Künste

Die Kategorie KÜNSTE umfasst sechs Themenbereiche: Kunst, Musik, Theater, Film, Fotografie und Architektur.

zine17-01
Baskische Filme beim Festival in San Sebastian

Vom 22. bis 30. September 2017 findet in Donostia / San Sebastian die 65. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals ZINEMALDIA statt. Einmal mehr werden Ehrengäste aus aller Welt erwartet zu einem der namhaftesten Filmfestivals in Europa – neben Berlin, Cannes und Venedig. Während Filmsternchen und Stars über rote Teppiche flanieren und Autogrammjäger*innen auf die Berühmtheiten warten, interessiert im Baskenland insbesondere die Beteiligung baskischer Filme am großen Spektakel – sie ist vielversprechend.

bill01a
Video-Kunst und Film-Installationen

Der US-amerikanische Video- und Installationskünstler Bill Viola gilt als einer der bedeutendsten Kreativen seiner Branche. Bereits in den 1970er Jahren begann er mit Video zu experimentieren. Sein Werk ist geprägt von Mystizismus, Poesie und Philosophie. Video war für ihn das Medium, sich mit der menschlichen Existenz zu befassen, mit der Entstehung und dem Tod, mit Veränderungsprozessen, Verwandlungen und Wiedergeburt. Seine religiöse Überzeugung als Buddhist ist beim Betrachten seiner Werke präsent.

koplo01
Schöne Künste in Bilbao

Das Museum der Schönen Künste in Bilbao zeigt eine der aktuell interessantesten privaten Kunstsammlungen: die Sammlung Koplowitz, zum ersten Mal im spanischen Staat zu sehen. Die ausgestellten Werke umfassen eine Zeit von mehr als 2000 Jahren, insofern stellt die Kunstschau einen Ritt durch die Kunstgeschichte dar. Unter dieser Prämisse wurden die 90 Werke der Koplowitz-Sammlung in Bilbao angekündigt, darunter Altmeister wie Goya oder Picasso. Zu sehen sind sie vom 28. Juli bis 23. Oktober 2017.

paris01
Paris: Fin de siècle – Jahrhundertende

Den politischen und kreativen Aufruhr Ende des 19. Jhs. zeigt aktuell in einer Ausstellung das Guggenheim-Museum Bilbao. Jene unruhige Zeit schlug sich künstlerisch nieder in avantgardistischen Bewegungen der Malerei. Die Künstler verorteten sich politisch links oder rechts und entwickelten den Neoimpressionismus, den Symbolismus und die Nabi-Tendenz. Die Ausstellung besteht aus 125 Werken, von denen viele zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt werden, weil sie zu privaten Sammlungen gehören.

baselitz01
Von Helden und neuen Typen

Vom 14. Juli bis zum 22. Oktober 2017 zeigt das Guggenheim-Museum in Bilbao die Werkserien des deutschen Malers und Bildhauers Georg Baselitz (*1938). Dabei handelt es sich um die Serien „Die Helden“, „Die neuen Typen“, Frakturbilder und „Remix“ – eine spezifische Aufarbeitung der menschlichen Folgen des Zweiten Weltkriegs. Georg Baselitz gilt als einer der bedeutendsten Künstler im Nachkriegs-Deutschland, der sich zu Beginn seines kreativen Schaffens mit den Kunstpäpsten in Ost und West anlegte.

irazu01
Verfremdete Alltagswelten

Dass ein baskischer Künstler im Guggenheim von Bilbao ausstellt, ist eine besondere Nachricht. Denn baskische Kreative sind nicht gerade gefragt in der Kunsthalle, die eher auf Kitsch und Globalisierung setzt (Koons, Motorräder und Stiftungs-Bestände). Mit Pello Irazu macht das Vorzeigestück aus Bilbao dem Museum der Schönen Künste Konkurrenz, das ansonsten für baskische Kreativität zuständig ist. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr setzt das Titan-Museum weniger auf Spektakel als auf Kunst selbst.

guernica001
Die Entschlüsselung des „Guernica“-Bilds

Die Geschichte und Ikonografie von Pablo Picassos Bild „Guernica“ beschäftigt Historiker*innen wie Kunstexpert*innen gleichermaßen. Was oder wieviel hat das Bild mit der Zerstörung der baskischen Stadt Gernika (baskischer Name) zu tun? Welche Symbolik haben die Figuren, die auf dem Bild erscheinen? Der Kunsthistoriker Jörg Martin Merz hat eine neue Interpretation von Picassos Antikriegs-Gemälde vorgelegt. Dargestellt wird sie im SZ-Artikel „Warum 'Guernica´ nichts mit Guernica zu tun hat“.

archi01a
Fatale Sucht nach architektonischen Wahrzeichen

Das Bilbao-Guggenheim-Modell gilt weltweit als nachahmenswert. Der ökonomische Effekt medialer Aufmerksamkeit ist für Krisen-Städte attraktiv. Exotische Objekte, die weltweit aufblitzen, machen eine langweilige Stadt zur „Kulturstadt“. Kein Zufall, dass das Paradeexemplar medialer Baukunst in Bilbao steht, das nach dem Niedergang der Schwerindustrie in die Krise kam. Doch Städte, die von unberechenbaren, zyklischen Touristen-Strömen abhängig sind, können von einer Krise in die andere schlittern.

Für den Betrieb unserer Webseite benutzen wir Cookies. Wenn Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies. Mehr Information