71 items tagged "Reisekultur"

  • Partizan Travel 2026

    partiz26aBaskenland, Irland, Schottland

    Seit Jahren arbeitet der Kulturverein Baskale (Herausgeber der Webseite baskultur.info) mit dem alternativen Reise-Veranstalter Partizan Travel zusammen, um einen angesichts der Klima-Katastrophe mehr denn je notwendigen sozial verträglichen Tourismus zu organisieren und zu praktizieren. Wer sich über die Webseite in Kontakt setzt, bereits einmal an einer Reise teilgenommen hat oder anderweitig Interesse bekundet, erhält einen Rundbrief. Auch baskultur.info soll als Informations-Verteiler nicht fehlen.

  • Partizan-Reisen 2018

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    Geschichte, Kultur und Gastronomie

    Der alternative Reiseveranstalter Partizan Travel hat seine neuen Reiseangebote für 2018 vorgelegt. Zwar noch nicht komplett vorbereitet, aber doch thematisch festgelegt. Neben den üblichen Reisezielen Nordirland und Irland geht es auch wieder ins Baskenland. Fest steht die Gernika-Reise im April, zum Tag der Bombardierung vor 81 Jahren. Neuheit ist eine Reise nach Pamplona im ehemaligen Königreich Navarra sowie eine weitere Reise durch verschiedene baskische Provinzen mit dem Schwerpunkt Gastronomie.

  • Reisebuch Baskenland

    reisebuch11Land der sieben Provinzen

    Zu Beginn des Jahres 2025 hat der Berliner Trescher-Verlag ein bemerkenswertes Reisebuch herausgegeben: “Baskenland“. Wer ein reines Reisebuch erwartet, wird überrascht werden, denn Autor Jens Wiegand legt interessierten Leser*innen nicht nur Reise-Nützliches vor, sondern gleichzeitig eine Portion Wissen über Geschichte und Kultur. Einzigartig am Buch ist auch, dass die spanisch-französische Staats-Grenze überschritten wird und von Euskal Herria als kulturell-historischer Einheit die Rede ist.

  • Reisebuch Bilbao-Bizkaia

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    Alternatives Reisebuch Bilbao-Bizkaia

    Der baskisch-deutsche Kulturverein BASKALE hat im Juli 2018 ein digitales Reisebuch vorgestellt. „REISEBUCH BILBAO-BIZKAIA“ ist der Titel, aus dem hervorgeht, welche Orte beschrieben werden. Bei der neuen Publikation handelt es sich um Reiseliteratur, die „nicht den gängigen Klischees von unkritischen Hochglanz-Beschreibungen folgt“, so der deutschsprachige Informationsblog BASKINFO, der ein Interview mit einer Mitarbeiterin aus dem BASKALE-Team führte, das in 3-jähriger Arbeit das Reisebuch erstellte.

  • Reisebuch Bilbao-Bizkaia

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    Alternative Reiseliteratur Baskenland

    Wer bei Internet-Suchmaschinen die Stichworte „Reiseführer oder Reisebuch Baskenland“ eingibt, erhält nicht gerade viele Ergebnisse. Häufig wird das Baskenland in der Reiseliteratur unter „Spanische Nordküste“ subsummiert, obwohl baskische Geschichte, Kultur und Sprache schon lange eine eigene Behandlung verdienen. Eine Publikation des Kulturvereins BASKALE aus Bilbao bemüht sich seit vergangenem Sommer, diese Lücke zu füllen. „Reisebuch Bilbao-Bizkaia“ ist der Titel der digitalen Veröffentlichung.

  • Reisebuch San Sebastián

    DSS01
    „Die glücklichste Stadt der Welt“

    Reiseführer sind dazu da, Reiseziele zu bewerben oder zu verkaufen. Den potentiellen Reisenden sollen praktische Hinweise für unterwegs an die Hand gegeben werden, von Geschichte über Kultur bis zu Hotel-Tipps. Reisebücher funktionieren subtiler. Der Praxis-Anteil darf in den Hintergrund treten, Subjektivität ist Trumpf, persönliches Erleben, individuelle Vorlieben. Das von Baskultur.info rezensierte Buch „Donostia – San Sebastián, die glücklichste Stadt der Welt“ fällt in die Kategorie Reisebuch.

  • Reisen im Rollstuhl

    rolli01Pionierprojekt integratives Reisen

    Personen mit verschiedenen körperlichen Behinderungen sind derzeit damit beauftragt zu überprüfen, ob Bizkaia als Reiseziel für Menschen mit Handicap geeignet ist. Dabei bereisen sie auf verschiedenen Routen verschiedene Ziele der baskischen Küstenprovinz und beschreiben vorgefundene Barrieren genauso wie barrierefreie Zugänge. Es handelt sich um ein Pionierprojekt der Reiseagentur Travel For All. Ziel sind Ausflüge und Routen, die ohne Einschränkung für jedes Publikum geeignet sind.

  • Reisen ins Baskenland

    partizan01"Rebellisches Baskenland"

    "In den letzten dreissig Jahren kam das Baskenland nur dann in die Schlagzeilen, wenn es einen Anschlag gab. Der bewaffnete Konflikt überdeckte alles. Doch das Baskenland hat auch andere Seiten: Kaum irgendwo in Europa sind soziale Bewegungen, Basisgewerkschaften und linkssozialistische Parteien so stark wie hier". So wirbt die schweizerische Wochenzeitung WOZ für ihre Leserinnen-Reise ins Baskenland. Damit sind sie nicht allein, auch Partizan-Travel begeistert Reisewillige für das Land.

  • Reisen ohne Hürden

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    Santurtzi setzt auf Zugänglichkeit

    Die Gemeindeverwaltung Santurtzi, Hafenstadt vor Bilbao, setzt auf Reisen ohne Hindernisse. Die Industrie- und Fischerei-Geschichte der Stadt ist in den vergangenen Jahren zu einer kleinen Attraktion für Reisende geworden, die einige Tausende an die Nervión-Mündung geführt hat. Immerhin hat Santurtzi den einzigen Fischereihafen des Landkreises Groß-Bilbao. Nun setzt Santurtzi auf Zugänglichkeit für Personen, die an vielen Orten Probleme haben, die üblichen Gastronomie- und Tourismus-Angebote zu nutzen.

  • SOS aus der Altstadt

    sos001Bilbo ertrinkt im Tourismus

    Die Altstadt von Bilbao hat einen kritischen Punkt erreicht, durch den die Lebensqualität ernsthaft in Frage gestellt wird. Im Rahmen des derzeitigen Stadtmodells ist der Stadtteil zu einem kommerziellen und touristischen Zentrum geworden, das die Bedürfnisse der Nachbarinnen und Nachbarn völlig außer Acht lässt und ausschließlich auf die Interessen des privaten Kapitals ausgerichtet wird. Nach der Pandemie-Zwangspause hat erneut ein Massentourismus eingesetzt, der alle Rekorde zu brechen verspricht.

  • Spuren der Transhumanz

    trahu1Ökologischer Tourismus

    Ökologischer Tourismus ist heutzutage ein großes Wort, insbesondere im Zeichen von Massentourismus überall. Selbst wenn die Besuchs-Aktivität umwelt- und sozialverträglich ist, stellt sich dennoch die Frage der Anfahrt und der Unterkunft. Je abgelegener die Besuchsorte, desto geringer die Massen, aber umso größer die Abhängigkeit von Privatfahrzeugen. Die baskischen Berge bieten Möglichkeiten, einen solchen Tourismus zu praktizieren. Auf den Spuren der Transhumanz, des bäuerlichen Auf- und Abtriebs.

  • Stopp Guggenheim Urdaibai

    gugur1Mafiöse Machbarkeit

    Immer lauter wird die Kritik gegen den Plan eines zweiten Guggenheim-Komplexes in Bizkaia, ausgerechnet im Biosphären-Reservat Urdaibai. Hinter dem Plan steht vor allem die konservativ-neoliberale Regierungs-Partei. Aber: "Die PNV hat erkannt, dass die Pläne selbst von ihren Wählern abgelehnt werden". Die Plattform "Guggenheim Urdaibai Stop" fordert das endgültige Ende des Projekts, weil es "nicht lebensfähig ist", sagt eine Sprecherin. “Wir werden alles tun, um den Plan endgültig zu stoppen".

  • Strandbesetzung Mallorca

    cala11Gegen Massentourismus

    Mallorca: Neben Großdemonstrationen greifen Aktivisten nun auch zu kreativen Aktionen und “besetzen“ ihre Strände. Die Lage in vielen Urlaubs-Gebieten wird für viele Bewohner*innen zunehmend untragbar. Mieten explodieren mit dem Massentourismus. Für ein Zimmer müssen zum Teil 1.000 Euro gezahlt werden, dafür geht fast der gesamte Mindestlohn drauf, der im schlecht bezahlten Gaststätten-Gewerbe oft nur verdienen ist. Dazu kommen Müllberge, Wassermangel, Verkehrschaos und Lärm. Das Limit ist erreicht.

  • Tourismus ohne Bremsen

    bremse11“Wie nie zuvor“

    Obwohl sie bereits im März begannen, brachten die Osterferien Touristen wie nie zuvor ins Baskenland. Aus dem spanischen Staat wird gemeldet, man habe von Januar bis März 16 Millionen Touristen empfangen, ein neuer Rekord. Ob dieses fragwürdigen Rekords reiben sich die Tourismus-Betreiber die Hände. Gespalten sind die in diesem Bereich zu prekären Bedingungen Beschäftigten. Verzweifelt die Hände über dem Kopf schlugen jene zusammen, die in den besuchten Städten und Vierteln leben: Gentrifizierung!

  • Tourismus tötet Tourismus

    tutot01
    Vom Wesen des modernen Tourismus

    Seit es Menschen auf der Erde gibt, war Reisen eine Notwendigkeit. Immer galt es zu entdecken, was sich hinter dem Horizont verbirgt, entweder um neue Lebensorte zu finden oder neue Welten zu erleben. Letztendlich ist das ganze Leben eine Reise, ein Weg, von dem wir oft nicht wissen, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt. Wie schon vor 500 Jahren ist das Reisen jedoch denen vorbehalten, entweder die Mittel haben oder ausreichend Abenteuerlust. Statt Peru wird heute Bilbo bereist und kolonisiert.

  • Tourismus zerstört

    tourzer1Die Eingeweide der Reise-Branche

    Anna Pacheco tauchte ein halbes Jahr lang Undercover in drei Luxushotels in Barcelona ein und gab sich als Angestellte aus, um an Firmen-Veranstaltungen, Weihnachts-Essen und Treffen mit der Geschäftsführung teilzunehmen. Dank der Kontakte, die ihr eine Gewerkschaft in diesem Sektor vermittelte, konnte sie die Klassenbeziehungen und den moralischen Erpressung analysieren, die dort herrschen: Arbeitnehmer werden benutzt, um die Launen der Gäste zu befriedigen und das Tourismus-Geschäft zu steigern.

  • Tourismus-Alternativen

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    Soziale Verantwortung beim Reisen!

    Je mehr Menschen auf dem Erdball auf Reisen gehen, desto mehr konzentrieren sie sich an wenigen „attraktiven“ Orten: das Phänomen Massentourismus, der zu einer grundlegenden Veränderung der sozialen Verhältnisse der besuchten Orte führt. Im Baskenland ist im Sommer 2017 zum ersten Mal Kritik laut geworden an der von den baskischen Behörden verfolgten hemmungslosen Vermarktungs-Strategie. Das TourCert-Konzept wäre eine Alternative, die helfen könnte, die schlimmsten Auswüchse zu vermeiden.

  • Tourismus-Horror (5)

    tour5x0700aFerienzeit!

    Weltbekannte Filme machen die Drehorte zu Treffpunkten für Massen-Tourismus und damit unbewohnbar. Das reiche Notting Hill in London ist unerträglich geworden. Experten stellen fest, dass es nicht mehr die internationalen Reise- und Tourismus-Messen sind, auf denen solche Orte beworben und verdorben werden. Es reicht ein Eintrag bei einem der berüchtigten Reiseportale wie Trip-Zerreißer oder ein privat gedrehtes Video auf Instagram, um kostenlos Schaden anzurichten. Nicht zu vergessen die Influencer.

  • Tourismus-Nachrichten (1)

    tournach1a00Es lebe die Tourismo-Phobie!

    Der Tourismus im spanischen Staat geht in ein Rekordjahr. Wenn Barcelona, Donostia, Malaga, Palma, Teneriffa, Bilbo, Zaragoza im vergangenen Jahr schon aus den Nähten geplatzt sind, müssen wir für dieses Jahr einen neuen Begriff ausdenken. Tourismus, Massen-Tourismus, Over-Tourismus, Giga-Tourismus – Wahnsinn. Venedig, Kanaren, Mallorca, Bilbo – immer mehr Menschen gehen in halb Europa auf die Barrikaden, um ihren Lebensalltag, ihre Nachtruhe, ihre Nachbarschaft und ihre Wohnungen zu verteidigen.

  • Tourismus-Nachrichten (2)

    tournach2a00Urlaub in Balkonien

    Kritik am Massen-Tourismus breitet sich immer mehr aus. Aufgescheucht durch die unerträglichen Situationen in Venedig oder Santorini und angeregt durch die Protest-Aktionen auf den Balearen oder den Kanarischen Inseln erkennen immer mehr Kollateral-Betroffene Stadt-bewohner*innen in Europa, dass nur Widerstand gegen die ungezügelte Tourismus-Werbung eine Hoffnung auf Besserung zulässt. Die Protestaktionen werden phantasievoller, die bürgerliche Presse fragt unverblümt: Wie konnte es nur dazu kommen!

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