97 items tagged "Repression"

  • Schließung von EGIN

    egin001Spanische Pressezensur

    Am 15. Juli 1998 verwirklichte der Richter des spanischen Sondergerichts Audiencia Nacional, Baltasar Garzón, mit seiner Unterschrift die Wünsche von José María Aznar (PP) sowie von José Antonio Ardanza (baskischer PNV-Ministerpräsident) und Juan María Atutxa (baskischer Innensenator): die linke baskische Tageszeitung EGIN wurde geschlossen. Einen Tag später überwanden die EGIN-Angestellten den Schock, während einige sich auf das Gefängnis einstellten, brachten andere eine neue Zeitung heraus.

  • Sin libertad de prensa

    libpre1Sin información crítica

    Desde mayo de 2025, el periodista y activista germano-kurdo Hüseyin Dogru figura en la lista de sanciones de la UE. Dirigía el portal revolucionario red. Las sanciones contra Hüseyin Dogru entraron en vigor por primera vez en julio de 2025. La acusación: según la UE, Dogru habría difundido propaganda rusa en Europa a través de una empresa fantasma en Turquía. Ahora, las autoridades han bloqueado las cuentas de su esposa. La RFA y la UE quieren sentar un precedente disuasorio para el periodismo crítico.

  • Sorginak, putak, terroristak

    olatzd1Indarkeria matxistaren ertzak

    "Sorginak, putak, terroristak. Indarkeria matxistaren ertzak” (Txalaparta) liburua ondu du Olatz Dañobeitia Caballosek, berak sinatu du. Torturaren ikuspegi zehatz batean sakontzea proposatzen du Olatz Dañobeitiak, “Indarkeria matxistaren ertzak: tortura politikoa“ lanean. Torturaren orbanei jarraika, indarkeria matxistaren geltokian egin dugu parada, marko politiko bat eskaini eta kolektiboki hausnartzen jarraitze aldera. “Estatuak zuzenean egikaritu du indarkeria matxista bere funtzionarioen bidez“.

  • Sozialzentrum brutal geräumt

    kukutza11aKukutza Bilbao 1998-2011

    Rekalde ist ein marginaler und zentrumsferner Arbeiter-Stadtteil von Bilbao mit 50.000 Bewohner*innen. Über das Zentrum des Barrios führt in luftiger Höhe die unfallreiche A8-Autobahn, mehr als einmal stand ein Waren-LKW kurz vor dem Absturz. Trotz seiner Größe hat Rekalde bis heute noch nicht einmal ein Bürger- oder Kulturzentrum. Da kam es gerade Recht, dass jüngere Leute eine leer stehende Fabrik besetzten und ein selbstverwaltetes Sozialzentrum schufen und für den Stadtteil zugänglich machten.

  • Spanien: Mehr Geheimhaltung

    geheim1Reform bedeutet Verschlimmerung

    Die sozialliberale Regierung Spaniens "reformiert“ das Gesetz zur Presse- und Informationsfreiheit: Bis zu drei Millionen Euro Geldstrafe drohen Journalisten in Zukunft, wenn sie in beruflicher Praxis Staatsgeheimnisse offenlegen. Die sollen weiter bis 2073 unter Verschluss bleiben. Reform bedeutet somit Rückschritt, eine weitere Verschärfung des Maulkorb-Gesetzes. Spanische Geheimhaltung bedeutet somit, politische Leichen noch länger im Keller ruhen lassen. Ein Bericht von Ralf Streck bei Heise.de.

  • Spanische “Terror“-Justiz

    tsunam11Von wegen Pressefreiheit

    “Wie man aus der katalonischen Unabhängigkeits-Bewegung eine Terrororganisation macht“ ist ein Beitrag von Ralf Streck auf Overton-Magazin, der beschreibt, wie die spanische Justiz (oder ihre reaktionärsten Angehörigen) aus der katalanischen Unabhängigkeits-Bewegung eine “Terroristische Organisation“ machen. Der Vorwurf zielt nicht allein auf die politischen Aktivistinnen der Bewegung, sondern auch auf jene Journalisten, die informieren und nicht der Rechts-Propaganda vom “Separatismus“ folgen wollten.

  • Spur der Todesschwadronen

    goldmann1Der Tod von Pierre Goldman

    Der Geschichts-Spielfilm "Le Procès Goldman" (Der Goldmann-Prozess) von Cédric Kahn wurde im Mai 2023 in Cannes vorgestellt. Nun ist er in den französischen Kinos angelaufen: es geht um den ungeklärten und ungesühnten Mord am politischen Aktivisten Pierre Goldman. Er wurde 1979 bei einem Anschlag getötet, für den die Polizei Söldner der rechtsradikalen spanischen Killergruppe BVE verantwortlich machte, die später in den Todesschwadronen der GAL weiter gegen linke baskische Aktivisten vorgingen.

  • Systematische Folter

    tortu1aDie mühsame Aufarbeitung

    Seit den 1960er Jahren wurden in Hegoalde, dem südlichen Baskenland schätzungsweise 10.000 Personen gefoltert. Dabei gab es einen bruchlosen Übergang von der Diktatur zur so genannten Demokratie. Gefoltert wurden (wie viele denken mögen) nicht nur Militante von bewaffneten Organisationen, sondern alle Arten von politisch Aktiven. Deutlich wird dies daran, dass nur ein kleiner Teil der Gefolterten anschließend juristisch angeklagt wurde. Guardia Civil, Policia Nacional und Ertzaintza waren die Folterer.

  • Tabula rasa bei Telepolis

    telepo1Linkes Internetportal abgewickelt

    Ein echter Informations-Verlust: das Internetportal Telepolis hat nach Führungswechsel alle früheren Artikel gelöscht, weil sie der neuen Redaktionslinie nicht mehr entsprechen. In jeder Hinsicht – International, Ökologie, Baskenland – war Telepolis jahrelang eine wichtige alternative Informationsquelle zur Orientierung im Internet-Dschungel. Das ist vorbei. “Qualitätsoffensive“ heißt das neue Wort, um alte Inhalte auf den Index zu setzen und das Wort “Zensur“ zu vermeiden. Anpassung an neue Zeiten.

  • Tag der Gefallenen

    guegun1Erinnerung an die Kämpfer*innen

    Die letzten fünf Hinrichtungen des Franquismus liegen 47 Jahre zurück. September 1975: Innerhalb weniger Stunden werden die ETA-Aktivisten Ángel Otaegi und Jon Paredes "Txiki", sowie die FRAP-Mitglieder José Humberto Baena, Ramón García Sanz und José Luis Sánchez Bravo in Barcelona von Erschießungs-Kommandos getötet. September 2022: “Txikis“ Bruder Diego Paredes beklagt die fehlende Bereitschaft, die damals für solcherart Menschenrechts-Verletzungen verantwortlichen Franquisten zu verfolgen. Bis heute.

  • Tardofranquismo y Transición

    tardo150 años de relato tergiversado

    El 27 de septiembre de 2025 se cumplen 50 años de la última ejecución de cinco activistas políticos (FRAP, ETA) antes de la muerte de Franco. En este contexto, se habla del tardofranquismo, de la lucha de dos facciones del régimen, los duros contra los tecnócratas, de los intentos de apertura política del régimen franquista que precedieron a la transición de la dictadura a la democracia. El siguiente artículo aborda esta leyenda del “tardofranquismo y la transición”, de la que surgió el "régimen de 1978".

  • Topos en la izquierda

    vshbil1El Estado lo sabe todo

    El jueves 22 de enero, la organización antifascista Interventionistische Linke (IL – Izquierda Intervencionista) hizo público que sabía con certeza que entre sus filas más cercanas se encontraba un informante de la Oficina Federal para la Protección de la Constitución. Este informante llevaba ocho años infiltrado en su organización y en otros grupos de izquierda de Hannover. Se trata de uno de los mayores casos de espionaje al movimiento de izquierda descubiertos en los últimos años.

  • Tortura sistemática

    tortureALa laboriosa reconstrucción

    Desde la década de 1960, se estima que unas 10.000 personas han sido torturadas en Hegoalde, Euskal Herria sur. Hubo una transición sin fisuras de la dictadura a la llamada democracia. No solo se torturó (como muchos podrían pensar) a militantes de organizaciones armadas, sino a todo tipo de personas políticamente activas. Esto queda patente en el hecho de que solo una pequeña parte de los torturados fueron posteriormente acusados judicialmente. La Guardia Civil, la Policía Nacional y la Ertzaintza fueron los torturadores.

  • Torturatzaile ospetsuena

    melma1Meliton Manzanas (1968)

    Joan den martxoaren 31n Euskal Herriko Giza Eskubideen Behatokiak Irungo Udalari dei publiko bat egin zion, Iparralde etorbideko terrorismoaren biktimen oroigarrian bizi den injustizia dela eta. Duela 50 urte, 1976ko irailaren 8an Guardia Guardia Zibilak hildako Josu Zabala Erasunen izena ez baita ageri memorialean, bai aldiz Meliton Manzanas torturatzaile ezagunarena. Hain justu, Meliton Manzanas Gonzalezek, Josu Zabala Erasunen aita bera torturatu eta pistola bat buruan jarrita mehatxatu zuen.

  • Txabi Etxebarrieta 1968

    etxeb01Hinrichtung durch die Guardia Civil

    Das ETA-Mitglied Txabi Etxebarrieta wurde am 7. Juni 1968 bei Tolosa (Gipuzkoa) bei einem Schusswechsel mit der Guardia Civil tödlich verletzt. Immer schon wurde in seiner Familie vermutet, dass der "Nahkampf", wie sein Tod offiziell dargestellt wurde, kein solcher war. 54 Jahre nach den Ereignissen konnte von einem Anwalt endlich der amtliche Autopsie-Bericht eingesehen werden. Darin steht, dass er zweimal auf Etxebarrieta geschossen wurde, das zweite Mal von hinten, aus kürzester Entfernung.

  • Vernichtungshaft in Italien

    cospito1Anarchist im Hungerstreik

    Der italienische Anarchist Alfredo Cospito befindet sich seit Oktober im Hungerstreik, um sich gegen ein neues Gesetz der Regierung von Giorgia Meloni zu wehren, das lebenslange Freiheitsstrafe zusätzlich verschärft. Cospito ist inhaftiert in einem italienischen Sondergefängnis, in dem den Gefangenen so gut wie alle Rechte beschnitten werden. Das neue Gesetz zeigt die eiserne (vielleicht verfassungswidrige) Faust der neofaschistischen Regierung und wirft ein Licht auf die orientierungslose Linke.

  • Von Illegalität zu Wahlerfolg

    illegal0125 Jahre Baskische Linke

    In nur knapp 25 Jahren hat die baskische Unabhängigkeits-Linke eine bemerkenswerte Entwicklung vollbracht. Im Jahr 2002 wurde sie für illegal erklärt, es folgten viele Jahre Gefängnis für die Funktionsträger aus dem Partei-Vorstand. Nach Jahren des Wiederaufbaus wurde die Wahl zum staatlichen Parlament zu einem vorläufigen Höhepunkt: Die Koalition EH Bildu fuhr mit 335.170 Stimmen ein Rekordergebnis ein. Bezahlt wurde dieser Erfolg unter anderem mit einer tiefgehenden Spaltung in der Bewegung.

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