Künste

Die Kategorie KÜNSTE umfasst sechs Themenbereiche: Kunst, Musik, Theater, Film, Fotografie und Architektur.

warhol01Warhol, Shadows, Schatten

Bis zum 2. Oktober 2016 ist im Guggenheim Museum Bilbao erneut Andy Warhol zu sehen. Bereits im Jahr 2013 hatte der Parade-Vertreter des us-amerikanischen Pop-Art die Galerien des berühmten Museums in der bizkainischen Hautpstadt gefüllt. Nun ist seine Serie „Shadows“ an der Reihe (Sombras - Schatten), ein monumentales Werk, das aus 102 Einzelwerken besteht und im Gegensatz zu seiner sehr gegenständlichen Pop-Art eher abstrakt daherkommt. Mit Warhol hat das Museum somit seine Sommer-Attraktion.

sonar01Träumen von der Krise

Unter dem Projektnamen „Words Alive“ hat der aus Madrid stammende Urban-Art-Künstler SpY im Jahr 2015 in Bilbo zwei Wandbilder realisiert, die aus riesigen Buchstaben bestehen. Landesweit ist er einer der bekanntesten Künstler der noch relativ jungen Kunstrichtung Urban-Art. Weil er möchte, dass allein seine Werke für sich sprechen, bevorzugt er die Anonymität. „Künstler aus Madrid, Autodidakt, Generation 75“. Mit diesen kargen Worten im Telegrammstil resümmiert SpY seine künstlerische Laufbahn.

rosetroche01Zinegoak 2016: Rose Troche

Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe des Gay-Lesbo-Trans-Filmfestivals ZINEGOAK steht die puerto-ricanische Filmemacherin Rose Troche. Für ihre filmische Arbeit erhielt sie den Ehrenpreis des Filmfestivals. Insbesondere der Film „Go fish“ von Rose Troche bedeutete für die internationale Gemeinschaft lesbischer Frauen einen Wendepunkt. Ihre Film-Karriere begann mit Kurzfilmen und Videos, der bahnbrechende Film „Go Fish“ war ihr Debüt als Regisseurin, mittlerweile arbeitet sie auch im Fernsehen.

guernica001Bombardierung inspiriert Filmemacher 

Das Picasso-Bild „Guernica“ ist zu einer Ikone des Filmgeschäfts geworden. Von den Simpsons bis zu einem Porno Film. Die Bombardierung der baskischen Stadt am 26. April 1937 scheint Filmschaffende zu inspirieren. Der Regisseur Koldo Serra hat soeben einen Film gedreht, der die baskische Tragödie zum Gegenstand hat, viele andere haben es bereits hinter sich. Picasso ist zum Aushängeschild geworden für allerlei und viele, egal, ob sie seine politische Botschaft verstehen und teilen oder nicht.

2016kino01Gernika, Loreak und Igelak

Wie jedes Jahr stehen im Kino Uraufführungen an. Aus dem Baskenland kommt der viel erwartete “Gernika” von Koldo Serra auf die Leinwände, sowie „Igelak” von Patxo Tellería, Alex de la Iglesia beginnt mit der Horrorkomödie „Die Bar“. Auf internationaler Ebene konkurrieren diese Werke mit den Superhelden Bat- und Superman, und den Kinotitanen Jolie, Pitt, Clooney, Foster, Depp usw. Die baskische Hoffnung dieses Kinojahres trägt den Namen „Loreak“, ein Euskara-Film mit Chancen auf den Oscar.

herbst01nagelKunst aktuell in Bilbao

Die Museen in Bilbo ändern aktuell das Angebot ihrer Ausstellungen. Nach den Sommer-Themen, die in erster Linie auf Tourismus und ausländisches Publikum zugeschnitten waren (darunter der unsägliche Jeff Koons), werden nun wieder kleinere Brötchen gebacken. Um eigene Archive zu entstauben widmet sich Bellas Artes der Plakatkunst. Der silberne Klotz am Fluss hingegen wirft seine Blicke nach Übersee, erst nach Afrika mit zeitgenössischem Design, dann nach USA mit dem Popartisten Alex Katz.

orleans01Irun meets New Orleans

Der baskische Musiker Fermin Muguruza hat mit „NOLA? Irun meets New Orleans“ ein neues Projekt vorgestellt, ein Werk aus Musik und Video, eines mehr in seiner langen künstlerischen Karriere: ein Dokumentarfilm über die Hintergründe des Hurrikans Katrina in New Orleans vor zehn Jahren, über Charakter und Musikalität der dort lebenden Menschen. Mit Musikern der Stadt hat Muguruza acht seiner legendären Hits neu aufgenommen. Doch ist NOLA? nicht das einzige Projekt, an dem er derzeit arbeitet.

film001Suche nach Selbstverständnis

Das baskische Kino erfährt derzeit – 2014/2015 – eine wahre Blüte. Es scheint, dass es nie einfacher war, über baskische Themen und Konflikte zu drehen. Viele Regisseure nutzen diese neue Freiheit leidlich aus. Doch bevor wir uns diese neue Film-Bewegung betrachten, werfen wir einen Blick in die alte Zeit bis zur Jahrtausendwende, die mehr von ideologischen Barrieren gekennzeichnet war. Bei diesem Rückblick greifen wir zurück auf eine Publikation aus dem Jahr 1999 mit dem Titel „Euskadi“.

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