71 items tagged "Reisekultur"

  • Tourismus-Nachrichten (3)

    tournach3a00Bloss weg hier!

    Weil alle anderen Reiseziele schon derart überlaufen sind, dass sogar hartgesottenen Touristen die Lust vergeht, zieht die Reisebranche die letzten Register und zündet die vorletzten Raketen. Ein Reisebüro in Transsibirien bietet seit Kurzem Tripps in die Hölle unter dem Motto: Schließlich war schon bei Dante, die Hölle das Interessante. Vorerst beschränkt sich das Angebot auf Tagesausflüge bei 45 Grad Hitze. Später sollen auch Wochenangebote hinzukommen, Begegnungen mit Höllenpersonal inklusive.

  • Tourismus-Nachrichten (4)

    tour4a00Suche nach Geheimtipps

    So gut wie jedes heutzutage von Massen-Tourismus heimgesuchte Reiseziel war einst ein Geheimtipp. Möglich gemacht hat diesen Massen-Tourismus die relative Verbilligung (“Demokratisierung“) der Reise-medien (Flüge, Kreuzfahrt) und die weltweite Zugänglichkeit der Ziele. Und selbstverständlich der weltweite Kapitalismus. Doch bekommt der Moloch den Hals nicht voll, weiter geht die Suche nach unverbrauchten Orten, die noch “erschlossen“, “erobert“ und “kolonisiert“ werden können. Avanti Dilettanti!

  • Tourismus-Phobie

    hosteltur1aUrsachen und Auswirkungen

    Hosteltur ist ein Internet-Portal in spanischer Sprache, das alle Aspekte von Tourismus, speziell Hotel-Tourismus beleuchtet und für jede Erscheinung eindrucksvolle Zahlen präsentiert. Obwohl dabei zweifellos die Förderung der Branche im Vordergrund steht, bietet Hosteltur auch Einblicke in kritische Diskussionen um die Auswirkungen des aktuellen weltweiten Massentourismus. Was – so fragt sich Hosteltur – ist Tourismus-Phobie und worauf basiert sie? Es folgen Antworten, die in ihrer Klarheit überraschen.

  • Tourist, go home

    gohome1Eine internationale Bewegung

    Der Ausdruck "Yankees go home" bringt in verschiedenen Teilen der Welt zum Ausdruck, dass US-amerikanische Institutionen nicht beliebt sind und besser nach Hause gehen. In den letzten Jahren hat sich der Satz "Tourist, go home" verbreitet, vor allem in Orten, die sich zu wichtigen touristischen Attraktionen entwickelt haben und deren Bewohner*innen sich darüber beklagen, dass alles eine Grenze haben muss: auch die Zahl der Reisenden, die die Städte derart vereinnahmen, dass sie unbewohnbar werden.

  • Turismo sin limites

    limit11Destrucción de la vida cotidiana

    El turismo tiene muchas formas y otras tantas consecuencias: “Un turismo sin límites crea sociedades excesivamente vulnerables”. Casilda Cabrerizo es geógrafa y profesora de la Universidad Carlos III de Madrid. Casilda Cabrerizo ha participado recientemente en las jornadas “Turismoa(k) birpentsatzen” (Repensar el turismo), organizadas por EH Bildu en Donostia. Destaca la necesidad de fijar límites a la actividad turística para impedir que las sociedades se conviertan excesivamente vulnerables.

  • Tutera – Tudela (Nafarroa)

    tutera1Stadt der drei Kulturen

    Besuch im südlichsten Teil des Baskenlandes, in der Ribera von Nafarroa, der baskischen Speisekammer, was Gemüse, Paprika, Spargel und ein wenig Wein anbelangt. Tutera (Tudela) ist mit 35.000 Personen die zweitgrößte Stadt der Region, die bis zu den Pyrenäen reicht und dort die Grenze zu Iparralde bildet. Im Süden heißen die Nachbarn Aragon und Rioja. Der Ebro-Fluss wälzt sich vorbei am Santa-Barbara-Berg, dessen Burg in der Vergangenheit islamischer, jüdischer und christlicher Bevölkerung Schutz bot.

  • Übertourismus Teneriffa

    tenerife1Schnauze voll auf den Kanaren

    Teile der Einwohnerschaft der Kanarischen Inseln haben begonnen, ihren Unmut über das herrschende Tourismus-Modell auf die Straße zu tragen. Dieses gegenüber dem Alltag der Bewohner*innen völlig rücksichtlose Modell beutet natürliche Ressourcen aus und vertreibt die einheimische Bevölkerung. Nach Ansicht von Kritiker*innen hat die negative Entwicklung schon längst jegliche zumutbaren Grenzen überschritten. Die dagegen erfolgenden Mobilisierungen werden nun von internationalen Medien aufgegriffen.

  • Urbaner Massentourismus

    tasio1Das Prekaritäts-Modell

    Das Tourismus-Modell, das sich in Euskal Herria immer mehr ausbreitet, beunruhigt zunehmend große Teile der Bevölkerung. Viele Jahre lang konnten wir beobachten, was an der nahe gelegenen Küste von Lapurdi geschah, die als Zweitwohnsitz von Pensionären aus Paris besetzt wurde. Seit 20 Jahren breitet sich der touristische Trend auch im Südbaskenland aus, wobei die Hauptstädte besonders betroffen sind. In Donostia ist seit 150 Jahren der Adels-Tourismus, in Bilbao seit 25 Jahren der Guggenheim-Effekt.

  • Volkswagen prostituiert Bilbao

    VW11
    Besetzungs-Tourismus

    Beim üblichen Gang zum Mercado-Markt in Bilbao sahen sich im Oktober 2019 die Stammkund*innen plötzlich Polizeikontrollen und Verbotsschildern gegenüber. Niemand kapierte, worum es ging. In der Zeitung hatte nichts gestanden, erklärt wurde nichts. Dafür waren Polizisten und Security-Leute zugange, am frühen Abend kreiste sogar ein Polizei-Hubschrauber über der Altstadt. In letzter Minute entdeckten findige Nachbar*innen den Grund des Blockade-Manövers: Der Volkswagen-Konzern hatte den Markt besetzt.

  • Von Jakob nach Santiago

    jakob01Der baskische Pilgerweg

    Auch in Zeiten von Meererwärmung und Gletscherschmelze, extremer Trockenheit und Überschwemmungen (Zeichen der Klimakatastrophe), besteht der reiche Teil der Menschheit auf seinem “Recht“ zu Reisen. Ökologischer Tourismus ist Mangelware. Auch ökologisch Gesinnte verzichten nicht auf ihre Flüge nach Ibiza, Indonesien oder Kenia. Einen Kontrast bilden die Jakobs-Pilger*innen, die (auch im Winter) auf ihren Wegen keine Kohlenstoff-Spuren hinterlassen. Ob sie nun spirituell oder wanderlustig daherkommen.

  • Was ist Baskultur.info?

    was ist baskultur01BASKULTUR.INFO

    BASKULTUR.INFO ist ein im Baskenland verfasstes Internet-Portal mit Informationen zu den Themen-Bereichen Geschichte, Kultur, Kunst und ökologisches Reisen im Baskenland. Der Inhalt von BASKULTUR.INFO ist in deutscher Sprache verfasst, die Informationen richten sich insbesondere an ein deutsch-sprachiges Publikum. BASKULTUR.INFO informiert über alle aktuellen und historischen Bereiche des Baskenlandes.

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