Kultur

Die Kategorie KULTUR umfasste von Beginn an die Themenbereiche Euskara (baskische Sprache), Literatur, Wissenschaft, Gastronomie, Sport und Tradition. Später kam die Rubrik "Wirtschaft Soziales" hinzu.

iturissa01Urzeitliche Baskenstadt

Moderne Techniken wie Geomagnetismus, Georadar, elektrischer Widerstand und Geoarchäologie haben die Existenz einer urzeitlichen Siedlung bestätigt, die im Norden von Navarra in der ausgedehnten Hochebene von Auritz begraben liegt. Alle bisherigen Funde deuten in die Richtung, dass es sich um die vaskonische Stadt Iturissa handeln könnte, die bereits vom berühmten griechischen Historiker und Philosophen Claudius Ptolemäus vor 1.900 Jahren erwähnt wurde. Ein definitiver Beweis steht noch aus.

eroski01Erster energieautarker Supermarkt Europas

Im baskischen Vitoria-Gasteiz startet die Konsumgenossenschaft Eroski ein Pilotprojekt für nachhaltige Supermärkte. In der Hautpstadt der Autonomen Baskischen Gemeinschaft (CAV) haben die Vorbereitungen für einen Supermarkt von Eroski begonnen (1), der auf Energieautarkie setzt und Mitte 2016 eröffnet werden soll. Damit soll der in der Energiefrage fortschrittlichste Supermarkt Europas entstehen. Die Stadt wurde von der EU Kommission 2012 mit dem Attribut "Green Capital" ausgezeichnet.

inakiwilliams01Iñaki Williams: Baske oder nicht

Mit seinen erst 21 Jahren hat es Iñaki Williams bereits in die Geschichtsbücher des Athletic Club Bilbao geschafft. Der Spieler mit afrikanischen Wurzeln ist in aller Munde. In einem halben Jahr ist er zum Stammspieler geworden in jenem Team, in dem sonst doch nur baskische Fußballer spielen. Entgegen verlockenden Millionenangeboten aus England hat Iñaki Williams seinen Vertrag bei Athletic verlängert und zeigt sich bodenständig. Für wie lange kann niemand sagen, trotz hoher Ablösesumme.

athlet 01Athletic und das Auswahlteam

Wie fast überall auf der Welt hat Fußball in der baskischen Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Vielleicht nicht in dem Maße wie in anderen Ländern, denn Pelota Vasca und Radsport sind ernsthafte Konkurrenten um die Gunst des Publikums. Baskische Fußballgeschichte geschrieben haben die Clubs Real Union aus Irun, Real Sociedad aus San Sebastián, Deportivo Alavés aus Vitoria-Gasteiz und der CF Osasuna aus Pamplona. Vor allen anderen jedoch Athletic Bilbao, der Verein aus der bizkainischen Hauptstadt.

Aitzbitarte01Bisons, Pferde, Ziegen in Fels graviert

Im Höhlensystem von Landarbaso (Gipuzkoa) wurden 25.000 Jahre alte Gravuren entdeckt. Ein Forschungs-Team hat dabei Figuren von Bisons, Pferden und Ziegen entdeckt, in den Höhlen von Aitzbitarte III, V und IX. Der Zugang zu den Höhlen ist relativ schwierig, deshalb wurden die Gravuren erst so spät entdeckt, sie stellen ein neues Kapitel in der Geschichte des Kantabrikums dar. Mit den Funden sind es jetzt neun Orte in der baskischen Provinz, in denen urzeitliche Relikte ausfindig gemacht wurden.

FB2015 01Eibar - Athletic - Real

Für die meisten Schlagzeilen im baskischen Fußball hat in der vergangenen Saison zweifellos die Sociedad Deportiva Eibar gesorgt. Nach dem spektakulären Aufstieg des Clubs mit nur 6500 Plätzen im Stadion (50.000 Ew) war die Saison ebenso spannend bis zum Schluss. Athletic Bilbao kam in den Europa-Cup und verlor einmal mehr ein Finale, La Real blieb konstant schlechter Durchschnitt. In der Zweiten verhinderte Osasuna knapp den erneuten Abstieg, Deportivo verpasste die Aufstiegsrunde.

athletic01Wo allein der Nachwuchs zählt

Athletic Bilbao, auch bekannt als Athletic Club de Bilbao, ist neben Real Sociedad San Sebastián, Deportivo Alavés, SD Eibar und CF Osasuna einer der großen Clubs im Baskenland. Gleichzeitig auch der erfolgreichste, acht Mal wurde die spanische Liga gewonnen, 24 mal der Pokal. Seit Ligagründung 1928 ist der Verein ununterbrochen dabei. In der „ewigen Tabelle“ liegt Athletic auf dem dritten Platz und ist neben Real Madrid und dem FC Barcelona die einzige Mannschaft, die nie absteigen musste.

fracking gasteizEnergiepolitik und Umweltschutz

Seit Jahren ist Fracking Thema Nummer eins in der baskischen Ökologie-Bewegung. Trotz der vernichtenden Erfahrungen aus den USA ist das Thema in der Politik umstritten. Die Zentralregierung setzt bedingungslos auf Fracking, regionale Parlamente jedoch – u.a. Kantabrien und Navarra – wollen sich diesem Joch nicht beugen. Problematisch, dass die Kompetenz für eine Fracking-Politik in Madrid liegt. Deshalb gehen die Gegnerinnen des Fracking neue Wege, die nicht allein auf Verbot setzen.

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