73 items tagged "Kunst"

  • Skulpturenpark Arboleda

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    Eisenspuren in La Arboleda

    Erzminen gibt es in La Arboleda bereits seit der Zeit der Römer. In der Zeit der Industriellen Revolution im Baskenland wurden die Minen zum ersten Mal massiv ausgebeutet, die aus allen Teilen des Staates eingewanderten Arbeiterfamilien lebten in unvorstellbarer Armut. In den 70er Jahren war der Erzabbau vorbei. Seither wächst Gras auf den übrigenFelsen, die offenen Gruben füllen sich mit Wasser. Dazwischen siedelt sich Kunst an, Skulpturen baskischer Künstler/innen.

  • Street-Art in Bilbao

    sonar01Träumen von der Krise

    Unter dem Projektnamen „Words Alive“ hat der aus Madrid stammende Urban-Art-Künstler SpY im Jahr 2015 in Bilbo zwei Wandbilder realisiert, die aus riesigen Buchstaben bestehen. Landesweit ist er einer der bekanntesten Künstler der noch relativ jungen Kunstrichtung Urban-Art. Weil er möchte, dass allein seine Werke für sich sprechen, bevorzugt er die Anonymität. „Künstler aus Madrid, Autodidakt, Generation 75“. Mit diesen kargen Worten im Telegrammstil resümmiert SpY seine künstlerische Laufbahn.

  • Streik im Guggenheim-Museum

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    Geschäfte auf dem Rücken der Beschäftigten

    Nach wie vor gibt es Leute, die ernsthaft behaupten, die in den 80er Jahren verloren gegangenen Arbeitsplätze in der baskischen Industrie seien gut ersetzt durch ebenso viele Arbeitsplätze im heutzutage vorherrschenden Tourismus- und Dienstleistungs-Bereich. Wie falsch diese Annahme (oder Behauptung) ist, zeigen Streiks in den großen Museen von Bilbao, die zum Großteil vom Tourismus leben. Bilbo ist weit entfernt von einem Gleichgewicht der Interessen von Besuchern und Tourismus-Angestellten.

  • Streik im Museum

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    Schöne Künste – Schöne Bescherung

    Sommer, wenn die europäischen Touristenströme kommen, ist auch für Museen Hauptsaison – eigentlich, denn das Bellas Artes in Bilbao (Museum der Schönen Künste) ist seit mehr als 5 Wochen geschlossen wegen Streik. Die über ein Sub-Unternehmen angestellten Arbeiterinnen leiden unter prekärer Bezahlung und Absicherung und wollen ihre Situation verbessern. Die zur Präsentation bereit gestellte Ausstellung verstaubt solange, weil die Geschäftsführung sich weigert, in ernsthafte Verhandlungen zu treten.

  • Verband Baskischer Bildhauer

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    Im Schatten von Guggenheim

    Seit seiner Gründung vor drei Jahren hat der baskische Bildhauer-Verband Eskuahaldunak mehr als 80 Ausstellungen organisiert, die 100.000 Besucher*innen angezogen haben. Mit diesen Ausstellungen, die allesamt in Kleinstädten zu sehen waren, hat der Verband das Ziel verfolgt, lokale Bildhauerinnen und Bildhauer sowie neue künstlerische Projekte bekannt zu machen. Guillermo Olmo, Vorsitzender des Bildhauer-Verbands Eskuahaldunak kritisiert die von offiziellen Stellen praktizierte Kunst-Förderung.

  • Wandbilder im Baskenland

    mural1Mauern, die Geschichten erzählen

    Eine leere Wand wird zum idealen Lautsprecher derjenigen, die keine andere Möglichkeit haben, sich Gehör zu verschaffen: Wandbilder. In Euskal Herria vor allem von politischem Charakter. Häufig ist die Botschaft nur von kurzer Dauer, in anderen Fällen haben die Werke bleibenden Charakter und erreichen die Kategorie Kunst. Die baskische Stiftung Euskal Memoria für Geschichts-Forschung hat eine große Zahl von Wandbildern in einem Buch zusammengestellt, ein Ausdruck der Arbeit von Xabier Peñalver.

  • Wassily Kandinsky in Bilbao

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    Wegbereiter der abstrakten Kunst

    Das Guggenheim-Museum in Bilbao zeigt eine Ausstellung mit Werken des russischen Malers Wassily Kandinsky, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Revolution der Formen anführte und als Wegbereiter der abstrakten Kunst gilt. Die Ausstellung umfasst neunzig Werke aus der New Yorker Sammlung der Guggenheim Foundation. Diese umfassende Retrospektive, bestehend aus Gemälden und Arbeiten auf Papier, zeichnet Kandinskys ästhetische Entwicklung im Laufe seiner Karriere nach. Trotz Pandemie geöffnet.

  • Wege zu Jorge Oteiza

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    Mehr als ein Bildhauer

    Jorge Oteiza: Erlebnisse und Meinungen von Persönlichkeiten der Kultur zu diesem baskischen Künstler, Schriftsteller, Bildhauer und Rebellen umfasst ein im Mai 2026 erschienenes Buch. Vierzig Reflexionen und Erfahrungen sind in „Oteiza kennenlernen“ zusammengefasst. Das Buch soll diese einzigartige Persönlichkeit der baskischen Kulturszene des 20. Jahrhunderts näherbringen. Es dokumentiert Stimmen aus den Bereichen Kunst, Film, Literatur und Architektur, die verschiedene Merkmale Oteizas herausarbeiten.

  • Yayoi Kusama (Guggenheim)

    kusama1Zwischen Genie und Wahnsinn

    Yayoi Kusama (*1929, Japan) ist eine der bedeutendsten japanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Zwischen 1958 und 1972 lebte sie überwiegend in New York, USA. Ihre bekanntesten Kunstwerke, Aktionen und Happenings entstanden in dieser Zeit. Ihr Markenzeichen sind Polka Dots, farbige Punkte, die sie auf Leinwänden, Skulpturen und Menschen malte. Im Guggenheim-Museum Bilbao läuft derzeit eine Retrospektive über das “hypnotische Universum“ der Künstlerin, die in einer psychiatrischen Klinik lebt.

  • Yiadom-Boakye im Guggenheim

    lynette1Nur schwarze Figuren

    Siebzig aktuelle Werke der englischen Künstlerin Lynette Yiadom-Boakye sind bis zum 10. September 2023 im Guggenheim-Museum in Bilbao zu sehen. “Keine Dämmerung ist zu mächtig“ (Ningún ocaso tan intenso) ist der Titel der Werkschau. Yiadom-Boakyes Eltern stammen beide aus Ghana und arbeiteten als Krankenpfleger in London. Sie schloss das Falmouth College of Arts, heute Falmouth University ab und erhielt 2003 einen Magistertitel an der Londoner Royal Academy of Arts. Eine Retrospektive im Guggenheim.

  • Yoshitomos trotzige Mädchen

    nara11Protest und Fetisch im Guggenheim

    Wütende Mädchen haben dem diesjährigen Star-Künstler im Guggenheim-Museum den großen Erfolg gebracht. Von Juni bis November 2024 stellt der Titan-Palast in Bilbao die Werke des Japaners Yoshitomo Nara aus, einem Punk- und Manga-begeisterten Maler, der die Grenzen zwischen Kunst und Marketing verwischt hat. Denn Yoshitomo ist nicht nur mit Kreativität beschäftigt, sondern auch ein Meister des Marketings. Aus seiner traumatischen Lebenserfahrung schöpft er rebellische Formen: dicklich-trotzige Mädchen.

  • Zumeta: Farbenfrohe Malerei

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    Zum Tod von José Luis Zumeta

    Das Baskenland hat mit dem Tod des Malers José Luis Zumeta nicht nur einen großen Künstler, sondern auch an Farbe verloren. Zumeta starb inmitten der Corona-Krise am 22. April 2020 in seiner Werkstatt im Donostia-Stadtteil Gros. Im Gegensatz zu der Mehrheit seiner baskischen Kolleginnen war Zumetas Stil nicht figurativ, sondern abstrakt. Trotz Ausstellungen in Europa und Amerika wurde er vor allem im Baskenland bekannt und beliebt. Zumeta war Gründungs-Mitglied der avantgardistischen Kunst-Gruppe GAUR.

  • Zwanzig Jahre ohne Chillida

    chill01Der den Wind kämmte

    Zwei Jahrzehnte sind seit dem Tod des baskischen Künstlers Eduardo Chillida vergangen, eine bedeutende Figur der Bildhauerei des 20. Jahrhunderts. Er starb 78-jährig am 19. August 2002 in seiner Geburtsstadt Donostia (San Sebastian). Chillida war vieles gleichzeitig: Architekt, Beobachter, Torhüter und Kunstschaffender. Seine Kunstwerke sind in der halben Welt zu finden. Chillida selbst bezeichnete sich als "Architekt der Leere". Zwanzig Jahre ohne Eduardo Chillida, den Bildhauer, der den Wind kämmte.

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