Kultur

Die Kategorie KULTUR umfasste von Beginn an die Themenbereiche Euskara (baskische Sprache), Literatur, Wissenschaft, Gastronomie, Sport und Tradition. Später kam die Rubrik "Wirtschaft Soziales" hinzu.

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Per Hungerstreik zu mehr Sozialhilfe

Verschiedene Kollektive, die das Thema Armut thematisieren und für die allgemeine Einführung der Sozialhilfe RGI eintreten, haben in Bilbao einen Hungerstreik begonnen. Anlass war die Weigerung der baskischen Regierung, die unzureichende Sozialhilfe so zu erhöhen, wie das Gesetz es eigentlich vorschreibt. Stattdessen wurde „nur“ die Inflationsrate angewandt, was eine Steigerung von lächerlichen 0,8% ausmacht. Ein Drittel der Bevölkerung lebt an der Armutsgrenze, 10% sind von Ausgrenzung bedroht.

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Baskische Fußballer auf Erfolgskurs

Deportivo Alavés ist kein Fußball-Club mit großer Tradition. Die meiste Zeit seiner Existenz verbrachte der Verein in den Divisionen zwei, drei und vier. Vier Mal gelang der Aufstieg in die erste Liga, zuletzt 1998 und 2016. Diese letzten beiden Höhepunkte der Vereins-Geschichte waren gekrönt von den bisher größten Club-Erfolgen: 2001 durch den Einzug ins UEFA-Cup-Finale gegen Liverpool und 2017 mit dem spanischen Pokal-Finale. Im bevorstehenden Endspiel wartet am 27. Mai der große FC Barcelona.

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Fußball zum Nachdenken

Das „Thinking Football Film Festival” ist ein Kino-Festival, das Fußball und Film verbindet, organisiert von der Stiftung Athletic Bilbao (Fundación Athletic Club) und dem Sozialwerk einer Sparkasse. Bei den bisherigen Festivals wurden zwischen 12 und 20 Filme gezeigt, die rund um den Fußball gesellschaftliche und menschliche Geschichten erzählen. Mit dem Festival wollen die Organisatoren einen Beitrag leisten zum Verständnis des weltweiten Phänomens Fußball und seiner aktuellen Entwicklungen.

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Der blinde Weltmeister

„Sag nie, es sei nicht möglich“. Mit 46 Jahren hat Aitor Frantsesena aus Zarautz in San Diego, USA die Surf-Weltmeisterschaften für Personen mit körperlicher Einschränkung gewonnen. „Es klingt wie ein Märchen“ – oder – „der Wille kann Berge versetzen“ – oder – „mit entsprechender Begeisterung und Anstrengung ist fast alles erreichbar“ … das oder Ähnliches könnte sich Aitor Frantsesena gesagt haben, um sich zu motivieren und seinen physischen Möglichkeiten nicht von vornherein Grenzen zu setzen.

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Kirolak bedeutet Sport

Wussten Sie, wieviele Pelota-Versionen es gibt? Nein? Der Artikel gibt Auskunft über das sportliche Geschehen im Baskenland. Alphabetisch angeordnet sind nicht nur die bekanntesten Namen aus Fußball und Radsport, zu Wort kommen auch die typisch baskischen Sportarten wie Pelota und Holzhacken, sowie die überaus populären Ruderwettbewerbe. Auch und insbesondere Frauen im Sport – ansonsten oft die Stiefkinder auf Seite 27 der Sportberichte, erhalten Raum und Nennung.

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Hoffen auf den neuen Gemeinde-Verbund

Im Baskenland beherrschen viele Menschen die baskische Sprache, benutzen sie aber dennoch nicht. Dieses Phänomen wiederholt sich in allen sieben historischen Baskenland-Provinzen, nördlich und südlich der Pyrenäen. In den drei Provinzen von Iparralde, dem sog. französischen Baskenland ist die Situation umso dramatischer: nur 20% der 300.000 Einwohnerinnen beherrschen die baskische Sprache. Dazu genießt das Euskara (mit Ausnahme der Ikastola-Privatschulen) in dem Gebiet keinerlei legalen Status.

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Von Gabriel Aresti bis Kirmen Uribe

Die folgende Liste von Zusammenfassungen ist Einführung und Überblick über Marksteine baskischer Literatur. Es geht sowohl um Schriftsteller-innen wie um Instititutionen, die mit Literatur und Sprache in Zusammenhang stehen. Unter den 30 Ausführungen sind 3 Institutionen, 22 Männer und nur 5 Frauen – ein Spiegelbild der Rollenverteilung der baskischen Gesellschaft, insbesondere wenn der Blick Jahrzehnte und Jahrhunderte zurückgeht. Eingang finden auch überraschende Namen wie Tucholsky und Humboldt.

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Dilemma der Minderheiten-Sprachen

Auch wenn sie von Hunderttausenden – oder wie im Fall von Katalonien – von Millionen gesprochen werden, haben Sprachen wie Baskisch oder Katalanisch einen schweren Stand gegenüber den Weltsprachen Französisch und Spanisch, von denen sie dominiert werden. Migrations-Bewegungen werden deshalb zusätzlich unter sprachlichem Blickwinkel betrachtet. Wie im Baskenland (bzgl. des Euskara) sprechen in Katalonien mehr Personen Spanisch als Katalanisch, Grund zur Besorgnis und zur speziellen Sprachförderung.

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