterließ.

iparre1Baskischer Widerstand

Am 26. Oktober 2025 jährt sich zum 25. Mal die letzte Aktion von Iparretarrak (IK, baskisch: die aus dem Norden). Danach verschwand die im französischen Baskenland aktive bewaffnete Organisation, es herrschte Stille. Nie gab es eine formelle Erklärung zum Ende ihrer Tätigkeit oder ihrer Auflösung. Allerdings trafen sich 2015 einige ehemalige Aktivisten und übergaben der Internationalen Kontakt-Gruppe GIC (eine Konflikt-Vermittlungs-Gruppe) ein Dossier über ihren politisch-militärischen Werdegang.

uholde1Land unter in Bilbao

In der Nacht vom 26. auf den 27. August 1983 erlebten viele Städte des Baskenlandes eine der größten Naturkatastrophen ihrer Geschichte. In und um Bilbao, mitten in den Fiestas, waren die menschlichen und materiellen Schäden besonders groß. Auch in der Küstenstadt Bermeo ging das Zentrum unter, in Iparralde riss ein Staudamm und Menschen in Wohnwägen in den Tod. Bis heute wird von einer unerwarteten “Jahrhundert-Flut“ gesprochen, die das Trinkwasser verseuchte und weithin giftige Fässer verteilte.

naparra1a45 años de búsqueda

Se han cumplido 45 años, desde que el 11 de junio de 1980 desapareciera en Euskal Herria Norte José Miguel Etxeberria, más conocido por su apodo “Naparra”. Era activista de Comandos Autónomos Anticapitalistas. Se supone que Naparra fue víctima de la guerra sucia.Desde entonces, la familia ha efectuado docenas de intentos para aclarar el destino de Naparra, recuperar el cuerpo y —a través del duelo— cerrar un capítulo atroz de sus vidas. Sin embargo, no ha sido posible y la herida duele todavía.

egin001Spanische Pressezensur

Am 15. Juli 1998 verwirklichte der Richter des spanischen Sondergerichts Audiencia Nacional, Baltasar Garzón, mit seiner Unterschrift die Wünsche von José María Aznar (PP) sowie von José Antonio Ardanza (baskischer PNV-Ministerpräsident) und Juan María Atutxa (baskischer Innensenator): die linke baskische Tageszeitung EGIN wurde geschlossen. Einen Tag später überwanden die EGIN-Angestellten den Schock, während einige sich auf das Gefängnis einstellten, brachten andere eine neue Zeitung heraus.

mravel1Meisterwerk ohne Musik

Vor 150 Jahren wurde Maurice Ravel geboren, der Schöpfer des “Bolero“, am 7. März 1875 in der Küstenstadt Ciboure, baskisch Ziburu, im Departement Pyrénées-Atlantiques, das zum französischen Baskenland gehört. Vater Joseph Ravel (1832-1908) war ein bekannter Bauingenieur schweizerischer Abstammung. Seine Mutter Marie Delouart (1840-1917) war süd-baskischer Herkunft, aus einer Familie Deluarte oder Eluarte. Zu seinem Bruder Édouard (1878-1960) pflegte Maurice Ravel zeitlebens eine enge Beziehung.

abegun1Aberri Eguna für immer

Jeden Ostersonntag feiern diejenigen Bask*innen, die an eine eigene Zukunft ohne den spanischen oder den französischen Staat glauben, den Aberri Eguna. “Aberri“ ist baskisch und bedeutet Vaterland oder Nation. Dieser Vaterlandstag geht zurück auf den PNV-Gründer Sabino Arana, der als der Erfinder oder Vater des modernen baskischen Nationalismus gilt. Arana kam ideologisch aus dem Karlismus und erfand verschiedene Symbole, die der baskischen Nation künftig eine gemeinsame Grundlage geben sollten.

Für den Betrieb unserer Webseite benutzen wir Cookies. Wenn Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies. Mehr Information