46 items tagged "Musik"

  • Das Lied gegen die Folter

    itziarren1Itziars Sohn - Itziarren semea

    Im Jahr 1969 wurde in baskischer Sprache ein Lied mit dem Titel “Itziarren Semea“ (Itziars Sohn) veröffentlicht. Grundlage für den Liedtext war die wirkliche Geschichte eines mehrfach verhafteten und gefolterten baskischen Aktivisten. So wurde das Lied zum Plädoyer gegen Folter. Itziars Sohn war einer von vielen, die während des Franquismus in den Folterkellern der Guardia Civil schwer misshandelt wurden. Systematische Folter sollte den baskischen Widerstand brechen und das soziale Umfeld schwächen.

  • El monopolio de Last Tour

    lastour1Una colonisación cultural

    La empresa cultural Last Tour domina la escena cultural vasca (y española) con sus festivales de música y gastronomía. Su buque insignia es el Festival-BBK-Live de Bilbao, subvencionado con millones por las autoridades vascas. Last Tour tiene una estrategia de mercado salvaje: llegar, colonizar y extraer los recursos hasta que se agoten. En dos años Chill Mafia ha dado más de 80 conciertos. Jon Urzelai: “El monopolio de Last Tour en Bilbao es inmenso y tiene mucho que ver con el modelo de ciudad”.

  • Esne Beltza

    esnebeltza04

    Schwarze Milch aus dem Baskenland

    Die baskische Musikgruppe ESNE BELTZA (Schwarze Milch) gastiert nicht zum ersten Mal in Deutschland. Am 7.August 2015 lädt Radio El Zapote zu einem Konzert mit Esne Beltza im Bahnhof Langendreer. Mitveranstalter war Funkhaus Europa. In der Veranstaltung-Ankündigung hieß es: “Esne Beltza kommen aus Gipuzkoa, im Herzen des Baskenlands. Die Gruppe hat längst auch darüber hinaus Kultstatus und sich bei Auftritten in Deutschland schon einen Namen gemacht“. Bisher wurden vier DVDs produziert.

  • Esne Beltza letzter Akt

    esnebe1“Schwarze Milch“ Abschiedstour

    Nach einer 17-jährigen Geschichte verabschiedet sich die Musikgruppe “Esne Beltza“ (Schwarze Milch) von den Bühnen des Baskenlandes – nicht ohne der großen Fangemeinde ein letztes Album und eine angemessene Abschieds-Tournee zu bieten. Auf einen bestimmten Stil lässt sich “Esne Beltza“ nicht festlegen, die Einflüsse sind zu unterschiedlich, über die Jahre wurde dies in der Tradition von “Mano Negra“ zum Markenzeichen der Gruppe, zu hören sind da Elemente von Rock, Chanson, Salsa, Reggae, Ska, Cumbia.

  • Euskal Herria Zuzenean


    Das Anti-Kommerz-Festival

    Am 26., 27. und 28. Juni wurde in Arberatze-Zilhekoa (französisches Baskenland) zum 30. Mal das Euskal Herria Zuzenean Musik- und Kultur-Festival (EHZ) durchgeführt. In drei Jahrzehnten hat sich die Welt stark verändert, ebenso die Festivals, die baskische Musikszene sowie die Art und Weise, wie Musik konsumiert wird. Das EHZ hat sich kaum verändert. Mattin Olzomendi ist seit Langem im Programmteam tätig und hat seine Gedanken zu diesen Entwicklungen mitgeteilt. Alle vier Jahre wird der Standort gewechselt.

  • Fermin Muguruza

    orleans01Irun meets New Orleans

    Der baskische Musiker Fermin Muguruza hat mit „NOLA? Irun meets New Orleans“ ein neues Projekt vorgestellt, ein Werk aus Musik und Video, eines mehr in seiner langen künstlerischen Karriere: ein Dokumentarfilm über die Hintergründe des Hurrikans Katrina in New Orleans vor zehn Jahren, über Charakter und Musikalität der dort lebenden Menschen. Mit Musikern der Stadt hat Muguruza acht seiner legendären Hits neu aufgenommen. Doch ist NOLA? nicht das einzige Projekt, an dem er derzeit arbeitet.

  • Fermin Muguruza

    fermi1140 Jahre Kortatu

    Vor 40 Jahren machte sich ein gewisser Fermin Muguruza auf, mit seiner Band Kortatu, die baskischen Musikherzen zu erobern, nicht wenige auch im europäischen Norden. Im spanischen Staat wurde er boykottiert, gemieden und verboten. Zum Jahrestag kehrt er zurück nach Madrid. Fermin Muguruza: "Nach allem, was sie versucht haben, um mich zum Schweigen zu bringen, wird es unser großer Sieg sein, wenn sich die Konzertsäle füllen". Der bekannteste baskische Musiker hat seine Welttournee 2024 vorgestellt.

  • Fermin Muguruza filmt

    FMBIB1Black is Beltza, Teil zwei

    In den fast vierzig Jahren seiner künstlerischen Laufbahn war Fermin Muguruza mehr als der Frontman der Rockgruppen Kortatu und Negu Gorriak. Er produzierte eine Reihe von Musikprojekten mit unterschiedlichen Künstler*innen und machte sich auch im Filmgeschäft einen Namen. “Black is Beltza“ wurde zum Historien-Comic, zu einer Ausstellung und zum Film. Der Tod seines Bruders Iñigo hat Fermin in eine persönliche Krise gestürzt, die er mit einem zweiten “Black is Beltza“-Film zu überwinden versucht.

  • Fermin Muguruza im Gespräch

    fmtaz1“Ich gehöre der Kulturfront an“

    Fermin Muguruza lieferte einst die Soundtracks der rebellischen baskischen Jugend. Insbesondere der Jugend, die auf Unabhängigkeit setzte. Musik machte er weiter, in unterschiedlicher Besetzung, Kortatu, Negu Gorriak, Manu Chao … Dazu kamen Dokumentarfilme und der Zeichentrick-Zweiteiler “Black is Beltza“. Jetzt steht das 40-jährige Bühnenjubiläum vor der Tür, in Form einer kleinen Welt-Tournee. Für ein Auftakt-Konzert in Bilbo-Miribilla wurden innerhalb weniger Minuten 16.000 Karten verkauft.

  • Frauen-Punk: der Zeit voraus

    vulp1
    Der frühe Skandal um die Vulpes

    Sie wollten keine feministischen Ikonen sein oder Aushängeschilder von irgendetwas. Sie waren Rocker-Mädchen aus der Nachbarschaft, die Gruppen wie Sex Pistols oder Ramones hörten und eine eigene Punkband gründen wollten. Das war alles. Das Punk-Projekt “Las Vulpes“ entstand in den frühen 1980er Jahren im Bilbao-Stadtteil Irala, wo auch Gruppen wie MCD entstanden, mit familiären Verbindungen. Doch vor dem erfolgreichen Durchbruch kam der politische Skandal, weil die Texte zu provokativ waren.

  • Itoiz: Über allen Dächern

    itoiz01
    Die andere baskische Hymne

    Vor 40 Jahren (1978) wurde die später mythische Rockband ITOIZ gegründet. Ihre musikalische Lyrik, ausschließlich in Euskara gesungen, ist weiter aktuell in Tributes, im Radio oder auf Platten-Neuauflagen, die bis Japan reichen. Unzählige Versionen des größten ITOIZ-Hits „Lau Teilatu“, von dem jungen Musiker Juan Carlos Perez komponiert, sind weiterhin präsent in der baskischen Musikszene. ITOIZ behauptete sich mit seiner Poesie in einer ansonsten durchweg politisierten Rockszene der 1980er Jahre.

  • Jazzfestival in Donostia

    jazzaldia0150 Jahre Jazzaldia

    Das Jazz-Festival von Donostia (span: San Sebastián) ist das älteste seiner Art im Staat und eines der ältesten in Europa. Seit 1966 wird das auf Baskisch Jazzaldia genannte Musikfest jährlich durchgeführt. Dabei folgte Jazzaldia der Geschichte des zeitgenössichen Jazz. Viele der großen Figuren des Jazz hinterließen ihre Visitenkarten in der Hauptstadt Gipuzkoas. Seinen Ursprung nahm das Festival noch im tiefen Franquismus, als jegliche Art von Modernität misstrauisch beäugt wurde.

  • Joan Baez in Bilbao

    joan baez 01Besuch der Woodstock-Stimme

    Bereits im Juli 1988 trat die US-amerikanische Folk-Sängerin, Bürgerrechtlerin und Pazifistin JOAN BAEZ einmal in Bilbao auf. Die durch ihre klare Stimme und ihr politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und für die Bürgerrechts-Bewegung bekannte Sängerin kommt nun erneut nach Bizkaia, am 17.März in den Euskalduna-Palast. Den Auftritt vor 27 Jahren gestaltete sie zusammen mit der bekannten argentinischen Sängerin Mercedes Sosa und der afrikanischen Gruppe Lady Smith Blake Mambazo.

  • Kepa Junkera

    kepa1Meister des Trikitixa-Akkordeons

    Kepa Junkera Urraza ist ein baskischer Musiker, Komponist und Produzent von Volksmusik mit baskischen Texten. Er ist Meister des Trikitixa-Akkordeons und hatte bis 2018 dreißig Alben veröffentlicht. Im Laufe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Neben seiner internationalen Bekanntheit blieb Junkera auch im Baskenland seinem Publikum treu und ist beliebt wie wenige andere. Ende 2018 erlitt er auf Tour in Belgien einen Schlaganfall, der seine Triki-Karriere abrupt beendete.

  • Kultur-Kalender 2025

    kalender1Der Kalender Baskultur.info...

    ... beinhaltet kulturelle Aktivitäten aus dem gesamten Baskenland: aus Iparralde, Navarra, Gipuzkoa, Araba und Bizkaia. Zu finden sind Veranstaltungen aus den Bereichen Theater und Kunst, Film-Festivals, Marionetten-Vorstellungen, Landwirtschaftliche Märkte und Gastronomie, sowie Konzerte und Musikfestivals aller Art, Bertsolari-Auftritte, Feste für die baskische Sprache und Sportveranstaltungen wie die Auswahlspiele baskischer Teams, Pelota oder Trainera-Wettbewerbe.

  • Kurznachrichten

    oteiza gug01Kurznachrichten – Berriak

    Für Kurznachrichten aus dem kulturellen Leben und der Welt des Tourismus im Baskenland ist an dieser Stelle ein Publikationsplatz eingerichtet, der aktuelle Aktivitäten aus allen Provinzen des Baskenlands vorstellt. An erster Stelle die neueste Nachricht, ältere Meldungen bewegen sich nach unten, gehen aber nicht verloren. AKTUELL: Retrospektiv-Ausstellungen William Tucker im Museum der Schönen Künste Bilbao, Jeff Koons im Guggenheim Museum; Konzert Bob Dylan im Sommer in San Sebastián.

  • Liedermacher Lertxundi

    blertx1Aufhören mit 82 Jahren

    Benito Lertxundi, einer der ältesten und bekanntesten Liedermacher der baskischen Musikszene, verabschiedet sich Ende 2024 von den Bühnen. Diskret und ohne große Töne, nach sechs Jahrzehnten als allseits anerkannter Förderer und Bezugspunkt der baskischen Kultur. Der 1942 geborene Lertxundi war Teil der widerständischen Kulturszene, die sich in den 1960er Jahren dem Franquismus entgegenstellte und baskische Musik und Kultur einem wachsenden Publikum zugänglich machte, gegen die Zensur des Regimes.

  • Lurdes Iriondo

    lurdes1Liedermacherin (1937-2005)

    Lurdes Iriondo Mujika (27. März 1937 / 27. Dezember 2005) war eine Liedermacherin und Schriftstellerin aus der baskischen Provinz Gipuzkoa. Zwischen 1965 und 1978, zum Ende der Franco-Diktatur, wurde sie zu einer Referenz-Figur der baskischen Musik. Trotz Schikanen durch das Regime war sie an mehreren Projekten beteiligt. Im Jahr 2025, zwanzig Jahre nach ihrem Tod, wurde ihr in Anerkennung ihres Beitrags zur baskischen Musik und Kinderliteratur die Goldmedaille der Provinzregierung Gipuzkoa verliehen.

  • Maurice Ravel

    ravel deia01aEin Komponist mit baskischer Seele

    Maurice Ravel ist bekannt als einer der berühmtesten französischen Komponisten. Dabei wurde er im Baskenland geboren, an der Atlantikküste im beschaulichen Ciboure. Den Großteil seines Lebens verbrachte er entfernt von seinem Geburtsort, doch verlor er nie den Kontakt zu seinen Ursprüngen. Sein Leben lang fühlte er sich der baskischen Kultur, insbesondere der Liedkultur und dem Tanz eng verbunden. Auch in seinen musikalischen Werken sind einige baskische Referenzen zu finden.

  • Maurice Ravel zum 150sten

    mravel1Meisterwerk ohne Musik

    Vor 150 Jahren wurde Maurice Ravel geboren, der Schöpfer des “Bolero“, am 7. März 1875 in der Küstenstadt Ciboure, baskisch Ziburu, im Departement Pyrénées-Atlantiques, das zum französischen Baskenland gehört. Vater Joseph Ravel (1832-1908) war ein bekannter Bauingenieur schweizerischer Abstammung. Seine Mutter Marie Delouart (1840-1917) war süd-baskischer Herkunft, aus einer Familie Deluarte oder Eluarte. Zu seinem Bruder Édouard (1878-1960) pflegte Maurice Ravel zeitlebens eine enge Beziehung.

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