Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.
Ein fröhlicher Nachruf
Der Stiftungsrat des Guggenheim-Museums Bilbao hat den Plan zum Bau eines Doppel-Museums im Naturschutz-Gebiet Urdaibai aufgrund der hohen technischen Anforderungen und des sozialen Drucks aufgegeben. Auch beim zweiten Anlauf war das völlig unsinnige und allein auf Tourismus gerichtete Projekt nicht von Erfolg gekrönt. Der Wunsch der Provinz- und Regional-Behörden, den “Guggenheim-Effekt”, der Bilbao durch den Bau des Museums verändert hat, auf Urdaibai auszuweiten, ist damit erneut gescheitert.
La energía mortal
El asesinato del ingeniero Ángel Pascual Múgica que sucedió a José María Ryan era uno de los últimos acontecimientos que condujeron a abandono del proyecto de una planta nuclear en el pueblo vizcaino de Lemoiz (Lemóniz). El 5 de mayo de 1982, ETA mató al ingeniero-director Ángel Pascual Múgica. Había sucedido a José María Ryan, secuestrado y asesinado por ETA quince meses antes. Tanto los atentados como el fuerte movimiento popular contra la energía nuclear llevaron a la suspensión del proyecto.
Guggenheim gegen Naturschutz
Das Projekt baskischer Behörden, in der Provinz Bizkaia ein neues Doppelmuseum Guggenheim bauen zu lassen, steht kurz davor, in der Schublade zu verschwinden. Das behauptet zumindest die baskische Rechtspresse, die bekanntermaßen beste Kontakte in höhere Ebenen verfügt. Danach erwägen die Institutionen, das Projekt aufgrund der Flut technischer Anforderungen und des entschlossenen Widerstands in der Bevölkerung zu stoppen. Dem Guggenheim im Naturschutz-Gebiet Urdaibai steht ein Wendepunkt bevor.
Öko-Skandal mit Todesfolge
Seit dem Absturz der Mülldeponie von Zaldibar am 6. Februar 2020 in der baskischen Provinz Bizkaia sind fünf Jahre vergangen. Einer der Verschütteten wurde gefunden, ein anderer nicht. Ein erster Prozess endete mit einem Schuldeingeständnis der Betreiber und einer Millionen-Entschädigung. Die weiteren Ermittlungen stagnieren, Millionen-Forderungen stehen auf dem Spiel, an einer wirklichen Aufklärung dieses gigantischen Umwelt-Skandals hat außer den betroffenen Familien kaum jemand Interesse.
Das Risiko steigt
Waldbrände gehen in der Regel auf menschliches Verschulden zurück. Als Folge von Fahrlässigkeit und Unfällen, oder Brandstiftung. Verursacht durch Viehzüchter und Landwirte, die trotz Trockenheit Gestrüpp verbrennen oder Maschinen auf den Feldern einsetzen, wo ein Funken reicht. Waldbrände sind auch die Folge von Sparpolitik bei der Landschaftspflege, bei Waldhütern und Feuerwehr, in spanischen Regionen mit Rechts-Regierungen. Von gezielter Brandstiftung bis zu Boden-Spekulation ist der Weg kurz.
Am Abgrund der Katastrophe
Der globale Tourismus ist bereits für 8,8% der CO2-Emissionen verantwortlich und steigt ungebremst weiter an. Eine Analyse von Daten aus 175 Ländern zeigt, dass der Tourismus doppelt so schnell wächst wie die übrige Wirtschaft, ohne seinen CO2-Ausstoss zu reduzieren. Der Inlandsverkehr in drei großen Ländern (USA, China und Indien) ist eine Hauptquelle dieser Emissionen. Der größte Teil des Netto-Ausstoßes wird durch Flugreisen und die Nutzung von Privatfahrzeugen durch Reisende verursacht.
Unzweifelhafte Anhörung
Verschiedene baskische Institutionen wollen im Biosphären-Reservat und Naturschutz- und Vogelschutz-Gebiet ein zweites Guggenheim-Museum bauen lassen, mit zwei Standorten und einem kilometer-langen Verbindungssteg, um den Landkreis zu beleben und “ökologischen” Tourismus zu fördern. Große Teile der Bevölkerung sind dagegen. Der von Provinz- und Regional-Regierung in Form einer Studie initiierte Anhörungs-Prozess hat jedoch eine breite Ablehnung des Projekts in der Bevölkerung deutlich gemacht.
Folge des Klimawandels
Das heftige Unwetter, das soeben in der spanischen Region Valencia an der Mittelmeer-Küste vorbeigezogen ist, wird als das schlimmste dieses noch kurzen Jahrhunderts bezeichnet. Verschlimmert wurde dieses DANA genannte Phänomen durch die Folgen des Klimawandels. Deutlich mehr als 100 Personen sind bei den verheerenden Verwüstungen und Überschwem-mungen ums Leben gekommen. Betroffen war die Umgebung der Hauptstadt Valencia. Jetzt die Frage: Was ist passiert und warum? Was hätte vermieden werden können?