Die im März 2022 neu geschaffene Kategorie POLITIK beinhaltet die Rubriken Antifaschismus, Gentrifizierung, Gewerkschaft, International, Repression, Soziale Bewegung, Spanien.
Ein Übergang in Blut gebadet
Die Polizeimorde von Vitoria, in im Baskenland und Spanien auch bekannt als “Ereignisse von Vitoria“ oder als “Massaker des 3. März“ wurden 1976 von der spanischen Polizei verübt. Kein halbes Jahr nach Francos Tod waren Tausende von Arbeiter*innen der Industriestadt in einen Streik getreten, bei dem es nicht nur um formale, sondern auch politische Forderungen ging. Die franquistische Polizei schritt brutal ein, schoss in die Menge und tötete 5 Personen. Eine juristische Aufarbeitung fand nie statt.
Selbstverwaltung gegen Gentrifizierung
„La Libre“, alternative Buchhandlung und selbst-verwaltetes Sozialzentrum im Zentrum von Santander (Kantabrien), feiert Ende 2026 sein 25-jähriges Bestehen. Eigentlich ein Grund zum Feiern, wäre da nicht ein Problem aufgetaucht. Mitte Dezember 2025 kam die Nachricht, dass die Räumlichkeiten zum Verkauf stehen – ein Tiefschlag für ein Projekt mit einem empfindlichen wirtschaftlichen Gleichgewicht. Die Nachricht war Anlass für Überlegungen, wie diese drohende Situation abgewendet werden könnte.
Ein Expertenbericht aus Euskadi
Ein offizieller Bericht über Folter und Misshandlungen durch verschiedene Polizeikörper in Spanien und im Baskenland in der Zeit zwischen 1960 und 2014 hat Staub aufgewirbelt. Im Auftrag der baskischen Regierung hat ein Team von Expert*innen eine Expertise angefertigt. Darunter der Anthropologe und Gerichtsmediziner Paco Etxeberria von der Forschungs-Gemeinschaft Aranzadi. Das Ergebnis stellt der spanischen Polizei ein vernichtendes Zeugnis aus. Auch die baskische Polizei kommt nicht gut weg.
Polizei-Massaker in Gasteiz
Es ist nun 50 Jahre her seit dem 3. März 1976, einem Tag zum Gedenken und zur Ehrung der fünf Arbeiter, die von der Polizei in der Hauptstadt von Álava ermordet wurden, und der beiden jungen Männer, die protestieren gingen und Opfer der Polizeirepression in Basauri und Tarragona wurden. Auch in diesem Jahr werden wir, die Vereinigung der Opfer des 3. März und die Gewerkschaften ELA, LAB, ESK und STEILAS all jener Menschen gedenken, die unter der Gewalt des Staates gelitten haben, und die Arbeiterklasse würdigen.
Santander autogestionado
LA LIBRE, la librería alternativa de la ciudad cántabra de Santander, estaba a punto de perder su local en el centro de la ciudad a finales de 2025 debido a una operación inmobiliaria. Ahora, ha abierto una campaña de crowdfunding para recaudar dinero y devolver el préstamo con el que ha salvado su local de la Rampa de Sotileza de Santander. Uno de sus socios, Tomás González, cuenta cómo han vivido esta situación tan estresante. “La Libre es una ventana a un mundo para pensar otras maneras de estar”.
Ocho Años de Lucha
Ocho años de lucha ininterrumpida: El Movimiento de Pensionistas celebra su aniversario y resume los retos pendientes - El pasado 19 de enero se celebró el 8º aniversario del Movimiento de Pensionistas de Euskal Herria (MPEH) en las cuatro capitales vascas y en 75 localidades de Araba, Bizkaia, Gipuzkoa y Nafarroa. Los actos contaron con una destacada participación ciudadana, superior a la de las concentraciones habituales, y un ambiente festivo que incluyó música, bertsos y manifestaciones.
Sabotage mit vielen Folgen
Der Kampf der Bevölkerung gegen den Stausee von Itoitz erreichte mit der Sabotage-Aktion am 6. April 1996 einen Meilenstein. Acht Aktivisten von „Solidarios con Itoitz“ drangen am frühen Morgen auf die Baustelle vor und durchtrennten die Kabel für den Beton-Transport am Staudamm, die Arbeiten waren für Monate lahmgelegt. Der Stausee wurde schließlich gebaut, die Saboteure mussten ins Gefängnis. Nicht alle in der Bewegung waren mit der Aktion einverstanden, doch war sie ein Wendepunkt im Umweltkampf.
Euskal Herriko txoko guztietan
Palestinarekin elkartasunean, 50.000 lagun baino gehiagok San Mames bete zuten Euskal Selekzioaren eta Palestinako futbol selekzioaren arteko partiduan. „The voice of Hind“ filmak begiak malkotan eta hitzik gabe utzi zituen ikusleak Donostiako Zinemaldian. Bilbon Israelek hil dituen 20.000tik gora haurrak gogoratu zituzten. Ikasle eta langileek lan uzteak egin dituzte. Alderdi Eder hilotzez bete zen. Genozidioa salatzeko ekimenak Euskal Herriko txoko guztietara heldu dira amaitzear den urte honetan.