67 items tagged "Kunst"

  • Kunst + baskische Mythologie

    lezama1Der Bildhauer Xabier Lezama

    Xabier Lezama ist ein Vertreter des Symbolischen und Mythologischen, im Mittelpunkt stehen die baskische Kultur, ihre Ursprünge, Geschichte und Traditionen, sowie der Prozess der Modernisierung der Folklore durch die Avantgarde. Um 1990 begann er in der Eisen-Schmiede die Arbeit an einem Zyklus von ungleichen Skulpturen, sein Interesse an der baskischen Kunst und Kultur wuchs. Die Skala im Totemismus hatte er Ende der 1980er Jahre in seiner ethno-kulturellen plastischen Forschung thematisiert.

  • Kunst im Wald

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    LETZTE GRENZE – Kunst und Kultur

    Wo vor 2000 Jahren die Römer vorbeikamen, wo sich vor 800 zwei Königreiche gegenüberstanden, wo vor 60 Jahren noch ein Schlagbaum stand, wo die Mikeletes genannte Polizeitruppe Schmuggel und illegalen Grenzübertritt verhindern sollte – dort haben verschiedene Künstlerinnen und Künstler in der Natur große Skulpturen aufgestellt, im Buchenwald und auf den Weiden. LETZTE GRENZE heißt das Kunst- und Kulturprojekt, das nach 2016 bereits in seinen zweiten Durchgang geht – auf Baskisch: AZKEN MUGA.

  • Kunst in San Sebastián

    01paz auschw500 Jahre Friedensverträge

    In der Europäischen Kulturhauptstadt Donostia – San Sebastián 2016 wurde im Juni die künstlerische Hauptattraktion vorgestellt, eine historische Ausstellung mit dem Titel „1516–2016. Friedensverträge“. Mittels 600 Kunstwerken aus verschiedenen Epochen wird die Geschichte von 500 Jahren Friedensverträgen dargestellt, darunter Werke von berühmten Künstler aus bekannten Museen und Sammlungen der Welt. Hintergrund der Ausstellung ist das zentrale Thema „Wege des Zusammenlebens“ der Kulturhauptstadt.

  • Kunst und Kultur – Open Air

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    4. Ausgabe des Azken-Muga-Festivals

    Das Kunst- und Kultur-Festival AZKEN MUGA 2019 – Letzte Grenze, Última Frontera – nimmt in seinem vierten Jahr konkrete Formen an. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen auf dem Zarate-Pass zwischen Bedaio in Gipuzkoa und Azkarate in Navarra, haben die Organisatorinnen neue Aktivitäten geplant. Einer der Höhepunkte ist die Wiederbelebung der traditionellen Holzkohle-Produktion in einem großen Holzmeiler, der eine Woche lang brennen und schwelen wird, um schließlich eine Tonne Holzkohle zu liefern.

  • Kurznachrichten

    oteiza gug01Kurznachrichten – Berriak

    Für Kurznachrichten aus dem kulturellen Leben und der Welt des Tourismus im Baskenland ist an dieser Stelle ein Publikationsplatz eingerichtet, der aktuelle Aktivitäten aus allen Provinzen des Baskenlands vorstellt. An erster Stelle die neueste Nachricht, ältere Meldungen bewegen sich nach unten, gehen aber nicht verloren. AKTUELL: Retrospektiv-Ausstellungen William Tucker im Museum der Schönen Künste Bilbao, Jeff Koons im Guggenheim Museum; Konzert Bob Dylan im Sommer in San Sebastián.

  • Louise Bourgeois – Zellen

    bourgeois01Ausstellung in Bilbao

    Louise Bourgeois (1911-2010) war eine zeitgenössische französische Bildhauerin, die sich früher als andere Kolleginnen mit Installationen auseinandersetzte. Sie lebte und arbeitete seit 1938 in New York City, USA. Gegen Ende ihrer Schaffenszeit kreierte sie eine Serie von Käfigen und Zellen, in die sie symbolisch auch persönliche Gegenstände integrierte. Populär und bekannt wurden vor allem ihre Spinnen-Darstellungen, Maman, mit denen sie eine als Weberin arbeitende schützende Mutter darstellte.

  • Modern Urban Art

    haekelguerrilla3aDie Häkelguerilla

    Langsam aber stetig verbreitet sich in Euskal Herria eine neue städtische Kunst: das gestrickte Graffiti, bekannt unter dem Namen "urban knitting", städtische Strick-Kunst oder auch "yarnbombing", Garnbombardierung. Ganze Gruppen von Strickerinnen der vier baskischen Großstädte widmen sich dieser Kunstart. Die Kreationen des "yarnbombing" sind auffällig, ironisch und farbenfroh, allerdings auch kurzlebig. Nur mit Glück sind sie zu finden, auch wenn es neuerdings einfacher ist, eine zu erhaschen.

  • Museen im Baskenland

    museo01Museen im Baskenland

    Das Baskenland ist reich an Museen, Galerien, Wanderausstellungen, teilweise öffentlicher und teilweise privater Natur. Große, vor allem für den Tourismus projektierte Megamuseen wie das Guggenheim in Bilbao stehen neben kleinen Museen, die örtliche Besonderheiten zeigen und teilweise noch selbstverwaltet funktionieren. Daneben gibt es mittlerweile viele Ausstellungen im öffentlichen Raum, sowohl als Skulpturen wie auch in Form von Plakatwänden. Wir beginnen mit der Provinz Gipuzkoa.

  • Neueröffnung von Chillida-Leku

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    Chillidas Erbe aus der Schweiz verwaltet

    Der baskische Bildhauer Eduardo Chillida selbst war es, der noch zu Lebzeiten neben seiner Bauernhof-Werkstatt Zabalaga einen Teil seiner bildhauerischen Werke ausgestellt hatte. Zwei Jahre nach der Eröffnung (2000) starb der Meister. Denn der „Chillida-Leku“ genannte Park (Chillidas Ort) war von der Familie finanziell nur zehn Jahre zu halten, dann wurde er geschlossen. Versuche der Neufinanzierung und Neueröffnung (unter anderem durch die Provinz- und Regionalregierung) waren bislang gescheitert.

  • Niki de Saint Phalle

    nikisaintphalle21Feministische Plastiken

    Eine Retrospektive zu Niki de Saint Phalle wird vom 26.Februar 2015 an in einer Ausstellung in Bilbao zu sehen sein. Zum ersten Mal wird dabei das gesamte Werk einer der großen feministischen Künstlerinnen des 20.Jh zu sehen sein. Bekannt wurde die französische Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle vor allem durch ihre sogenannten "Nanas", Frauenfiguren mit betont üppigen Formen – anfangs aus Draht und Textilien, später aus Polyester gefertigt, die in der ganzen Welt zu sehen sind.

  • Oteiza, Chillida, San Telmo

    otchi01Kreativer Dialog zweier Giganten

    Die Ausstellung "Jorge Oteiza und Eduardo Chillida. Dialog in den 50er und 60er Jahren" ist seit Februar 2022 im Museum San Telmo von Donostia zu sehen. Zum ersten Mal werden Werke der beiden baskischen Künstler, die zu den wichtigsten Vertretern der europäischen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts gehören, gemeinsam ausgestellt, zwei Jahrzehnte nach ihrem Tod. Die Kunstschau zeigt Parallelen und Differenzen im künstlerischen Schaffen, sowie zwei unterschiedliche, wenn nicht gegensätzliche Charaktere.

  • Pello Irazu Guggenheim

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    Verfremdete Alltagswelten

    Dass ein baskischer Künstler im Guggenheim von Bilbao ausstellt, ist eine besondere Nachricht. Denn baskische Kreative sind nicht gerade gefragt in der Kunsthalle, die eher auf Kitsch und Globalisierung setzt (Koons, Motorräder und Stiftungs-Bestände). Mit Pello Irazu macht das Vorzeigestück aus Bilbao dem Museum der Schönen Künste Konkurrenz, das ansonsten für baskische Kreativität zuständig ist. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr setzt das Titan-Museum weniger auf Spektakel als auf Kunst selbst.

  • Picasso in drei Dimensionen

    papic1Der unbekannte Bildhauer

    Picasso schuf fast während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn plastische Werke, mit der Freiheit eines Autodidakten, der bereit war, alle Regeln zu brechen. Die Ausstellung in Bilbao ist ein Streifzug durch sechzig Jahre bildhauerischen Schaffens, eine einzigartige Annäherung an die Kunstgeschichte durch Kubismus, Abstraktion und das Primitive in Picassos Werk. Die Ausstellung “Picasso der Bildhauer. Materie und Körper“ im Guggenheim-Museum Bilbao zeigt des Künstlers unbekannte Kreativ-Seite.

  • Picassos Geheimnisse

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    Die Entschlüsselung des „Guernica“-Bilds

    Die Geschichte und Ikonografie von Pablo Picassos Bild „Guernica“ beschäftigt Historiker*innen wie Kunstexpert*innen gleichermaßen. Was oder wieviel hat das Bild mit der Zerstörung der baskischen Stadt Gernika (baskischer Name) zu tun? Welche Symbolik haben die Figuren, die auf dem Bild erscheinen? Der Kunsthistoriker Jörg Martin Merz hat eine neue Interpretation von Picassos Antikriegs-Gemälde vorgelegt. Dargestellt wird sie im SZ-Artikel „Warum 'Guernica´ nichts mit Guernica zu tun hat“.

  • Reproduktions-Museum Bilbao

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    Vom besonderen Wert der Kopien

    Reproduktion hört sich an wie Kopie, Piraterei, Abklatsch, billig, Verstoß gegen Copyright, Plagiat oder Fälschung. Muss es aber gar nicht sein. Es ist vielmehr eine Art, Kunst ohne die Originale darzustellen. Schließlich können nicht alle nach Athen oder Berlin reisen, um sich den Pergamon-Altar live anzuschauen. Ein gutes Beispiel ist das 1927 eröffnete Reproduktions-Museum in Bilbao. Es zeigt klassische Skulpturen in Originalgröße und wird durch interessante Wechsel-Ausstellungen komplettiert.

  • Sammlung Koplowitz

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    Schöne Künste in Bilbao

    Das Museum der Schönen Künste in Bilbao zeigt eine der aktuell interessantesten privaten Kunstsammlungen: die Sammlung Koplowitz, zum ersten Mal im spanischen Staat zu sehen. Die ausgestellten Werke umfassen eine Zeit von mehr als 2000 Jahren, insofern stellt die Kunstschau einen Ritt durch die Kunstgeschichte dar. Unter dieser Prämisse wurden die 90 Werke der Koplowitz-Sammlung in Bilbao angekündigt, darunter Altmeister wie Goya oder Picasso. Zu sehen sind sie vom 28. Juli bis 23. Oktober 2017.

  • Schöne Künste: Landschaft

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    Carmelo Ortiz de Elgea im Bellas Artes

    Das Museum der Schönen Künste in Bilbao hat einen weiteren Schritt gemacht, die Anthologie baskischer Künstlerinnen und Künstler zu vervollständigen. Für Carmelo Ortiz de Elgea (1944, Gasteiz-Vitoria) ist es nach 1984 bereits die zweite Retrospektive, die ihm das Museum in Bilbao zuteil werden lässt. In 6 Etappen ist das Werk des baskischen Landschaftsmalers dargestellt, der auf große Formate setzt. Fünfzig Werke von Ortiz de Elgea hängen im Raum der Wechselausstellungen des bilbainischen Museums.

  • Skulpturenpark Arboleda

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    Eisenspuren in La Arboleda

    Erzminen gibt es in La Arboleda bereits seit der Zeit der Römer. In der Zeit der Industriellen Revolution im Baskenland wurden die Minen zum ersten Mal massiv ausgebeutet, die aus allen Teilen des Staates eingewanderten Arbeiterfamilien lebten in unvorstellbarer Armut. In den 70er Jahren war der Erzabbau vorbei. Seither wächst Gras auf den übrigenFelsen, die offenen Gruben füllen sich mit Wasser. Dazwischen siedelt sich Kunst an, Skulpturen baskischer Künstler/innen.

  • Street-Art in Bilbao

    sonar01Träumen von der Krise

    Unter dem Projektnamen „Words Alive“ hat der aus Madrid stammende Urban-Art-Künstler SpY im Jahr 2015 in Bilbo zwei Wandbilder realisiert, die aus riesigen Buchstaben bestehen. Landesweit ist er einer der bekanntesten Künstler der noch relativ jungen Kunstrichtung Urban-Art. Weil er möchte, dass allein seine Werke für sich sprechen, bevorzugt er die Anonymität. „Künstler aus Madrid, Autodidakt, Generation 75“. Mit diesen kargen Worten im Telegrammstil resümmiert SpY seine künstlerische Laufbahn.

  • Streik im Guggenheim-Museum

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    Geschäfte auf dem Rücken der Beschäftigten

    Nach wie vor gibt es Leute, die ernsthaft behaupten, die in den 80er Jahren verloren gegangenen Arbeitsplätze in der baskischen Industrie seien gut ersetzt durch ebenso viele Arbeitsplätze im heutzutage vorherrschenden Tourismus- und Dienstleistungs-Bereich. Wie falsch diese Annahme (oder Behauptung) ist, zeigen Streiks in den großen Museen von Bilbao, die zum Großteil vom Tourismus leben. Bilbo ist weit entfernt von einem Gleichgewicht der Interessen von Besuchern und Tourismus-Angestellten.

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